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| Allgemeines Forum von verwitwet.de |
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Dies ist das allgemeine Forum von verwitwet.de . Hier wird eigentlich über alles diskutiert, was dich bewegt. Nur wenn du Fragen oder Anregungen zur Homepage hast, gibt es hierfür ein Forum zur Homepage. Auch für den Verein gibt es ein eigenes Forum. Du kannst dir zunächst auch einfach einen Überblick über die Foren verschaffen.
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Beitrag von
Mause (448 Beiträge) am Dienstag, 24.Januar.2012, 08:47.
Re: Eilt sehr!
Liebe Vorstandsmitglieder,
Grundsätzlich halte ich die Idee, auf die Problematik verwitweter Alleinstehender oder insbesondere der Restfamilien aufmerksam zu machen und deren Interessen in den Medien zu vertreten für gut. Wünschen würde ich mir allerdings, dass es dabei nicht ausschließlich um die finanzielle Problematik (ausser in diesem speziellen Fall) gehen sollte. Eine finanzielle Absicherung kann sicher helfen, die Situation in diesem einen Punkt etwas zu erleichtern, aber auch auf die vielen anderen Probleme sollte ein Verein wie "Verwitwet" gelegentlich hinweisen. Die hier eingestellten Zeitungsartikel und Fernsehberichte beschäftigen sich, wenn ich mich recht erinnere, in erster Linie mit dem Leben danach, wenn die schwierigste Zeit vorbei ist und bereits ein neuer Lebensentwurf möglich ist.
Für die Anfangszeit mit all ihren "Grausamkeiten" wie Schlaflosigkeit, Existenzangst, Perspektivlosigkeit, Unfähigkeit, dem Beruf wie erwartet nachzugehen... fehlt in der direkten Umgebung oft aber jegliches Verständnis. Vielleicht sollten wir auch darüber gelegentlich mal informieren. Wären wir da häufiger vertreten, entstünde auch nicht der Eindruck, dass es uns ausschließlich um die finanzielle Absicherung geht, so wichtig dieser Part in einer solchen Situation ist.
Ich wünsche euch(uns) viel Erfolg mit der Aktion und würde diese auch im Rahmen meiner Möglichkeiten unterstützen.
Liebe Grüsse
Marie
*** editiert von Mause am Dienstag, 24.01.2012, 08:48 ***
Dein Beitrag:
Beitrag von
ichich (5 Beiträge) am Montag, 23.Januar.2012, 23:23.
Eilt sehr!
Liebe Leute, die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) hat eine Kürzung der sogenannten Witwenrenten gefordert. Wir müssen uns im Interesse unserer Mitglieder bzw. aller jung Verwitweten in den Medien positionieren und bitten euch um eine Rückmeldung. Liebe Grüße Inge
Sehr geehrte MedienvertreterInnen,
der Verein verwitwet.de e.V. protestiert auf das Schärfste gegen den jüngst bekannt gewordenen Versuch des Bundesverbandes Deutscher Arbeitgeber (BDA), Hinterbliebenenrenten nur noch an verwitwete Frauen zu zahlen, die nicht für sich selbst sorgen können. Dieses Ansinnen ist in höchstem Maße unsozial und überdies ein Angriff auf die Gleichstellung von Mann und Frau. Er trifft überwiegend Frauen – und immer häufiger auch Männer, die in einer modernen Gesellschaft die Rolle des Hausmannes und Kümmerers in der Familie übernehmen –, die ungewollt durch den Tod des Ehemannes/der Ehefrau, des Vaters/der Mutter der gemeinsamen Kinder plötzlich oder in Folge einer tödlich endenden Erkrankung vor dem Nichts stehen.
Ungewollt allein beziehungsweise allein erziehend und obendrein von plötzlicher Existenznot bedroht? Das kann und darf nicht sein. Das kommt einer sozialen Ausgrenzung einer täglich wachsenden Gruppe in dieser Gesellschaft gleich.
Während die Öffentlichkeit über neue Formen der Bestattungskultur diskutiert, werden dabei zumeist diejenigen vergessen, die nach dem Verlust des Partners/der Partnerin allein im Leben stehen.
Die Situation Verwitweter ist grundsätzlich eine andere, als die Alleinstehender oder Geschiedener. Ganz im Gegensatz zu dem Versuch eines unrühmlichen Streichkonzerts bei der Witwenrente ist der Verein verwitwet.de e.V. durch langjährige Erfahrung im Umgang gerade mit jüngeren Verwitweten der Überzeugung, dass verwitweten Frauen und Männern mehr finanzielle und soziale Hilfen ermöglicht werden müssen und auch zustehen. Verwitweten bleibt beispielsweise im Gegensatz zu Geschiedenen oder getrennt Lebenden kein gesetzlich geregelter Versorgungsausgleich und/oder eine Unterhaltszahlung wie im Scheidungsfall. Bei verwitweten Elternteilen gibt es auch kein zweites „Standbein“ in der Kinderbetreuung mehr, wie etwa beim gemeinsamen elterlichen Sorgerecht nach einer Trennung bei Lebensgemeinschaften. Sofern berufstätig, bleibt verwitweten ArbeitnehmerInnen nach dem so genannten “Gnadenjahr“ nicht einmal die Steuerklasse, die sie als Verheiratete hatten.
