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da ich hier neu bin sende ich erst einmal ein herzliches Hallo an die Gruppe. Aber ich habe ein Problem bei dem ich auf Rat hoffe: Vor fast 3 Jahren verstarb meine Frau nach über 40 Jähriger Ehe. Meine Tochter ist 42 Jahre und hat selbst eine erwachsene Tochter. 6 Monate nach dem Tod traf ich eine Frau mit der ich auch heute noch zusammen bin. Ich denke diese Frau ist das Beste was mir in meinem fast 70 jährigen Leben passiert ist. (ich liebe Sie und sie ist eine perfekte Hausfrau, hervorragende Köchin und mitlerweile unentberlich geworden in meinem Geschäft) Fast zeitgleich fing die Beziehung meiner Tochter an zu bröckeln. Und ein Jahr nach dem Tod meiner Frau ist der Lebenspartner meiner Tochter ausgezogen. Seit dieser Zeit giftet meine Tochter meine Freundin nur noch an und sie beschwert sich bei mir mit Sätzen wie: " du bist ja kein Vater, denn du Kümmerst dich nicht um mich" Bemerken sollte ich, dass meine Tochter im gleichen Haus wohnt und sich vorgestellt hatte, dass Sie nach dem Ihr Partner gegangen war, bei mir die Hausfrauenpflichten übernimmt. Sie meinte dass sie mich bekochen kann, usw. Meine Tochter opponiert wo sie nur kann gegen meine Freundin.( Bekanntenkreis, wird bösartig zu meiner Freundin usw.) Ich wollte von Anfang an nicht, dass meine Tochter mich versorgt o.ä. und ich glaube auch nicht, dass Sie das gemacht hätte. Dennoch ist sie auf jeden Schritt den ich mit meiner Freundin mache eifersüchtig. Meine Freundin hat eine Strategie entworfen um dem Herr zu werden: Freundin meinte: "Binden wir die Tochter eben mehr ein." Guter Plan, aber leider fehlgeschlagen, denn trotz aller Besprechungen und Zusagen von meiner Tochter hat sie nie das gemacht was abgesprochen wurde. Mittlerweile hat meine Tochter die ganze Verwandschaft aufgewiegelt und meine Freundin muss sich nur noch verteidigen. Ich weiß mir keinen Rat mehr und ich sehe wie schwer es für meine Freundin ist, das auszuhalten. Hat von Euch schon mal einer solch ein Problem gelößt? Herzlichst der Oldtimer
vielleicht kannst Du mit Deiner Enkelin oder mit einer Freundin Deiner Tochter das Problem besprechen, die vielleicht im Moment mehr Zugang zu Deiner Tochter finden. Ich habe einen Stamm-Freundeskreis von 3 Frauen, der schon über 30 Jahre besteht. In diesem Kreis werden dann solche neuen Situationen besprochen. Eine Freundin hatte das gleiche Problem, daß sie nach dem Tod ihrer Mutter die neue Partnerin nicht annehmen konnte. Bei wiederholten Gesprächen konnten wir zusammen sehr viele Vorteile finden, wenn der Vater wieder eine neue Partnerin hat. - die Tochter kann ein eigenes Leben führen ohne sich ständig um den Vater kümmern zu müssen - neue Familienmitglieder beleben die alten Strukturen - den Vater wieder glücklich zu sehen - Ängste wegen Erbschaft etc. können durch ein klärendes Gespräch und notarielles Testament vorab schon geordnet werden - Väter haben auch ein Recht auf Eigenleben - man muß die neue Partnerin nicht lieben, es reicht, wenn höflich miteinander umgegangen wird Das waren die Argumente, die wir in der Runde für die Situation gefunden hatten. Mittlerweile besteht die neue Partnerschaft vom Vater der Freundin seit vielen Jahren und es sind beide bei Familienfeiern etc. dabei. nur so Gedankengänge von mir alles Gute von fm07
fm07 greift genau die Gedanken auf, die ich gestern beim Lesen deiner Zeilen hatte. Doch sehe ich das eigentliche Problem in folgendem Satz: "...die Tochter kann ein eigenes Leben führen ohne sich ständig um den Vater kümmern zu müssen..." Die Tochter ist immerhin durch ihre eheliche Trennung aus ihrem Leben rausgeworfen wurden. Sich nun vollkommen auf den Vater zu konzentrieren, würde ihr, augenscheinlich, helfen. Im Grunde, nur weiß sie es nicht, würde sie sich aber auch die Möglichkeit nehmen, über ihr Leben zu reflektieren. Ich denke, dass die Tochter zu sehr in ihrer Trauer, Wut oä über das Scheitern der Ehe ist, dass sie es auch nicht sehen kann, dass da ein ihr naher Mensch einen solchen harmonischen Neuanfang lebt. Vielleicht kannst du diese Gedanken mit in die Gespräche einfliessen lassen. Ein Vater muss nicht in dem Sinne für seine erwachsene Tochter da sein. Wäre es umgekehrt und sie hätte eine neue Beziehung und du würdest sie ständig besuchen und täglich zum Essen dort erscheinen, würde sie sich mit Sicherheit bedanken. Manchmal bedarf es solch einen Umkehrschluss, um solche Dinge klar zu machen. Aber dies kann die Tochter in ihrem Jetzt nicht sehen, dies wäre ein Argument gegenüber einbezogener Dritter… Viel Glück für eurer aller Zukunft, ich wünsche euch, dass deine Tochter bald ein wenig von deiner Tatendrang bei sich zulassen kann! Nora @fm07 Ein solcher Freundinnenkreis ist mehr als Gold wert!
Beitrag von
Tschigitta (486 Beiträge) am Donnerstag, 2.September.2010, 06:21.
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