Nick:
Pass:
???
| Startseite | Community | Trauer | Literatur | Wissenswertes | Verein |
Banner ALLEINE
TheorieTheorie
Praxis Praxis
in memoriam in memoriam
verwitwet.de e.V. auf facebook
Folge verwitwet.de e.V. auf Twitter
über PayPal
oder per Online-Formular
Spenderliste
Vereinsmitglied werden
verwitwet.de-Shop
weiterempfehlen
Newsletter XMas 2011
Chat
Mitgliederseiten
Internetfavoriten
Umfrage
Wunschliste
Gästebuch
Foren >> FAQ
Community
Allgemein
Halbwaise/Waise
Rund um die Homepage
Veranstaltungen
Weiterleben
Neue Partnerschaft
Kontaktbörse
Familie & Co.
Verein
Rund um den Verein
Literatur
Fachliteratur
Prosa und Gedichte
Vereinsmitglied chris4816:56
Jesaja16:49
mathilde116:47
Vereinsmitglied manile16:47
Vereinsmitglied Anja56816:45
Vereinsmitglied MaggieMae16:43
ellerich16:38
Vereinsmitglied uno16:36
Vereinsmitglied arcenciel16:30
Talea16:23
Margalo15:58
Tigger15:51
Vereinsmitglied Thomas00715:26
   
Besucher: 4569055
Communitymitglieder: 8235
Vereinsmitglieder: 839
Vereinsmitglied werden
Aktualisierung: 8.02. 15:27
ChatNeu
weitere Statistiken

verwitwet.de gehört zu den 6000 wichtigsten deutschen Internetadressen

   
© 2001 - Robert Scheithe
Trauer


    Praxis - Erwachsene

    Träume

    Träume um Henry

    Dezember 2002
    Februar 2003
    März 2003
    April 2003
    Juli 2003
    September 2003
    Der Autor




    Dezember 2002

    1. Henry und ich stehen gemeinsam an seinem Sarg. Wir betrachten zusammen diesen wunderhübschen jungen Prinzen in seinem Bettchen. Henry und ich fahren zusammen Straßenbahn. Wir finden es lustig, daß alle denken, Henry sei tot.
    Henry und ich im Wohnzimmer seiner Eltern.Henry liegt auf dem Bett neben mir. Seine Eltern und alle unsere Freunde schauen mich besorgt an. Ich hingegen fühle mich gut. Henry liegt neben mir und lächelt.

    2. Ein großer Kolkrabe im Garten springt nervös von Ast zu Ast. Thomas ist irritiert, einen Raben in der Stadt zu sehen und frägt den Raben, was er da mache. Darauf der Rabe: „Ich bin Henry und hüpfe einfach so herum.“
    (Anmerkung: Als wir im Februar im Naturpark Bayrischer Wald waren, sahen wir einen großen Kolkraben. Er saß auf einem Ast. Als er uns bemerkte, begann er zu krächzen und sprang nervös von Ast zu Ast, bevor er auf uns zuflog und dann abdrehte.)

    3. Ich wache auf und fühle mich im ersten Moment unwohl. Im hinteren Teil meines Zimmers sehe ich einen Schaukelstuhl. Auf ihm glaube ich Henry zu erkennen, zwar nur schemenhaft, aber ich kenne all seine Bewegungen. Er sitzt einfach da und beobachtet mich. Ich schlafe beruhigt wieder ein.
    Oliver


    Februar 2003

    1. Wache aus einem langen,traumlosen Schlaf auf. Höre plötzlich aus Henrys Zimmer in lautes Weinen und Wimmern. Henry weint wie immer sehr exzessiv. Ich stehe auf und stelle mich vor seine Zimmertür. Ich betrete das Zimmer nicht, etwas hält mich davon ab. Ich sage zu ihm: "Henry, höre bitte auf zu weinen, es ist alles gut. Es ist nichts passiert." Henry verstummt.
    Oliver


    März 2003

    1. Vor unserem Haus parkt ein LKW. Ich habe ihn kommen lassen, um alles wegzugeben. In der Küche stapeln sich Kisten voller Wäsche. Zwischen all diesem Chaos sitzt Henry und jongliert mit drei roten Bällen. Ich bin irritiert. Daskann nicht sein, denke ich, mein Henry ist doch tot.
    Henry nimmt mich auf seinen Schoß. Er legt seine großen Arme um meinen Hals und hält meinen Kopf fest. Ich beginne , laut zu weinen. Henry versucht mich zu beruhigen: „ Es ist alles gut. Es geht mir gut. Es gibt keinen Grund zum Weinen.“
    Oliver


