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| Forum - Familie & Co. |
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Die gesamte Familienkonstellation ist nach dem Tod unseres Partners durcheinander geraten. Daher geht es in diesem Forum um die Familie. Hast du Probleme mit den Schwiegereltern, Fragen zur Kindererziehung oder was sonst noch mit der Familie und dem Umfeld zu tun hat, dann bist du hier richtig.
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Hallo, habe mich heute auf dieser Seite registriert, weil ich einfach mal jemanden mit ähnlichen Problemen zum Austausch suche. Mein Mann starb vor knapp 2 Jahren mit 53 an einem plötzlichen Herztod. Wir haben einen 28 -jährigen Sohn, der mit seiner Verlobten und mit Hund seit 5 Jahren in unserem Wohnhaus,(eigene abgeschlossene Wohnung) wohnt. Wobei ich den Hund größtenteils versorge, da beide Vollzeit berufstätig sind und ich nur Stundenweise. Nun haben die beiden seit einiger Zeit eine ziemliche Krise und die Freundinn möchte nun ausziehen, eine eigene Wohnung haben, sie benötigt räumliche Distanz zu meinem Sohn, weil er nicht nach ihrer Vorstellung funktioniert, (Haushalt, aufräumen etc.). Aber die Beziehung soll nicht beendet werden, sondern wird von beiden als neue Chance gesehen. Nach wochenlangen Diskussionen beider stellt sich aber nun täglich eine neue Horromeldung ein, so dass sich mein Sohn mittlererweile auch vorstellen könnte irgendwann einmal auszuziehen, um auf eigenen Beinen zu stehen. Und hier fangen die Probleme erst richtig an. Denn ich kann unser 2-Familienhaus finanziell nicht allein halten. Man weiß ja, wie üppig die Witwenrente ausfällt und Vollzeit berufstätig bin ich seit ein paar Jahren nicht mehr. Ich müßte also im Ernstfall entweder eine Etage vermieten oder schlimmsten Falls unser Haus verkaufen. Und die Arbeitsplätze mit 50 liegen auch nicht gerade auf der Straße, schon garnicht in ländlichen Bezirken. Also nicht so einfach und irgendwie komme ich mit keiner zuvor genannten Lösung zurecht, da es für uns als Familie immer klar war, dass unser Sohn in diesem Haus bleibt, auch auf seine eigene Aussage hin. Mich hat dieser Sinneswandel total geschockt und ich habe unglaubliche Angst komplett allein zu sein. Ich war es irgendwie auch nie, bis zum Tod meines Mannes. Ich verstehe mich auch super mit meiner Schwiegertochter und wir hatten schon Umbaupläne geschmiedet, auch gemeinsame Urlaube haben wir schon zweimal gestartet seit ich Witwe bin, alles gut und nun das? Wie soll ich mich verhalten? Ich wäre für jeden Rat dankbar. Uff.... ganz schön viel Input fürs Erstemal, sorry. lg. Tine
Dein Beitrag:
Hallo, habe mich heute auf dieser Seite registriert, weil ich einfach mal jemanden mit ähnlichen Problemen zum Austausch suche. Mein Mann starb vor knapp 2 Jahren mit 53 an einem plötzlichen Herztod. Wir haben einen 28 -jährigen Sohn, der mit seiner Verlobten und mit Hund seit 5 Jahren in unserem Wohnhaus,(eigene abgeschlossene Wohnung) wohnt. Wobei ich den Hund größtenteils versorge, da beide Vollzeit berufstätig sind und ich nur Stundenweise. Nun haben die beiden seit einiger Zeit eine ziemliche Krise und die Freundinn möchte nun ausziehen, eine eigene Wohnung haben, sie benötigt räumliche Distanz zu meinem Sohn, weil er nicht nach ihrer Vorstellung funktioniert, (Haushalt, aufräumen etc.). Aber die Beziehung soll nicht beendet werden, sondern wird von beiden als