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| 12 - 22.06.2006 | Träume |
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Es ist schon eine ganze Weile her, als ich zuletzt von Peter träumte.
Wir hielten uns in einem gläsernen Haus auf. Ich konnte durch die Wände in einen Nachbarraum sehen. Dort befand sich eine andere Person. Peter erklärte mir, dass er nicht bei mir bleiben könne, er müsse jetzt in den Nachbarraum und ich müsse unser gemeinsames Haus verlassen und ein neues Zuhause suchen. Also ging ich weinend über die Straße - eine Landstraße ohne Bürgersteig. Ich mußte großen Traktoren ausweichen, die mir entgegen kamen, ich mußte durch Pfützen stapfen oder über umgekippte Bäume klettern. In der Ferne aber konnte ich das Dorf/die Stadt sehen, mit ihren Bürgersteigen, vielen Menschen, vielen Häusern. Neue Hoffnungen, neue Möglichkeiten - neues Leben.
Ein weiterer Traum kam zu der Zeit, als ich Armin schon kannte und liebte. In einer Zeit wo ich mir wiederholt die Fragen stellte: „Was wäre, wenn Peter zurückkommen würde?“
Ich saß in unserem Wohnzimmer und plötzlich war Peter neben mir, wortlos. Ich war sehr erstaunt und unsicher. Schließlich erklärte ich ihm, dass mich die vergangene Zeit und Situation sehr verändert hat. So sehr verändert, dass eine weitere gemeinsame Zukunft für mich nicht mehr vorstellbar sei. Außerdem hätten Armin und ich doch beschlossen, zu heiraten. Ich hatte Angst davor, einen Fehler gemacht zu haben, mit meiner Ehrlichkeit. Und was tat Peter? Er lächelte mich einfach an, blinzelte mir zu und war verschwunden.
1996 hatte Peter schon einmal einen Herzinfarkt, der uns die Begrenztheit des Lebens ziemlich heftig klar machte. Wir waren uns im Klaren, dass er dem Tode damals ganz mächtig knapp von der Schippe gesprungen war. In einer unserer späteren Unterhaltungen, plauderten wir über Gott, die Welt und gemeinsame Bekannte. Es gab einen Bekannten, der mir recht sympathisch war und als ich das bemerkte, freute sich Peter. Da wäre er aber froh! Wenn er mal sterben würde, wüßte er mich bei ihm in guten Händen. Enttäuscht reagierte er auf mein Abwinken, dass dieser Bekannte für mich aber nicht als Lebenspartner vorstellbar wäre.
Sein damaliger Wunsch, mich irgendwann mal wieder in "guten Händen" zu wissen und meine Träume haben mich sicherer gemacht und gelassener. Heute bin ich schon fast ein Jahr mit Armin verheiratet und glücklich und ohne Zweifel. Peter werde darüber ja schließlich nicht vergessen.
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| 11 - 27.03.2006 | Keine Oma mehr |
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Am gestrigen Sonntag den 26. März 2006 ist meine Schwiegermutter verstorben. Vor zwei Wochen wäre Peter 50 Jahre alt geworden, vor einer Woche war sein vierter Todestag. Diese letzen zwei Wochen ging es meiner Schwiegermutter sehr schlecht. Ich bin sicher, dass sie jetzt wieder mit ihrem Sohn zusammen ist. Meinen Kindern zu erklären, dass nach ihrem Papa und ihrer "Krankenhaus-Oma" jetzt auch noch ihre "Tee-Oma" gestorben ist, war schwer für mich.
Ich werde also bald wieder an einem Grab stehen und Abschied nehmen. Doch trotz all meiner Traurigkeit habe ich es heute genossen, auf der Terrasse zu sitzen, mir die Sonne ins Gesicht scheinen lassen und den Vögeln zuzuhören - sicher ein Gruß meiner Schwiegermutter – vielleicht saß sie ja gerade neben mir.
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| 10 - 31.12.2005 | |
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Ich wünsche uns allen, dass Belastungen, die uns im vergangenen Jahr quälten, leichter zu tragen werden. Weiter wünsche ich euch, dass ihr Vertrauen in das Leben zurückgewinnt oder stärkt, weil das neue Energie in euch weckt. Und wer kann diese Energie nicht gebrauchen!? Habt Mut: „Mut ist wie ein Muskel. Er wird nur stärker, wenn man ihn regelmäßig gebraucht.“ (Ruth Gordon). Ich wünsche uns, dass wir unseren Weg im Leben finden und dass wir immer wieder Erfahrungen machen, die wir benötigen um unseren Weg beizubehalten. Lasst uns nicht vergessen, dass wir alle unseren ganz individuellen Weg gehen. Ich wünsche euch ein gutes Jahr 2006 voll neuer Erfahrungen.