    April 2003

    1. Bin zusammen mit vielen Freunden und Bekannten auf einem Fest in einem großen Haus. Suche nach meinem Henry. Sehe ihn in einer Gruppe von mir unbekannten Leuten. Er amüsiert sich gut. Ich gehe durch verschiedene Zimmer in diesem Haus. Henry geht mir hinterher und beobachtet mich, spricht mich aber nicht an. Ich denke: Wir sind getrennt. Ich darf ihm nicht sagen, daß er eine schwere Herzschwäche hat. Aber jemand muß ihm doch sagen, daß er nicht mehr rauchen und trinken darf.
    Ich setze mich an einen Tisch und weine. Henry stellt sich neben mich und gibt mir drei Videokassetten. Er sagt.“ Die brauche ich auch nicht mehr.“
    Ich fasse seine Hand und antworte: „ Ach mein Henry.“

    2. Ich bewege mich durch Wohnungen voller Katzen, durch Wohnungen in Wohnungen mit Menschen und Katzen. Sehe Hausflure voller Menschen und Katzen. Befinde mich auf diversen Stadtfesten. Ein Missgeschick passiert. Ich rufe Henrys Handy an, um seine Stimme zu hören. Doch statt der Ansage kommt ein Film in voller Lautstärke. Die Leute um mich herum schauen ganz seltsam. Mir wird mulmig zumute. Ich krieg das verdammte Gerät nicht mehr aus. Plötzlich steht Henry neben mir und bringt alles in Ordnung.
    Er lächelt ein seltsamens Lächeln.
    Am Ende liegen wir auf die Arme gestützt nebeneinander und schauen uns an. Ich erzähle Henry, wie sehr ich ihn vermisse. Seine Augen und sein Lächeln werden immer leuchtender. Seine blauen Augen verwandeln sich in ein strahlendes grün.
    Oliver


    Juli 2003

    1. Drei lange und abenteuerliche Träume mit Henry. Am Schluß einer dieser Geschichten soll Henry erschossen werden, wenn er auf eine bestimmte Frage keine Antwort weiß; "Wer ist Nick Knatterton?"
    Henry schaut mich an, die Pistole wird an sein Genick gehalten. Ich schreie heraus: "Nick Knatterton ist eine Comicfigur!" Die Pistole wird geladen.
    „Ein Privatdetektiv...“ Ich wache auf und bin schweißgebadet.
    Henry lebt weiter, denn im nächsten Traum sind wir mit dem Mofa unterwegs und haben uns komplett verfahren.
    Oliver


    September 2003

    1. Ich befinde mich mit Henry auf einer einsamen Straße. Es ist dunkel um uns herum. Ich bin mir sicher, wir hätten eben abbiegen müssen, doch Henry besteht darauf, geradeaus zu gehen. Einige Menschen kommen uns entgegen, aber ich kann nicht nach dem Weg fragen, da wir offensichtlich im Ausland sind.

    2. Henry und ich wollen von Heidelberg nach Bruchsal mit einem Bummelzug fahren. Ich bemerke, daß die Strecke, sowie der gesamte Zug eher an eine Achterbahn erinnern. Ich will nicht einsteigen. „Wir haben ja nicht einmal Fahrkarten,“ sage ich zu Henry, doch er läßt sich nicht abhalten, in den Zug einzusteigen.
    Ich hatte recht. Es ist eine Achterbahn. Allerdings fährt sie nur geradeaus. Ein paarmal falle ich beinahe aus dem Wagen, spüre keinen Halt. Beim ersten Stop stellt Henry den Wagen leicht schräg, so dass ich nach hinten an die Lehne gedrückt werde. Er selbst hebt von vorne meine Beine fest.
    Als beim zweiten Stop der Schaffner kommt, sage ich zu Henry: „ Gut, daß ich umsonst mit Dir mitfahren kann, sonst gäbe es wohl eine Strafe für Schwarzfahren.“
    Darauf Henry: „ Nein, kannst du nicht mehr.“

    3. Mehrere Träume mit Henry. Sehe Handlungsfaden nur schemenhaft vor mir. Anscheinend will ich Henry davon überzeugen, wieder bei mir einzuziehen, aber er geht nicht darauf ein, windet sich. Mein Vorschlag scheint ihm unangenehm. So war er früher schon. Hatte er gänzlich andere Vorstellungen als ich, wurde er schon immer sehr zögerlich, ohne zu sagen, was er selber will.
    Oliver


    Der Autor

    Dies sind Träume von Boxer.

    "Es war mir ein Bedürfnis, meine
    Träume zu veröffentlichen. Zum einen will ich damit zeigen, daß unsere geliebten Partner nicht weg sind,sondern uns immer wieder ihre
    Träume schenken. Daß so viele Menschen garnie von ihrem Partner träumen, kann ich nicht so recht glauben. Was ich allerdings glaube ist, daß sich unsere Träume sofort nach dem Aufwachen aus dem Bewußtsein drängen."
    Oliver

copyright © 2000-2011 Oliver Scheithe
Startseite  - Trauer  - Literatur  - Wissenswertes  - Verein
Sitemap  - Teilnahmebedingungen  - Impressum  - Hilfe
Seit dem 18.02.2011 wurde diese Seite 29531 mal aufgerufen
Der letzte Aufruf erfolgte in 0.05 Sekunden