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| Forum - Familie & Co. |
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Die gesamte Familienkonstellation ist nach dem Tod unseres Partners durcheinander geraten. Daher geht es in diesem Forum um die Familie. Hast du Probleme mit den Schwiegereltern, Fragen zur Kindererziehung oder was sonst noch mit der Familie und dem Umfeld zu tun hat, dann bist du hier richtig.
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Beitrag von
nickel (10 Beiträge) am Dienstag, 15.Februar.2011, 10:48.
Re: uneheliches kleinkind und keine rente...
Huhu, also bei uns beiden liegt das etwas ähnlich. Bin aber gerade etwas konfus ....also nachfragen wenn ich was nicht genau schreibe ....
Also mein Sohn Lukas ist auch unehelich und ja auch erst 9 Monate nach Rainers Tod auf die welt gekommen. (Er rutscht hier gerade unterm Schreibtisch rum - darf mich also nicht bewegen ...*grins*) Von Gesetzesseite ist es so, dass er dennoch als zum Zeitpunkt des Todes meines partners .... ach was weiß ich wie der genau Wortlaut ist ... er wird so gehandelt, als sei er damals schon auf der Welt gewesen und ist somit erbberechtigt.
Um das Erbe antreten zu können, benötige ich eine geburtsurkunde, auf der der vater steht. Konnte Rainer ja nicht mehr machen eine Anerkennung ... also musste ein Gutachten erstellt werden. Das Familiengericht hat also die Vaterschaft bzw. bei uns die Abstammung feststellen lassen und in ein paar Tagen wird das endlich alles rechtskräftig ..... (aber fragt mich nicht danach, wie anstrengend das mit dem Jugendamt und Co walles war ...)
Ob ich für meinen Sohn Halbwaisenrente bekomme ist noch nicht raus - habe ich erst noch einen Termin bei der Rentenversicherung ... wird aber wohl nix, weil Rainer ja erst 28 war und studiert hat und noch nicht 5 Jahre lang in die eine Kasse eingezahlt hatte ....
Unterhaltsvorschuss ... würde Lukas natürlich zustehen - da aber (war beim Rechtsanwalt zur Beratung) dafür dann die Großeltern belangt werden und sich das Geld dort zurückgeholt werden würde (es gibt soooo viele, bei denen ist nix zu holen, da zahlt der Staat ...) habe ich darauf verzichtet. Schließlich helfen uns unsere Großeltern genug.
Soo .. soviel zu meinem Fall .... aber du wolltest ja wissen eigentlich, ob du irgendwo Hilfe bekommen kannst. Mir hat die Beratung bei unserem Kinder und Jugendhilfeverein sehr geholfen. Die waren sehr kompetent. Unterstützen einen auch bei behördensachen und wissen wirklich wo es Gelder oder Hilfen gibt. Pro familia war ein Griff ins Klo für mich .... Dann die Bundesstiftung Mutter und Kind fällt mir noch ein....
Ich werde mal heute abend nochmal in Ruhe meine Unterlagen durchsehen .....
Liebe Grüße und viel Kraft Niole
Dein Beitrag:
Beitrag von
ike (3 Beiträge) am Montag, 31.Januar.2011, 22:21.
uneheliches kleinkind und keine rente...
hallo, ich schreibe hier, weil ich im lauf der heute 6 jahre, seit denen mein partner sich das leben genommen hat, immer wieder finanziell total durchhänge und alles so ungerecht finde. in kürze: mike war gleich nach seiner ausbildung selbständig, bis zu seinem tod. weil er deshalb keine rentenversicherung einbezahlt hat, bekommt unser sohn heute nur knapp 50 euro halbwaisenrente. wir waren nicht verheiratet. daher erhalte ich keine rente. die vaterschaft war anerkannt. ein antrag auf erziehungsrente wurde abgelehnt. nun ist mein sohn in die schule gekommen und es gibt probleme. ich sollte eigentlich mittags immer da sein - und wenn ich ehrlich bin fühle ich mich oft so ausgelaugt, dass ich einfach nicht mehr kann. die krankenkasse hat eine kur abgelehnt. weil ich jemand bin, der nie jammert und sich schämt, wenn es mir schlecht geht und ich das nicht verheimlichen kann, habe ich die jahre über immer irgendwie überlebt. ich habe einfach angst, dass ich irgendwann wirklich nicht mehr kann. hat jemand hier ein paar ideen, wie ich auch mal zur ruhe kommen und hilfe bekommen kann, auch finanziell? gibt es eine möglichkeit, die erziehungsrente doch zu bekommen? ich müsste hier noch einige dinge anfügen, aber weil mir das nun erst mal zu umfangreich werden würde, warte ich erst mal die antworten ab. es wäre schön, wenn sich jemand gut auskennt und mir brauchbare ratschläge geben könnte... unterhaltsvorschuß haben wir erhalten, das ist ab sofort dann auch erledigt weil ausgeschöpft. schreibt mir bitte alles, was euch dazu einfällt...
danke eure ike
Beitrag von
zuela (87 Beiträge) am Dienstag, 1.Februar.2011, 18:23.
