Liebe Menschen, die mit uns gelebt haben, können uns nicht genommen werden.

Tagebuch von blume2006

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1142 - 31.12.2012


Va, pensiero, sull'ali dorate.
Va, ti posa sui clivi sui colli,
ove olezzano tepide e molli
l'aure dolci del suolo natal!

Del Giordano le rive saluta,
di Sionne le torri atterrate.
O mia Patria, sì bella e perduta!
O membranza sì cara e fatal!

Arpa d'or dei fatidici vati,
perché muta dal salice pendi?
Le memorie del petto raccendi,
ci favella del tempo che fu!

O simile di Solima ai fati,
traggi un suono di crudo lamento;
o t'ispiri il Signore un concento
che ne infonda al patire virtù!


Flieg, Gedanke, getragen von Sehnsucht,
lass'dich nieder in jenen Gefilden,
wo in Freiheit wir glücklich einst lebten,
wo die Heimat uns'rer Seele - ist.

Grüß die heilige Flut uns'res Niles,
grüße Memphis und seinen Sonnentempel!
Teure Heimat, wann seh ich dich wieder,
dich, nach der mich die Sehnsucht verzehrt?

Was die Seher uns einst weissagten,
wer zerschlug uns die tröstliche Kunde?
Die Erinn'rung allein gibt uns Stärke
zu erdulden, was uns hier bedroht.

Was an Qualen und Leid unser harret,
uns´rer Heimat bewahr'n wir die Treue!
Unser letztes Gebet gilt dir, teure Heimat,leb wohl
teure Heimat, leb wohl.
lebe wohl, teure Heimat, leb wohl
lebe wohl, lebe wohl, lebe wohl!




1141 - 10.05.2012

Mit Blumen ist es wie mit Menschen.
Manche verregnen und verknittern,
andere strahlen ins Regenwetter,
ja in Regenstürme hinein.

Karl Foerster


1140 - 25.04.2012

Man sollte die Dinge so nehmen,
wie sie kommen.
Aber man sollte auch dafür sorgen,
dass sie kommen,
wie man sie nehmen möchte.

Curt Goetz


1139 - 02.04.2012

Viele Gedenkminuten
könnten durch Denkminuten
verhindert werden.

Hoimar von Ditfurth


1138 - 22.03.2012

Du musst nur
langsam genug gehen,
um immer in der
Sonne zu bleiben.

Antoine de Saint-Exupéry


1137 - 13.03.2012

Gerhard Rauh 17.8.1948 – 19.2.2006

Ullrich Schmidt 04.03.53 - 13.03.09



Die Zeit nimmt uns Menschen die wir lieben
Doch die Zeit heilt auch die Schmerzen, die wir spüren
Ob es nun körperliche Schmerzen sind die uns verletzen,
Oder die Seelischen die uns in tiefe Traurigkeit versetzen

Vielleicht muss etwas Schmerzhaftes geschehen
Um unser eigenes Leben wieder mit anderen Augen sehen
Damit wir die Kleinigkeiten die unser Glück ausmachen wieder erkennen
Und nicht von Tag zu Tag nur mit Stress durchs Leben rennen
Die Zeit heilt die Wunden, die uns das Leben beschert
Sie ist das Wichtigste, was in einem Leben zählt

Nur die Zeit lernt uns mit der neuen Situation zu leben,
Auch wenn Erinnerungen uns immer wieder leiden lassen
So können wir doch wieder die schönen Dinge des Lebens sehen
Und die Traurigkeit wird langsam verblassen


1136 - 23.02.2012


12 Fragen

1) Ist es nicht seltsam?
..dass wir vom Glück glauben wir hätten es verdient;
aber vom Unglück denken es wäre nicht gerecht?

2) Ist es nicht seltsam?
..dass Erfahrungen, die wir vergessen wollen, uns am längsten in Erinnerung bleiben;
aber Momente, die wir festhalten möchten so schnell an Deutlichkeit verlieren?

3) Ist es nicht seltsam?
..dass wir darauf bestehen, für eine Sache kämpfen zu dürfen;
es aber als lästig empfinden, um etwas kämpfen zu müssen?