neue Chance gesehen. Nach wochenlangen Diskussionen beider stellt sich aber nun täglich eine neue Horromeldung ein, so dass sich mein Sohn mittlererweile auch vorstellen könnte irgendwann einmal auszuziehen, um auf eigenen Beinen zu stehen. Und hier fangen die Probleme erst richtig an. Denn ich kann unser 2-Familienhaus finanziell nicht allein halten. Man weiß ja, wie üppig die Witwenrente ausfällt und Vollzeit berufstätig bin ich seit ein paar Jahren nicht mehr. Ich müßte also im Ernstfall entweder eine Etage vermieten oder schlimmsten Falls unser Haus verkaufen. Und die Arbeitsplätze mit 50 liegen auch nicht gerade auf der Straße, schon garnicht in ländlichen Bezirken. Also nicht so einfach und irgendwie komme ich mit keiner zuvor genannten Lösung zurecht, da es für uns als Familie immer klar war, dass unser Sohn in diesem Haus bleibt, auch auf seine eigene Aussage hin. Mich hat dieser Sinneswandel total geschockt und ich habe unglaubliche Angst komplett allein zu sein. Ich war es irgendwie auch nie, bis zum Tod meines Mannes. Ich verstehe mich auch super mit meiner Schwiegertochter und wir hatten schon Umbaupläne geschmiedet, auch gemeinsame Urlaube haben wir schon zweimal gestartet seit ich Witwe bin, alles gut und nun das? Wie soll ich mich verhalten? Ich wäre für jeden Rat dankbar. Uff.... ganz schön viel Input fürs Erstemal, sorry. lg. Tine
Beitrag von
AndreaG (82 Beiträge) am Mittwoch, 3.November.2010, 11:16.
Re: Bin neu hier
Hallo Tine!
Ich habe Deinen Beitrag gerade erst gelesen und da Dir ja leider noch niemand, zumindest hier im Forum, darauf geschrieben hat, werde ich es mal versuchen.
Ich denke, dass es immer schwierig ist, wenn in der Familie partnerschaftliche Probleme auftauchen. Meine eigenen Kinder sind noch relativ klein, aber man hat ja noch Geschwister, Freunde etc..
Sich in so persönliche Dinge beziehungstechnisch einzumischen, da geht der Schuß ja leider zumeist nach hinten los. Sage beiden einfach, dass Du gern so neutral wie möglich mit Rat und Tat da bist. Ich kann mir gut vorstellen, dass sie das Angebot dann vielleicht auch annehmen und sich dann dadurch auch Lösungen anbieten.
Ich weiß nun nicht, in was für einer Gegend Du wohnst, aber vielleicht wäre es auch eine Möglichkeit, dass Du Feriengäste in Deinem Haus aufnimmst. Es hätte vor allem den Vorteil, dass Du Dir nicht Mieter ins Haus holen musst, die womöglich irgendwann nicht zahlen oder sich dann doch auch als nicht ganz so nett herausstellen. Du musst Dir ja nicht unnötig Probleme ins Haus holen. Wenn Dein Sohn dann wirklich ausziehen möchte, wäre aber dadurch jederzeit problemlos eine Rückkehr möglich, ohne dass man dann noch versuchen muss, Mieter wieder "loszuwerden".
Ein Verkauf des Hauses schreckt Dich verständlicherweise ab, aber nur als Denkanstoss möchte ich Dir gern folgendes sagen. Das Haus mit aller Gewalt halten wollen, weil Dein Sohn vielleicht einmal wieder einziehen möchte, das bringt Dir nur Kummer und Sorgen. Ein Verkauf und ein neues, kleineres Zuhause sind manchmal auch eine Chance zu einem neuen Lebensabschnitt.
Ich hoffe, ich habe jetzt nicht völlîgen Blödsinn geschrieben. Ich weiß, wirklich helfen konnte ich Dir sicher nicht, aber vielleicht kannst Du doch etwas aus meinen Zeilen mitnehmen.
Ich wünsche Dir, dass sich die Probleme doch ganz leicht lösen lassen.
Liebe Grüße sendet Dir
Andrea :-)
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