Re: uneheliches kleinkind und keine rente...
Liebe Ike....mir half eine Stiftung für Waisen über einige Jahre hinweg!Ausserdem fragte ich bei der Kirche nach-welche auch half...und die Caritas wollte sich für eine Kur für mich einsetzen!Vielleicht konnte ich Dir etwas helfen..liebe Grüße und gib nicht auf-es lohnt sich immer:-)manuela
Beitrag von
steffi08 (30 Beiträge) am Dienstag, 1.Februar.2011, 20:05.
Re: uneheliches kleinkind und keine rente...
liebe ike, auch mein partner war selbstständig und hat nur wenige jahre in die gesetzl. rentenkasse eingezahlt. meine heute 4jährige tochter bekommt allerdings nur 28 euro halbwaisenrente. daher verwundert mich, dass euer kind 50 euro bekommt. das ist natürlich gut dür dich und natürlich fürs kind. mit dem unterhaltsvorschuss ist es natürlich ein frechheit, das man den nur für einige jahre bekommt. kinder geschiedener eltern haben ja bis zum ende der ausbildung einen anspruch auf unterhalt und der liegt ja wesentlich höher als die niedrige halbwaisenrente. sind die 50 euro ein mindestbetrag? für eine antwort wäre ich dir sehr dankbar. denn bisher dachte ich, das die rente meiner tochter eben auf grund der fehlenden jahre bei der rentenzahlung meines partner so gering ist. viele grüße, steffi
Beitrag von
Nora (467 Beiträge) am Mittwoch, 2.Februar.2011, 15:30.
Re: uneheliches kleinkind und keine rente...
@steffi08 Liebe Steffi, zu deinem Satz " kinder geschiedener eltern haben ja bis zum ende der ausbildung einen anspruch auf unterhalt und der liegt ja wesentlich höher als die niedrige halbwaisenrente." zum Trost oder zur Anregung, dass sich Dinge manchmal einfach nicht vergleichen lassen, sei gesagt, dass ich geschieden bin und seit April 1986 für einen (wunderbaren)Sohn (Student) ganz alleine finanziell und ideel zuständig bin. Einen angenehmen Tag wünscht
Nora
Beitrag von
steffi08 (30 Beiträge) am Mittwoch, 2.Februar.2011, 19:40.
Re: uneheliches kleinkind und keine rente...
liebe nora, mein satz, der übrigens nicht ganz richtig war, sollte wirklich nicht anmaßend sein. aber ich empfinde es schon als eine ungerechtigkeit, das kinder die so einen wichtigen bezug ihres lebens verloren haben, finaziel vom statt schlechter gestellt werden. der unterhalt steht doch allen kindern zu, warum halbwaisen nur die 6 oder 7 jahre unterhaltsvorschuss? die frage habe ich damals auch auf der rentenstelle gestellt, um dann die sensationelle antwort zu erhalten, dass man dann ja wieder voll arbeiten gehen könne?? na und, das kind sollte doch trotzdem unterhalt bekommen, was hat das mit dem alter zu tun? gerade wenn die kinder größer werden (ab 12), ist spätestens schluss mit unterhalt. für mich ist das schon eine absolute ungerechtigkeit des staates, der hier eindeutig eine benachteiligung schafft. von den vätern oder müttern die unterhalt zahlen, erwartet der staat doch auch eine längere und höhere unterstützung. was solls, man kann es leider nicht ändern. und sicher da hast du recht, man kann nicht alles vergleichen. ich bin auch stolz euf meine wunderbare, tapfere tochter. sie das beste was mir je passiert ist. einen schönen abend, steffi
Beitrag von
colva (418 Beiträge) am Mittwoch, 2.Februar.2011, 23:31.
Re: uneheliches kleinkind und keine rente...
Hallo Steffi, ich seh das anders....
