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| Forum - Familie & Co. |
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Die gesamte Familienkonstellation ist nach dem Tod unseres Partners durcheinander geraten. Daher geht es in diesem Forum um die Familie. Hast du Probleme mit den Schwiegereltern, Fragen zur Kindererziehung oder was sonst noch mit der Familie und dem Umfeld zu tun hat, dann bist du hier richtig.
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Beitrag von
masula (45 Beiträge) am Samstag, 19.Februar.2011, 18:41.
Re: Wohnortwechsel
Liebe Emma 99, dein Beitrag hat mich irgendwie angesprochen, obwohl ich seit 3,5 Jahren verwitwet mich nur noch selten auf diese Seite verirre. Schwierig finde ich, jetzt eine wirklich hilfreiche Antwort zu finden. Ich denke, dass für deine 12jährige Tochter, ein Orts- und evtl. auch Schulwechsel gut wäre. Ich gehe natürlich davon aus, dass du ganz nah an deiner Tochter bist. Bei uns war es so, dass mein Sohn nach Krankheit und Tod des Vaters die Klasse wiederholen musste und heute noch sagt, dass war gut, hier fand ich Freunde. Es ist immer schwierig, deine Kinder sind mit Oma und Opa aufgewachsen, das ist ihr Zuhause. Und gerade in dem Alter will man keine Veränderung - aber in der Veränderung liegt auch eine Chance.
Du bist jetzt schon 7 Jahre ohne deinen Mann, hast neue Pläne. Mach es einfach. Nimm deine Kinder mit, sei stark, irgendwie bin ich mir sicher, dass deine Kinder dir dafür dankbar sein werden. Denn Kinder brauchen eine glückliche Mutter!
Lieben Gruß Masula
Dein Beitrag:
Beitrag von
emma99 (1 Beitrag) am Donnerstag, 17.Februar.2011, 23:05.
Wohnortwechsel
Hallo, mein Mann hat sich im Jahr 2003 das Leben genommen. Meine beiden Töchter waren damals 2 und 4 Jahre alt, jetzt sind sie 10 und 12. Wir wohnen immer noch bei meinen Schwiegereltern im Haus. Wir haben ein gutes Verhältnis, besser als vor dem Suizid. Nun möchte ich endlich uns ein neues Zuhause realisieren und einen Bauplatz in einer anderen Ortschaft kaufen, die ca. 12 km entfernt ist. Ich beschäftige mich schon sehr lange mit der Suche, und möchte endlich das Thema abschließen. Zugegebenermaßen ist diese neue Ortschaft näher an meiner Arbeitsstelle gelegen, meine große Tochter hätte einen längeren Schulweg (statt 13.50 h um 14.20h zuhause) und meine kleine Tochter müsste die Schule wechseln. Nun ist meine große Tochter strikt dagegen, und zwar nicht nur gegen einen Ortswechsel, auch möchte sie nicht aus der Wohnung bei meinen Schwiegereltern ausziehen. Sie ist ein zurückhaltendes Kind und liest viel, vielleicht zu viel. Mit den Kindern aus ihrer Klasse hier verabredet sie sich nur, wenn ich sie daran erinnere und dann so ca. 1 x in 14 Tagen. Außer dass sie die Kinder hier in der Ortschaft an der Bushaltestelle trifft, hat sie eigentlich wenig Kontakt zu ihnen. Sie könnte an der bisherigen Schule bleiben, ihre Klassenkameraden kommen aber nicht aus der neuen Ortschaft. Das ist natürlich nicht gut für Kontakte, allerdings könnte sie ja freitags ein Mädchen einfach mit nach Hause bringen.
Nun möchte ich aber endlich mit meinem Lebensgefährten zusammenziehen und möchte auch, dass meine Kinder mit ihm aufwachsen.
Aber muss man denn in die Nähe der Schule der Kinder ziehen, auch wenn man mit der Ortschaft gar nichts anfangen kann? Wenn die Kinder mal ausgezogen sind, wohne ich immer noch da.
In der bisherigen Ortschaft, in der wir uns schon wohl fühlen, möchte ich mir nicht unbedingt ein Haus bauen, da die Ortschaft recht klein ist (500 Einwohner) und man irgendwann bei einem Verkauf Probleme bekommen wird. Ich möchte es gerne meine Kindern recht machen, was soll ich nur tun?
Gruß Emma
Beitrag von
masula (45 Beiträge) am Samstag, 19.Februar.2011, 18:41.
Re: Wohnortwechsel
Liebe Emma 99, dein Beitrag hat mich irgendwie angesprochen, obwohl ich seit 3,5 Jahren verwitwet mich nur noch selten auf diese Seite verirre. Schwierig finde ich, jetzt eine wirklich hilfreiche Antwort zu finden. Ich denke, dass für deine 12jährige Tochter, ein Orts- und evtl. auch Schulwechsel gut wäre. Ich gehe natürlich davon aus, dass du ganz nah an deiner Tochter bist. Bei uns war es so, dass mein Sohn nach Krankheit und Tod des Vaters die Klasse wiederholen musste und heute noch sagt, dass war gut, hier fand ich Freunde. Es ist immer schwierig, deine Kinder sind mit Oma und Opa aufgewachsen, das ist ihr Zuhause. Und gerade in dem Alter will man keine Veränderung - aber in der Veränderung liegt auch eine Chance.
Du bist jetzt schon 7 Jahre ohne deinen Mann, hast neue Pläne. Mach es einfach. Nimm deine Kinder mit, sei stark, irgendwie bin ich mir sicher, dass deine Kinder dir dafür dankbar sein werden. Denn Kinder brauchen eine glückliche Mutter!
Lieben Gruß Masula
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