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Beitrag von RiseUp (10 Beiträge) am Montag, 21.Mai.2018, 18:21.

  Re: unendliche Fassungslosigkeit

    Liebe Maren,
    es tut mir unendlich leid, was ihr durchmachen müsst. Ich möchte dir noch einen Tipp geben, der auch mir sehr geholfen hat: Wende dich an die Nicolaidis-Stiftung.
    https://www.nicolaidis-youngwings.de
    Selbst wenn du nicht in München lebst, kannst du eine telefonische Trauerbegleitung kostenlos in Anspruch nehmen, kostenlose Rechtsberatung uvm. Die Stiftung ist absolut seriös und wurde von einer Frau gegründet, die ebenfalls sehr jung verwitwet ist, ein Baby hatte und feststellen musste, dass Hilfsangebote für ihr Alter quasi nicht existent waren. Sie ist genau für Menschen wie dich und deine Kinder gedacht und richtet sich an Verwitwete bis 49 und Halbwaisen. Ich selbst lag eher schon an der oberen Altersgrenze, als mein Mann verstarb.
    Ich wünsche dir alles erdenklich Gute!
    LG

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Beitrag von Maren2708 (19 Beiträge) am Montag, 21.Mai.2018, 09:57.

  unendliche Fassungslosigkeit

    Hallo Zusammen,

    ich bin neu hier und erhoffe mir hier den Austausch mit anderen Hinterbliebenen, vielleicht auch etwas Trost?....

    Am 4.Mai erhielt ich den Anruf meines Vaters, daß mein Mann nicht nach Hause kommt.... er sei zusammengebrochen und im Krankenhaus. Ich solle noch 2 Stunden warten, dann weiß man mehr.
    Er war bei meinen Eltern in Berlin, wir Zuhause in Bayern.
    Ich bekam ein sehr schlechtes Gefühl und rief sofort im Krankenhaus an. Da wurde ich sofort mit dem behandelnden Arzt verbunden, der mir wenig Hoffnung machte. Mein Mann habe vermutlich einen schweren Herzinfarkt erlitten und wurde seit dem Einliefern wiederbelebt und hatte einen Herzkatheder gelegt bekommen.... leider zeige er keinerlei Vitalfunktionen, und sie würden noch eine halbe Stunde warten, und mich dann nochmal anrufen.
    Genau 30 Minuten später klingelte mein Telefon und der Arzt sagte mir, daß mein Mann verstorben sei. Ich war wie gelähmt, wollte es nicht glauben, konnte weder weinen noch schreien, bin in eine Art Trance gefallen und wollte nur aufwachen aus diesem Albtraum....
    Wir habe zwei kleine Kinder (2 und 5 jahre alt) ...wie soll ich das alleine schaffen? ... ganz ehrlich? ich wollte sofort zu ihm, ich hatte keine Lust mehr aufs Leben ohne ihn.... das einzige was mich am leben hielt waren die kleinen Gesichter, die mich Fassungslos anstarrten, als ich ihnen sagen musste, daß ihr Papa jetzt ein Superheld im Himmel ist.

    Es ist nun 2 Wochen und 3 Tage her und ich kann kaum glauben, wie ich die Zeit überstanden habe...
    Ich habe furchtbare Angst vor der Zukunft. Jeder Tag ist eine neue Herausforderung und ich bin froh, wenn er vorbei ist und ich wieder in mein Bett kann....

    Mein Mann war der Hauptverdiener, ich Hausfrau.... zusätzlich zu der enormen psychischen Belastung, kommen nun noch Existenzängste .... wie soll ich das schaffen???? wir zahlen 1100 € Miete für unser Haus.... wie soll ich das bezahlen? ich kann den Kindern doch nun nicht auch noch ihr Zuhause wegnehmen? Was werde ich Rente bekommen? (er war ja erst 41 Jahre alt)
    Ich habe hier im Ort viel Unterstützung, aber ich fühle mich trotzdem furchtbar einsam... es tut so weh, daß ich manchmal kaum Luft bekomme und Herzschmerzen... ich kann es nicht akzeptieren, daß er nie wieder kommt... Er war die Liebe meines Lebens...ich schaffe das nicht...

    Ich war bei einer Trauerbegleitung, was aber pro Sitzung 50-60 Euro kostet, daß kann ich mir nicht leisten. Ich habe auch nach Selbsthilfegruppen in meiner Nähe geschaut, aber zu diesem Thema gibt es keine....

    Wird das irgendwann auszuhalten? Wann habt ihr gemerkt, daß es auch wieder spaß macht zu leben? Werde ich mich jemals wieder gut fühlen? Ich vermisse ihn so schrecklich.... Ich muss für die Kinder stark sein, das versuche ich auch... aber ich habe Angst....