Vorweg: meine Kinder waren 11 und 14 als ihr Vater starb. Mein verstorbener Mann hat irgendwann mal eine Ausbildung gemacht, danach auch ein wenig angestellt gearbeitet und ein Studium abgeschlossen. Danach war er selbstständig. In die Rentenversicherung hat er 4 Jahre und 7 Mon eingezahlt. Es müssen aber 5 Jahe eingezahlt sein, um einen Rentenanspruch zu haben und damit das Studium auch anerkannt wird. Ergo: keine Halbwaisenrente für die Kinder - keine Rente für mich. Dumm gelaufen, aber UNSER Fehler! (Wir hätten ja zu Lebezeiten die fehlenden 5 Mon. nachzahlen können)
Der Ruf nach dem Staat finde ich nicht richtig. Ich selber, bzw wir als Elternpaar haben uns abzusichern, uns darum zu kümmern, dass der Partner, wenn ein Tod eintritt, nicht in finazielle Nöte kommt. Ich bekam eine Lebensversicherung ausgezahlt, das Haus war schon abbezahlt. Hab ich Glück gehabt.
Ich war immer sauer auf mein Schicksal und darauf, dass das Leben nicht so gelaufen ist, wie wir es geplant hatten, denn auch meine finanzielle Alterabsicherung war anders gedacht. Aber ich habe akzeptieren müssen, dass das Leben nicht planbar ist. Und vor allem irgendwie damit klarzukommen, dass die Kinder keinen Vater mehr haben!
Das hilft Euch jetzt in Eurer, mit Sicherheit nicht dollen Situation, nicht weiter, das weiß ich - aber der Staat ist nicht dafür zuständig, Unterhalt zu zahlen.
Übrigens sind Unterhaltsansprüche auch sehr verschieden, das geht von null(wie bei Nora) bis zu sehr hohen Beträgen, je nach dem, was der unterhaltspflichte Elternteil verdient hat und so ist das auch bei der Rente.
Meine Misssion nach dem Supergau war, anderen Eltern die Augen zu öffnen, dass sie sich und ihre Kinder absichern....
Sylvia
Beitrag von
ike (3 Beiträge) am Donnerstag, 3.Februar.2011, 14:40.
Re: uneheliches kleinkind und keine rente...
liebe frauen, ich bin kurz am pc, lese tag für tag nun die reaktionen auf mein problem und möchte euch zum einen für euer interesse danken, zum anderen möchte ich darum bitten zu akzeptieren, dass ich hier keine diskussion ins leben rufen wollte. jeder hat seine erfahrungen und sicher auch seine daraus resultierende meinung. mir geht es aber schon darum zu hören, was andere erfahren haben und ob evtl. jemand da ist, der auch informationen hat, die mir weiter helfen. jedes schicksal ist einzigartig und da kann man, so glaube ich, weder darüber diskutieren wer es jetzt schlechter 'erwischt' hat, noch darüber urteilen ob jemand sich hilfe vom staat erhofft. für mich ist es so, dass ich selbst auf der strecke bleibe. und nebenbei bemerkt: mein partner hat über 20 jahre lang steuern mit seinem eigenen betrieb bezahlt (an den staat), hatte immer mehreren menschen einen arbeitsplatz geboten und ist selbst immer zu kurz gekommen. als es seinem betrieb schlechter ging hat er dann selbst zurück gesteckt, sogar privates geld in die firma gesteckt. nach seinem tod musste ich dann einsehen, dass wir das private geld nie mehr wiedersehen und die firma haben wir dann irgendwann (gezwungenermaßen) mangels masse mit schulden (vor allem an uns) aufgelöst. soviel dazu... ike
hallo ike,
tut mir leid, wenn ich deinen beitrag als diskussion missbraucht habe, aber ich musste mal meinem frust freien lauf lassen. tutu mir leid, das hilft dir natürlich nicht weiter. probier es doch mal, einen antrag auf kinderzuschlag zu stellen. der link ist anbei, viele grüße, steffi
hallo sylvia, danke für deinen beitrag. meine augen sind natürlich nun leider auch geöffnet. aber wer denkt schon in so jungen jahren an so einen schicksalsschlag? zudem hatte mein partner jahrelang nicht gerade wenig gewerbesteuer zahlen müssen, arbeitsplätze geschaffen - auch zur sicherung des lebensunterhaltes anderer menschen, und seine kraft und privates vermögen in die firma gesteckt. ich sehe da schon eine gewisse verantwortung des staates auch dann finaz. einzuspringen und zu unterstützen. schließlich geht es ja um kinder. sicher kann ich froh sein das ich arbeit habe und meinen lebensunterhalt so halbwegs finazieren kann. ich möchte auch wirklich nicht jammern, aber ich sehe es schon als eine große ungerechtigkeit an. zumal das erbe meiner tochter aus der firma nicht zu ihrer jetzigen verfügung steht, sondern ich darüber dem familiengericht rechenschafft schuldig bin. natürlich würde ich es nicht auf den kopf stellen. aber was ist mit den nur allzuverständlichen bedürfnissen eines kindes auch mal in den urlaub zu fahren, ein instrument zu lernen, hobbys nachzugehen? sicher ist das nicht alles mit unmengen an kosten verbunden, stellt mich aber dennoch vor finaz. probleme, dies eben nicht alles ermöglöichen zu können. der statt sollte sicher nicht mein oder ihr leben völlig tragen, aber eine entsprechende unterstützung wäre angebracht. aber ok, es ist wie es ist. andere kinder können auch nicht alles haben. man muss halt sehen wie man es so schafft. steffi
Beitrag von
Anke66 (115 Beiträge) am Freitag, 4.Februar.2011, 17:16.