Von daher verbietet sich aus Sicht von verwitwet.de e.V. jeder Versuch, die finanzielle Situation von Witwen und/oder Witwern weiter zu verschlechtern.
Sehr geehrte Medienvertreter, wir als Verein und ausgewiesene Lobby für eine große, jedoch gesellschaftlich kaum wahrgenommene Gruppe – würden uns nicht nur freuen, sondern bitten dringend darum, dass Sie unsere Thematik in Ihrer Berichterstattung berücksichtigen, Selbstverständlich stehen wir gerne für weitere (Hintergrund-) Informationen zur Verfügung.
verwitwet.de e.V. ist vor über 10 Jahren aus einer Online-Community für verwitwete Frauen und Männer - vor allem Mütter und Väter - entstanden. Heute hat der Verein fast 1.000 Mitglieder und rund 35 Selbsthilfegruppen bundesweit. Auf unserer Homepage verwitwet.de haben Menschen, deren Lebensentwürfe plötzlich durch den Tod des Partners/der Partnerin gescheitert sind, eine Plattform zum Gedankenaustausch unter Betroffenen (www.verwitwet.de). Es wäre erfreulich, wenn Sie Interesse am Austausch mit uns hätten. Gern können wir Ihnen auch Kontakte zu einer verwitwet.de-Gruppe zwischen Südschwarzwald und Nordsee vermitteln oder aber Verbindung zu einzelnen Betroffenen herstellen.
Mit freundlichem Gruß
der Vorstand von verwitwet.de e.V.
Beitrag von
Mause (448 Beiträge) am Dienstag, 24.Januar.2012, 08:47.
Re: Eilt sehr!
Liebe Vorstandsmitglieder,
Grundsätzlich halte ich die Idee, auf die Problematik verwitweter Alleinstehender oder insbesondere der Restfamilien aufmerksam zu machen und deren Interessen in den Medien zu vertreten für gut. Wünschen würde ich mir allerdings, dass es dabei nicht ausschließlich um die finanzielle Problematik (ausser in diesem speziellen Fall) gehen sollte. Eine finanzielle Absicherung kann sicher helfen, die Situation in diesem einen Punkt etwas zu erleichtern, aber auch auf die vielen anderen Probleme sollte ein Verein wie "Verwitwet" gelegentlich hinweisen. Die hier eingestellten Zeitungsartikel und Fernsehberichte beschäftigen sich, wenn ich mich recht erinnere, in erster Linie mit dem Leben danach, wenn die schwierigste Zeit vorbei ist und bereits ein neuer Lebensentwurf möglich ist.
Für die Anfangszeit mit all ihren "Grausamkeiten" wie Schlaflosigkeit, Existenzangst, Perspektivlosigkeit, Unfähigkeit, dem Beruf wie erwartet nachzugehen... fehlt in der direkten Umgebung oft aber jegliches Verständnis. Vielleicht sollten wir auch darüber gelegentlich mal informieren. Wären wir da häufiger vertreten, entstünde auch nicht der Eindruck, dass es uns ausschließlich um die finanzielle Absicherung geht, so wichtig dieser Part in einer solchen Situation ist.
Ich wünsche euch(uns) viel Erfolg mit der Aktion und würde diese auch im Rahmen meiner Möglichkeiten unterstützen.
Liebe Grüsse
Marie
*** editiert von Mause am Dienstag, 24.01.2012, 08:48 ***
Beitrag von
chris48 (116 Beiträge) am Dienstag, 24.Januar.2012, 09:11.
Re: Eilt sehr!
Guten Morgen,
ich bin sehr dafür, die Medien auf die beschriebene Problematik aufmerksam zu machen und unterstütze diese Aktion.
Liebe Grüsse
Christiane
Beitrag von
core1 (55 Beiträge) am Dienstag, 24.Januar.2012, 09:32.
Re: Eilt sehr!
Danke, ja das muss gesagt werden!
Im letzten Absatzt gibt es eine Verdoppelung von "gegründet", aber das habt ihr. vermtl. schon selbst gemerkt.
Beitrag von
Stern1607 (77 Beiträge) am Dienstag, 24.Januar.2012, 12:55.
Re: Eilt sehr!
die Schwachen in der Gesellschaft werden immer mehr ausgegrenzt
- die von harten Schicksalschägen Betroffenen - die chronisch und schwer Kranken - die Alten
dass schürt gewaltige Ängste und irgendwie fühlt man sich hilflos
Beitrag von
Mondrose (75 Beiträge) am Dienstag, 24.Januar.2012, 15:16.
Re: Eilt sehr!