    Ich freue mich über jede Antwort!
    Dankeschön, LG Maren



Beitrag von Holzkopf (694 Beiträge) am Montag, 21.Mai.2018, 11:08.

  Re: unendliche Fassungslosigkeit

    Hallo Maren,
    erst einmal mein herzliches Beileid zu zu dem schrecklichen Verlust, den Du und Deine beiden kleinen Kinder erleiden mussten.
    Du stehst natürlich noch unter Schock, da kannst Du nur von Minute zu Minute leben.
    Du wirst sicherlich noch mehr Antworten auch von Menschen bekommen, die in einer ähnlichen Situation wie Du sind. Der Schmerz ist in den ersten Tagen und Wochen schier unerträglich und auch kaum auszuhalten. Das kann Dir leider niemand abnehmen, aber der Schmerz wird erträglicher, wenn auch nicht gleich.
    Ich kann Dir nur gerade folgendes schreiben:
    Vielleicht meldest Du Dich morgen beim Hospizverein in Landshut, die haben eventuell passende Verbindungen und Gesprächsangebote, auch wenn Dein Mann nicht dort gewesen ist.
    Von 8:30 bis 12:00:
    0871-66635


    oder beim Caritasverband, die bestimmt einen Überblick haben. Auch in Beratungsstellen sind sehr gut ausgebildete SozialarbeiterInnen und DiplompsychologInnen, die einem schnell ein Erstgespräch anbieten können, auch wegen der finanziellen Probleme.
    0871-805100
    Diese Beratungen sind kostenfrei.

    Ich hoffe,Du hast Deine Familie um Dich und auch Freunde, die Dich unterstützen, auch mit den Kindern.
    Das hier Schreiben und Lesen hat mir bisher sehr geholfen, vor allem in der Anfangszeit. Du findest hier immer jemanden, der Dir antwortet.
    Herzlichen Gruß
    Anke


Beitrag von Maren2708 (19 Beiträge) am Montag, 21.Mai.2018, 11:28.

  Re: unendliche Fassungslosigkeit

    Vielen Dank, Anke....
    das hilft schon etwas.

    Ja, der Schmerz ist unerträglich! Ich hätte mir niemals vorstellen können, wie sehr die Seele leiden kann....
    Ich bin eigentlich immer ein lebensfroher Mensch gewesen und nun lebe ich wirklich von Moment zu Moment und versuche den Tag irgendwie zu überstehen...
    Ich habe Freunde und Bekannte vor Ort. Meine Eltern leben in Berlin, würden aber jederzeit kommen.


Beitrag von Toshi (12 Beiträge) am Montag, 21.Mai.2018, 13:26.

  Re: unendliche Fassungslosigkeit

    Liebe Maren,

    laß' Dich erst einmal in Gedanken ganz fest in den Arm nehmen. Es tut mir so leid für Dich und Deine Kinder.

    Ich erinnere mich, daß ich, als mein wunderbarer Mann starb, mich auch völlig überfordert fühlte. Da waren Schmerz, Trauer, das Gefühl, ganz allein auf dieser Welt zu sein und lauter lose Enden, von denen ich nicht wußte, welches ich zuerst aufnehmen sollte.
    Auch mein Mann war der Hauptverdiener, was ich schon ohne Kinder als unüberwindbare Herausforderung empfand. Zu teure Wohnung, von der ich weiß, daß ich deshalb nicht in ihr bleiben kann, aber nicht weg will, weil mein Mann hier überall bei mir ist; kein Beruf, an den ich anknüpfen könnte.

    Was mir am Anfang geholfen hat war, daß ich mir selbst auferlegte, jeden Tag eine wichtige Angelegenheit in Angriff zu nehmen, egal wie sehr es mich vor Angst würgt, egal wie schwierig es ist, etwas zu tun obwohl ich völlig erstarrt bin. Irgendeinen Faden einfach aufgreifen, einen nach dem anderen. Wenn ich mehr schaffte, um so besser. Ich habe das so beibehalten und bin noch lange nicht durch mit allem, aber dadurch blieben die Hürden doch irgendwie überwindbar und irgendwann sieht man dann tatsächlich etwas Festland.

    Ich weiß nicht, wie es Dir damit geht, andere Menschen um Hilfe zu bitten. Mir fällt das immer sehr schwer. Ich habe aber auch gemerkt, daß eigentlich immer Menschen da sind, die sehr gerne helfen, sich sogar richtig freuen, wenn sie einem helfen können. Nur wissen andere Menschen oft nicht, womit sie einem helfen können, so daß es oft bei dem Angebot: "Du kannst mich jederzeit anrufen, wenn Du Hilfe brauchst." bleibt.