Re: uneheliches kleinkind und keine rente...
Hallo Dagmar,
ich habe jetzt alle Beitrage bezügl. deines nicht lesen können, weil mir die Zeit dazu fehlt. Aber lege einen Widerspruch wegen deinem Kurantrag ein, wenn dieser verstrichen ist, beantrage wieder neu. Denn, die KK lehen grundsätzlich fast immer erstmal ab. Meistens klappt es dann im 2. Anlauf.
Unterhalt - es gibt einen Unterhaltsvorschuß (UVG) den du beim Sozialamt beantragen musst. Dies bedeutet jedoch Schreibkram und quasi bis auf die Unterhose ausgezogen zu werden, aber du hast einen Anspruch darauf. Eine Bekannte hat diesen für ihre Kinder auch bekommen. UVG wird ja auch schließlich gezahlt, wenn ein Elternteil kein Unterhalt zahlen kann! Der UVG wird bis zum 12. Lebensjahr gezahlt.
Ich wünsche dir von Herzen viel Glück!
LG Anke
Beitrag von
nickel (10 Beiträge) am Dienstag, 15.Februar.2011, 10:48.
Re: uneheliches kleinkind und keine rente...
Huhu, also bei uns beiden liegt das etwas ähnlich. Bin aber gerade etwas konfus ....also nachfragen wenn ich was nicht genau schreibe ....
Also mein Sohn Lukas ist auch unehelich und ja auch erst 9 Monate nach Rainers Tod auf die welt gekommen. (Er rutscht hier gerade unterm Schreibtisch rum - darf mich also nicht bewegen ...*grins*) Von Gesetzesseite ist es so, dass er dennoch als zum Zeitpunkt des Todes meines partners .... ach was weiß ich wie der genau Wortlaut ist ... er wird so gehandelt, als sei er damals schon auf der Welt gewesen und ist somit erbberechtigt.
Um das Erbe antreten zu können, benötige ich eine geburtsurkunde, auf der der vater steht. Konnte Rainer ja nicht mehr machen eine Anerkennung ... also musste ein Gutachten erstellt werden. Das Familiengericht hat also die Vaterschaft bzw. bei uns die Abstammung feststellen lassen und in ein paar Tagen wird das endlich alles rechtskräftig ..... (aber fragt mich nicht danach, wie anstrengend das mit dem Jugendamt und Co walles war ...)
Ob ich für meinen Sohn Halbwaisenrente bekomme ist noch nicht raus - habe ich erst noch einen Termin bei der Rentenversicherung ... wird aber wohl nix, weil Rainer ja erst 28 war und studiert hat und noch nicht 5 Jahre lang in die eine Kasse eingezahlt hatte ....
Unterhaltsvorschuss ... würde Lukas natürlich zustehen - da aber (war beim Rechtsanwalt zur Beratung) dafür dann die Großeltern belangt werden und sich das Geld dort zurückgeholt werden würde (es gibt soooo viele, bei denen ist nix zu holen, da zahlt der Staat ...) habe ich darauf verzichtet. Schließlich helfen uns unsere Großeltern genug.
Soo .. soviel zu meinem Fall .... aber du wolltest ja wissen eigentlich, ob du irgendwo Hilfe bekommen kannst. Mir hat die Beratung bei unserem Kinder und Jugendhilfeverein sehr geholfen. Die waren sehr kompetent. Unterstützen einen auch bei behördensachen und wissen wirklich wo es Gelder oder Hilfen gibt. Pro familia war ein Griff ins Klo für mich .... Dann die Bundesstiftung Mutter und Kind fällt mir noch ein....
Ich werde mal heute abend nochmal in Ruhe meine Unterlagen durchsehen .....
Liebe Grüße und viel Kraft Niole
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