Nick:
Pass:
???
| Startseite | Community | Trauer | Literatur | Wissenswertes | Verein |
Banner ALLEINE
TheorieTheorie
Praxis Praxis
in memoriam in memoriam
verwitwet.de e.V. auf facebook
Folge verwitwet.de e.V. auf Twitter
über PayPal
oder per Online-Formular
Spenderliste
Vereinsmitglied werden
verwitwet.de-Shop
weiterempfehlen
Newsletter XMas 2011
Chat
Mitgliederseiten
Internetfavoriten
Umfrage
Wunschliste
Gästebuch
Foren >> FAQ
Community
Allgemein
Halbwaise/Waise
Rund um die Homepage
Veranstaltungen
Weiterleben
Neue Partnerschaft
Kontaktbörse
Familie & Co.
Verein
Rund um den Verein
Literatur
Fachliteratur
Prosa und Gedichte
Jesaja16:49
mathilde116:47
Vereinsmitglied manile16:47
Vereinsmitglied Anja56816:45
Vereinsmitglied MaggieMae16:43
ellerich16:38
Vereinsmitglied uno16:36
Vereinsmitglied arcenciel16:30
Talea16:23
Margalo15:58
Tigger15:51
Vereinsmitglied Thomas00715:26
   
Besucher: 4569055
Communitymitglieder: 8235
Vereinsmitglieder: 839
Vereinsmitglied werden
Aktualisierung: 8.02. 15:27
ChatNeu
weitere Statistiken

verwitwet.de gehört zu den 6000 wichtigsten deutschen Internetadressen

   
© 2001 - Robert Scheithe
Trauer


    Praxis - Erwachsene

    Bereiche der Verarbeitung

    Umgang mit den Gegenständen des verstorbenen Partners

    ... nach über drei Jahren ...




    ... nach über drei Jahren ...

    Heute habe ich - nach über drei (!) Jahren - wieder einen Schritt in Richtung Verarbeitung gemacht, obwohl ich zwischenzeitlich dachte, ich hätte es "geschafft". Aber es war in dieser Zeit immer so, dass ich Tage oder Phasen hatte, bei denen ich dachte, es "gepackt", "verarbeitet" oder was auch immer zu haben - und dann - urplötzlich war sie wieder da - die Trauer.
    Heute will ich über die Dinge schreiben, die ich aus meinem Leben geräumt habe (wie z. B. heute ganz bewusst!!!), wobei wohl jeder nach seinem Gefühl völlig anders handelt. So habe ich z. B. - vorwiegend schon öfter von älteren Menschen gehört - dass sie die Kleidungsstücke des verstorbenen Partners oder andere Gegenstände genauso ließen, wie sie waren, und das über Jahre.

    Bei mir war es so, dass ich ein paar Tage nach dem Tod meines Mannes alles zusammenpacken musste (!), weil ich es anders nicht ertragen hätte, täglich in den Kleiderschrank zu sehen. Bei anderen Dingen war es so, dass ich länger dafür gebraucht habe, z. T. bis heute, weil sie mich einerseits lähmten, ich es andererseits nicht fertig brachte, irgendetwas davon zu ändern oder wegzugeben. Manchmal dachte ich, es sei wie Verrat, bestimmte Dinge, die nur ihn interessiert haben, auszusortieren. Irgendwann habe ich immer wieder kleine Schritte gemacht. Der größte Schritt war der Umzug in eine andere Wohnung am selben Ort, bei dem einfach eine Veränderung fällig war. Er hat zwar sehr viel Kraft gekostet, und ich war hinterher einige Tage lang richtig krank, aber insgesamt war es doch besser so, finde ich jetzt.

    Ich glaube, dass darin jeder einen eigenen Prozess durchmacht und dass es keine allgemeingültigen Ratschläge gibt.

    Wichtig ist auf jeden Fall - meiner Meinung nach - dass man dieses Verhalten einfach nicht bewerten kann, ob es "gut" oder "schlecht" ist.

    Verfasser ist mir bekannt, möchte aber anonym bleiben.
    Oliver


    Weitere Beiträge zum Thema: Bereiche der Verarbeitung
     Umgang mit anderen Menschen
     Umgang mit der Beerdigung
     Umgang mit Erinnerungen

copyright © 2000-2011 Oliver Scheithe
Startseite  - Trauer  - Literatur  - Wissenswertes  - Verein
Sitemap  - Teilnahmebedingungen  - Impressum  - Hilfe
Seit dem 18.02.2011 wurde diese Seite 29525 mal aufgerufen
Der letzte Aufruf erfolgte in 0.04 Sekunden