    Ich fand es so schwierig, andere Menschen um Hilfe zu bitten, weil ich selbst oft nicht wußte, worum ich bitten soll. Aber wenn ich jemanden konkret um etwas gebeten habe, weil ich es endlich formulieren konnte, erhielt ich diese Hilfe auch. Nach wie vor versuche ich, anderen Menschen möglichst genau zu sagen, welches Bedürfnis ich habe: ob ich mir wünsche, daß mir jemand zuhört oder mich einfach in den Arm nimmt, für mich oder mit mir kocht oder ich praktische Hilfe brauche.

    Der Berg war so hoch und ich bin noch immer nicht oben angekommen, doch es fühlt sich "machbarer" an, wenn ich mich darauf konzentriere, einen Schritt nach dem anderen zu gehen, nur den jeweiligen Tag zu bewältigen.

    Einen Ausdruck für die Trauer, den Schmerz zu finden, egal in welcher Form, fand und empfinde ich noch immer als sehr hilfreich.

    Ich wünsche Dir und Deinen Kindern sehr, daß es Euch gelingt, all die Fäden wieder zu verknüpfen, einen Weg zu finden, auf dem Ihr wieder gehen könnt. Ich wünsche Dir liebe und hilfreiche Menschen an Deiner Seite, die Dich an die Hand nehmen, Dich halten, wenn Du Dich gerade ganz klein und allein fühlst.

    Mit sehr herzlichen Grüßen

    Toshi

Beitrag von Maren2708 (19 Beiträge) am Montag, 21.Mai.2018, 14:28.

  Re: unendliche Fassungslosigkeit

    Danke Toshi,
    Ich muss zwar jetzt wieder weinen, aber auch ein wenig zuversichtlicher in die Zukunft blicken. Das Beispiel mit den Fäden, die neu verknotet werden müssen finde ich sehr treffend...
    Wir haben ganz tolle Wunschkinder, für die ich wieder stark werden muss....
    Mich zerreißt es, wenn ich in die traurigen Gesichter meiner beiden schaue, weil ich so traurig bin....

    Ich bin froh, mich hier angemeldet zu haben...
    Ich fühle mich das erste mal seit zwei Wochen nicht mehr so allein...
    Dankeschön

Beitrag von Bea72 (67 Beiträge) am Montag, 21.Mai.2018, 20:26.

  Re: unendliche Fassungslosigkeit

    Hallo Toshi,
    ich habe gerade deinen Tipp gelesen, eine Sache am Tag zu erledigen. Das habe ich in der ersten Zeit nach dem Tod meines Mannes auch so gemacht. Jetzt, wo ich es gelesen habe, fällt mir auf, dass das irgendwann "auf der Strecke geblieben ist, auch wenn immer noch so einiges zu erledigen ist, was ich aber auch gerne aufschiebe. Ich werde jetzt mal versuchen, jede Woche eine Sache zu erledigen.

    Danke für den Tipp, Dir weiterhin alles Gute auf deinem Weg nach oben und liebe Grüße von

    Bea72

Beitrag von Bea72 (67 Beiträge) am Montag, 21.Mai.2018, 13:26.

  Re: unendliche Fassungslosigkeit

    Liebe Maren,

    mein aufrichtiges Mitgefühl, im Februar 2017 ist uns ähnliches passiert. Von einen auf den anderen Moment ist nichts mehr wie es war. Ganz grausam, aber so hart es sich für dich jetzt anhören mag, das Leben geht weiter. Deine beiden Kinder brauchen dich jetzt um so mehr. Versuche zunächst von Tag zu Tag zu kommen. Ich wünsche dir liebe Menschen an eurer Seite. Nimm jede Unterstützung an, die man dir anbietet und traue dich, um Hilfe zu bitten.

    Wegen der Beantragung der Witwenrente und Halbwaisenrente - fand ich emotional ganz schwer: bei uns im Ort gibt es einen Berater der Rentenversicherung, die Telefonnummer hatte mir der Bestatter gegeben. Dieser Berater hat mir bei der Beantragung sehr geholfen.

    Dir ganz viel Kraft, Mut und Zuversicht, sei geduldig mit dir. Es braucht alles sehr viel Kraft, bei mir auch heute noch, aber so schlimm die Situation auch ist, bei mir wird es mit der Zeit etwas erträglicher.

    Ganz liebe Grüße, Bea72



Beitrag von Maren2708 (19 Beiträge) am Montag, 21.Mai.2018, 14:18.

  Re: unendliche Fassungslosigkeit

    Danke Bea...
    Schön zu hören, dass es besser wird...

