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| Forum - Familie & Co. |
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Die gesamte Familienkonstellation ist nach dem Tod unseres Partners durcheinander geraten. Daher geht es in diesem Forum um die Familie. Hast du Probleme mit den Schwiegereltern, Fragen zur Kindererziehung oder was sonst noch mit der Familie und dem Umfeld zu tun hat, dann bist du hier richtig.
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Beitrag von
colva (418 Beiträge) am Mittwoch, 23.Juni.2010, 21:45.
Re: Trauerbewältigung
Liebe Heike, wenn er eine Alternative zur Druckerlehre hat, lass ihn gehen ! Red vielleicht mal mit dem neuen, dem alten Arbeitgeber. Hab Vertrauen zu Deinem Sohn, an "falsche Leute" kann er auch in seinem jetzigem Umfeld geraten. Wie junge Erwachsene mit dem Tod umgehen - ich weiß es nicht. Genauso verschieden wohl wie wir Erwachsenen. Mein Sohn war 15, als sein Vater starb und sehr verschlossen. Er wird seinen Weg gehen - suchen tut er den Weg immer noch, aber ich habe Vertrauen zu ihm. (und helf ihm immer wieder, wenn er auf Abwege gerät oder Umwege macht) Entscheide aus dem Bauch heraus - das ist mein kleiner Tipp... Alles Gute Euch Sylvia
Dein Beitrag:
Beitrag von
veralie (47 Beiträge) am Montag, 21.Juni.2010, 20:48.
Trauerbewältigung
Hallo, mein Mann ist am 20.04.2010 an einem Herzinfarkt im Alter von 47 Jahren plötzlich verstorben. Bisher hat mein Sohn (17 Jahre) kaum über den Tod seines Vaters gesprochen. Ich merke ihm auch nichts an und habe Angst, dass ich irgendwelche Anzeichen übersehe. Jetzt möchte er seine Ausbildung zum Drucker abbrechen und nach Bremen gehen, um dort bei dem Arbeitgeber meines Mannes eine Lehre anzufangen. Die Chancen stehen sehr gut. Ich muss ihn wohl gehen lassen, habe aber Angst, dass er vor seiner Trauer davon läuft. Habe auch Angst, dass er dort an die "falschen Leute" gerät. Wer kann mir Tipps geben, wie "junge Erwachsene" mit dem Tod umgehen und wie ich mit meinem Sohn umgehen kann.
Heike
Beitrag von
colva (418 Beiträge) am Mittwoch, 23.Juni.2010, 21:45.
Re: Trauerbewältigung
Liebe Heike, wenn er eine Alternative zur Druckerlehre hat, lass ihn gehen ! Red vielleicht mal mit dem neuen, dem alten Arbeitgeber. Hab Vertrauen zu Deinem Sohn, an "falsche Leute" kann er auch in seinem jetzigem Umfeld geraten. Wie junge Erwachsene mit dem Tod umgehen - ich weiß es nicht. Genauso verschieden wohl wie wir Erwachsenen. Mein Sohn war 15, als sein Vater starb und sehr verschlossen. Er wird seinen Weg gehen - suchen tut er den Weg immer noch, aber ich habe Vertrauen zu ihm. (und helf ihm immer wieder, wenn er auf Abwege gerät oder Umwege macht) Entscheide aus dem Bauch heraus - das ist mein kleiner Tipp... Alles Gute Euch Sylvia
Beitrag von
Ute777 (31 Beiträge) am Mittwoch, 23.Juni.2010, 23:47.
Re: Trauerbewältigung
Hallo Heike,
mein Sohn ist 20, also nicht soooo viel älter als Deiner und auch er ist mir gegenüber recht verschlossen. Ich weiß aber, dass er sich gerade in der ersten Zeit mit Freunden getroffen hat, die ein ähnliches Schicksal hatten um sich auszutauschen. Aus eigener Erfahrung weiß ich auch, (ich selbst habe meinen Vater mit 14 Jahren verloren)dass es mir derzeit ähnlich ging - auch ich fühlte mich damals von gleichaltrigen Freunden am besten verstanden und wollte gar nicht mit meiner Mutter darüber reden um ihre eigenen Wunden nicht wieder aufzureißen. Auch wenn es schwer fällt, ich würde ihn nach Bremen gehen lassen wenn es sein Wunsch ist. Es ist eine Chance für euch beide das Leben neu zu ordnen.
LG Ute777
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