4)Ist es nicht seltsam?
..dass wir in guten Zeiten so voller Optimismus sind;
in schlechten Zeiten uns aber jegliche Zuversicht fehlt?

5) Ist es nicht seltsam?
..dass das Gegenteil von Liebe die Gleichgültigkeit ist;
das Gegenteil der Gleichgültigkeit aber auch der Hass sein kann?

6) Ist es nicht seltsam?
..dass wir ein Leben lang das Glück in der Liebe suchen;
anstatt das Leben zu lieben und darin unser Glück zu erkennen?

7) Ist es nicht seltsam?
..dass Freudentränen genauso schmecken, wie die aus Schmerz und Kummer;
sie unserem Leben aber einen völlig anderen Geschmack verleihen?

8) Ist es nicht seltsam?
..dass wir es geniessen wenn wir alleine sein können;
aber daran verzweifeln wenn wir alleine sein müssen?

9) Ist es nicht seltsam?
..dass wir von angenehmen Dingen nie genug bekommen können;
aber beim Unangenehmen sofort die Grenze erreicht ist?

10) Ist es nicht seltsam?
..dass ALLES gegeben zu haben immer noch zuwenig sein kann;
und NICHTS zu bekommen einem irgendwann zuviel wird?

11) Ist es nicht seltsam?
..dass wir viele Dinge erst richtig sehen, wenn wir unsere Augen verschließen;
und manchmal ein dunkler Schatten etwas erst ins rechte Licht rückt?

12) Ist es nicht seltsam?
..dass man etwas finden kann ohne danach gesucht zu haben
und dass all diese Fragen eigentlich auch Antworten sind?

Gerhard Feil


1135 - 01.02.2012

Vivo per lei da quando sai
La prima volta l'ho incontrata
Non mi ricordo come ma
Mi è entrata dentro e c'è restata
Vivo per lei perchè mi fa
Vibrare forte l'anima
Vivo per lei e non è un peso.
Ich lebe für sie - genau wie du
Leben wär ohne sie kein Leben
Sie ist in mir was ich auch tu
Sie gibt mir Halt und lässt mich schweben
Sie hilft mir alles zu verzeihn
Würde mich nicht ihr Trost befrein
Wäre die Welt ein Irrtum - ich lebe für sie
È una musa che cì invita
In ihr finde ich mich wieder
Attraversa un pianoforte la morte
È lontana, io vivo per lei
Ich leb für sie in Glück und Schmerz
Wird sie zu meiner Kathedrale
Manchmal erschüttert sie mein Herz
È un pugno che non fa mai male
Vivi per lei lo so mi fa
Girare di in citá in citá
Soffrire un po' ma almeno io vivo
Machmal rührt sie mich zu Tränen
Vivo per leì dentro gli hotels
Durch ein unbestimmtes Sehnen
Vivo per lei nel vortice
Attraverso la mia voce
Si espande e amore produce
Vivo per lei nient'altro ho
E quanti altri incontrerò
Che come me hanno scritto in viso
Io vivo per lei
Io vivo per lei
Sopra un palco o contro ad un muro
Sie sagt, was ich nicht sagen kann
Anche in un damni duro
Zündet in mir Gefühle an
Ogni giorno una conquista
La protagonista sará sempre lei
Vivo per lei perchè oramai
Io non ho altra via d'uscita
Perchè la musica lo sai
Davvero non l'ho mai tradita
Ich lebe für sie - für die Musik
Lebe für jeden Augenblick
Gibt es auch schwere Stunden
Ich lebe, ich lebe für sie
Vivo per lei la musica
Ich lebe für sie
Vivo per lei la unica
Io vivo per lei
Io vivo per lei
Io vivo... per lei


1134 - 28.01.2012

Es gibt so viele Leute auf der Welt
und so wenig Menschen.

Alfons Petzhold


1133 - 23.01.2012

Wie lange ich lebe,
hängt nicht von mir ab.
Ob ich aber wirklich lebe,
solange ich bin,
das hängt von mir ab.

Seneca


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