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| 9 - 14.08.2005 | Ziele und Wünsche |
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Alles was geschieht und uns zustößt, hat einen Sinn, doch ist es oft schwierig, ihn zu erkennen. Auch im Buch des Lebens hat jedes Blatt zwei Seiten. Die eine, obere, schreiben wir Menschen mit unserem Planen, Wünschen, Ziele und Hoffnungen. Die andere Seite füllt das Leben. Und das ist selten unser Ziel gewesen.
Persische Weisheit
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| 8 - 04.04.2005 | |
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Habe heute die Erinnerungskiste von Peter durchgeschaut. Liebesbriefe von den ersten Freundinnen, der ersten Lebensgefährtin, Bilder, Geburtstagskarten, Glückwünsche zum bestandenen Examen usw. - mit darunter fogender Text:
Und so spricht Gott der Herr: So sei deine Geburt der Anfang vom Ende, dein Tod der Beginn. Dein Leben sei ein Impuls im Gleichstrom ewiger Vergangenheit und endloser Zukunft. Materie sei deine Bühne. Darin gefangen und frei zugleich sei dein Geist. Spiele, baue, vernichte, liebe, hasse, verändere dich. Dein Tod sei ewige Freiheit, Ewigkeit, Einigkeit, daselbst. Du bist Störung in Raum und Zeit. Gesetze schaffen dich, du schaffst die Gesetze. Das sei der Kreis, sei deine Ewigkeit. Dein Tod sei das Tor heraus in eine andere Ewigkeit.
Kennst du den Sinn einer Schraube, wenn du die Maschine noch nicht gesehen hast? Kennst du den Sinn deines Lebens, wenn du den Tod noch nicht erfahren hast? Glaubst du DIE Wahrheit zu erkennen, jetzige Wahrheit gleich ewige Wahrheit, wenn der Tod dir deine Wahrheit wieder nimmt und letztlich doch wieder durch eine andere ersetzt? UNGEWISSUNWESENTLICHUNGEWISSUNWESENTLICH GLAUBE GLAUBE GLAUBE!!!! Ich glaube, dass ich bin, also bin ich. Das Gesetz spricht: Stirb. Also sterbe ich. Wir sind das Gesetz. Ein blinder Mensch sieht nicht. Ein sehender Mensch sieht nicht mehr, er sieht nur anders. Also sind die Gesetze seines Lebens anders anders andersandersandersanders...
Hmmm??? |
| 7 - 21.02.2005 | Meine Wünsche für euch... |
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Ich wünsche Dir, dass du beweinen kannst, was du entbehrt und verloren hast, ohne in der Trauer Wurzel zu schlagen.
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| 6 - 18.02.2005 | ach ja, noch was... |
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Viele Menschen sind nicht glücklich, weil sie an ihr Glück Bedingungen knüpfen. Finde heraus, ob sich diese Einstellung in deinem Herzen eingenistet hat, und wirf sie hinaus.
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| 5 - 18.02.2005 | |
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Noch etwas ist notwendig, um lebendig zu sein: jetzt zu sein. Was heißt das? Es heißt in erster Linie, etwas zu verstehen, was die wenigsten verstehen, nämlich: dass die Vergangenheit nicht die Wirklichkeit ist, ebensowenig wie die Zukunft, und dass in der Vergangenheit und in der Zukunft zu leben bedeutet, tot zu sein. Mir ist durchaus klar, dass es in der Vergangenheit viele wunderbare Dinge gibt, aus denen wir auch etwas lernen können, und dass die Vergangenheit uns beeinflusst und formt. Gut! Aber sie ist nicht die Wirklichkeit.
(gefunden im Internet) |
| 4 - 16.01.2005 | |
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"Meine Schläge", gab das Schicksal in einem Interview zu, "sind hart und meine Rechte ist ebenso gefürchtet wie meine Linke. Treue, Glaube, Liebe, kurz auch die schwersten Brocken habe ich auf die Bretter geschickt und sie wurden sämtlich ausgezählt. Nur einen habe ich bisher nicht fertig werden können: So oft ich ihn auf k.o. schlage und davon überzeugt bin, dass er nun endgültig ausgezählt auf dem Boden liegen bleibt - spätestens bei "neun" ist er wieder auf den Beinen." "Und wer" fragte der Interviewer, "ist dieser Unbezwingbare?" "Die Hoffnung" sagte das Schicksal!
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| 3 - 11.01.2005 | Das Problem mit dem Loslassen |
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Loslassen können ist die Fähigkeit des Herzens auch in Zeiten der Enttäuschung des Verzichtes der Trennung des Abschieds die Hoffnung nicht zu verlieren. Denn mag uns auch noch so vieles genommen werden solange wir Hoffnung haben kann uns das Leben doch immer wieder neu beschenken.
Ich habe meine Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht verloren. Meine Hoffnung und meine Zuversicht in schweren Zeiten hat sich in großes Glück gewandelt. |
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