Ich kann jedem einzelnen Beitrag nur voll zustimmen. Das Problem ist tatsächlich, dass, wenn man verwitwt ist man gar nicht die Kraft hat für seine Rechte u. Ansprüche zu kämpfen. Als mein Rentenbescheid kam dachte ich die hätten sich verrechnet u. ich habe mir einen Beratungstermim geben lassen. Wie ihr euch sicher schon denken könnte 'sie haben sich NICHT verrechnet' es ist tatsächlich so wenig. Mein Mann hat 45 J. hart geschuttelt u. selbst gar nichts mehr davon gehabt u. der Witwe ziehen sie 40% ab. Das ist meinem Empfinden nach Diebstahl. Die Beiträge sind 45 J. einkassiert, angelegt u. benutzt worden u. jetzt ziehen sie einfach 40% ab. Bei keiner and. Vorsorge-Anlage ist dies möglich. Der Staat bestiehlt die Hinterbliebenen. Hätte ich nicht mein EFH dann müsste ich Stütze beantragen, ja u. dann würde wahrscheinl. das Haus dran glauben müssen.
Anfangs will man sich mit solchen Dingen überhaupt nicht beschäftigen, denn man versinkt zu sehr i.d. Trauer. Gebe Marie recht, dass dies i.d. Öffentlichkeit viel bewusster gemacht werden müsste, damit die Mitmenschen 'lernen' wie sie mit uns umgehen können. Es ist ja diese Unsicherheit die hemmt. Der Tod ist immer noch ein Tabuthema.
Auch ich bin für diese Aktion.
Gruß - Mondrose
Beitrag von
Gespenst (291 Beiträge) am Dienstag, 24.Januar.2012, 15:36.
Re: Eilt sehr!
Beitrag von mondrose,24.1.2012
Wenn meine Frage nicht ZU privat ist, würde ich gerne wissen, wie VIERZIG Prozent Abzug begründet wurden... KEINE private Bank würde eine Altersvorsorge mit SOLCH katastrophaler Rendite anbieten... es sei denn, sie hieße "Deutsche Rentenversicherung"...auch Herr Gunkel darf sich gerne dazu äußern...
Beitrag von
fm07 (58 Beiträge) am Dienstag, 24.Januar.2012, 19:14.
Re: Eilt sehr!
Liebe Vorstandsmitglieder,
ich möchte dieses Schreiben absolut unterstützen.
Um die Rahmenbedingungen für die Randgruppe der Verwitweten in unserer gesamten Gesellschaft zu verbessern, müssen wir uns Gehör verschaffen.
Meist sind die frisch verwitweten in einem so aufgewühltem Zustand, daß diese als einzelne Betroffene bzw. in diesem emotionalen Ausnahmezustand nicht gegen diese geringen Renten ankämpfen können.
Es ist deshalb aus meiner Sicht sehr wichtig, daß Betroffene sich solidarisieren. Bessere finanzielle Bedingungen verändern nicht die Realität des Verlustes, bringen aber die Restfamilie besser durch den Alltag.
Ich bekomme gar keine Witwenrente, weil ich in Vollzeit berufstätig bin. Wie sollte ich aber von einem Halbtagsjob 2 von meinen 4 Kindern durch das jeweilige Studium durch-finanzieren. Es ist so schon eine absolute Gratwanderung von Monat zu Monat.
Ich bin jederzeit bereit, diese Aktion zu unterstützen und bin dankbar für dieses Engagement des Vereins vw.de
meine Gedanken und Einstellungen zu diesem Thema von fm07
Beitrag von
Sabine8 (19 Beiträge) am Mittwoch, 25.Januar.2012, 10:36.
Re: Eilt sehr!
wehret den Anfängen!! Ohne die Witwenrente könnte ich gar nicht überleben. Ich bin froh, wenigstens noch einen Minijob zu haben. Zusammen mit der Witwenrente hoffe ich, bis zur eigenen Rente zu "überleben". Eine reguläre Arbeit ist für mich (Ende 50) illusorisch. Danke für das Engagement des Vereins.
Nur zusammen sind wir stark!
Sabine
Beitrag von
MaggieMae (34 Beiträge) am Mittwoch, 25.Januar.2012, 11:00.
Re: Eilt sehr!
Mir geht es wie Sabine8, habe zur Zeit auch nur einen Minijob und bin froh, dass ich wenigstens die Witwen-Rente bekomme. Wir haben vor drei Jahren noch neu behindertengerecht gebaut und es wird schwer genug, das alles mit dem bisschen Geld zu bewältigen. Wenn die Rente dann noch gekürzt würde, nicht auszudenken!
Vielen Dank für euer Engagement!
MaggieMae
Beitrag von
rennhenne (6 Beiträge) am Freitag, 17.Februar.2012, 16:32.
Re:Kurklinik
Hallo ihr Lieben,
ich soll eine Mütterkur machen und wollte bei euch mal nachfragen wer mir eine gute Klinik empfehlen kann. Es sollte eine sein ,die sich auch mit Trauerarbeit auskennt und auch anbietet,wir haben da diesbezüglich schon schlechte Erfahrungen gemacht. Wäre euch für Tipps sehr dankbar.
liebe grüße rennhenne
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