    Ich hoffe, dass die so furchtbare, unerträgliche Zeit bald zu Ende ist und ich wieder nach vorne schauen kann!
    Vielen Dank, Lg und auch dir viel Kraft,
    Maren

Beitrag von RiseUp (10 Beiträge) am Montag, 21.Mai.2018, 18:21.

  Re: unendliche Fassungslosigkeit

    Liebe Maren,
    es tut mir unendlich leid, was ihr durchmachen müsst. Ich möchte dir noch einen Tipp geben, der auch mir sehr geholfen hat: Wende dich an die Nicolaidis-Stiftung.
    https://www.nicolaidis-youngwings.de
    Selbst wenn du nicht in München lebst, kannst du eine telefonische Trauerbegleitung kostenlos in Anspruch nehmen, kostenlose Rechtsberatung uvm. Die Stiftung ist absolut seriös und wurde von einer Frau gegründet, die ebenfalls sehr jung verwitwet ist, ein Baby hatte und feststellen musste, dass Hilfsangebote für ihr Alter quasi nicht existent waren. Sie ist genau für Menschen wie dich und deine Kinder gedacht und richtet sich an Verwitwete bis 49 und Halbwaisen. Ich selbst lag eher schon an der oberen Altersgrenze, als mein Mann verstarb.
    Ich wünsche dir alles erdenklich Gute!
    LG

Beitrag von ly6 (47 Beiträge) am Dienstag, 22.Mai.2018, 18:54.

  Re: unendliche Fassungslosigkeit

    Liebe Maren,
    ich kenne diese Fassungslosigkeit auch. Mir ging es im November 2017 genauso. Durch die Kinder wirst du gefordert werden was einerseits gut ist dir aber andererseits wenig Zeit für deine Trauer lässt. Schau doch mal ob es bei Euch nicht über die Malteser oder Diakonie auch kostenlose Trauerbegleitung gibt sonst schau mal hier https://hospizverein-landshut.de/trauerbegleitung-2/.4
    Ich wünsche Dir viel Kraft und liebe Menschen an deiner Seite. Hol dir jede Hilfe die du bekommen kannst.

    Liebe Grüße Ly

Beitrag von Maren2708 (19 Beiträge) am Dienstag, 22.Mai.2018, 19:55.

  Re: unendliche Fassungslosigkeit

    Liebe Ly,
    danke für Deine Antwort.
    Ich habe viel Unterstützung und auch liebe Menschen, was mir hilft, aber ich kann diesen Schmerz trotzdem kaum ertragen... wann wird das erträglich? Wie gehst du mittlerweile damit um? Geht es dir schon etwas besser?
    Er fehlt mir so unsagbar doll.... Am liebsten würde ich das Haus nicht mehr verlassen und nur noch auf der Couch liegen.... Ich versuche für meine Kinder da zu sein, und normal zu wirken, aber sie merken es natürlich....
    Sei lieb gegrüßt
    Maren

Beitrag von Neuseeland (83 Beiträge) am Dienstag, 22.Mai.2018, 20:57.

  Re: unendliche Fassungslosigkeit

    Liebe Maren,

    von deinem/eurem Schicksal bin ich sehr betroffen und kann dir nur ganz viel ans Herz legen jede Unterstützung anzunehmen, die du bekommen kannst. Egal ob seelisch oder finanziell. Versuche herauszufinden (bzw. vielleicht kann das für die jemand übernehmen) ob es eine Stelle gibt, die euch finanziell unterstützen kann. Egal ob es eure Gemeinde, ein Hilfsfonds, ein Verein ist. Bei uns im Ort wurde unter anderem ein Benefizkonzert für die Familie eines verunglückten Mädchens veranstaltet. Der gesamte Erlös ging direkt an die Familie.
    Eventuell gibt es Unterstützung durch das Land. Frag nach ob man bei der Miete was machen kann. Sprich mit Freunden und Familie, es gibt sicher Möglichkeiten Hilfe zu bekommen.
    Es ist schwer Hilfe anzunehmen, aber noch schwerer das alles alleine durchzustehen.

    Versuche alle finanziellen Belastungen aufzuschreiben. Das habe ich in den Wochen nach dem Tod meines Mannes gemacht. Dann habe ich nachgesehen was ich nicht unbedingt brauche an Versicherungen usw. und habe auch hier einsparen können. Rede mit der Firma deines Mannes, hier gibt es sicher auch Kollegen, die helfen möchten. Trau dich zu sagen, dass du Hilfe brauchst.

    Ich wünsche dir von ganzem Herzen Kraft und Mut. Und es wird besser werden, lass dir Zeit, es tut so unendlich weh, kommt immer wieder, dass man sich denkt man will nicht mehr, man kann nicht mehr. Und doch ist da eine Kraft, die sagt, dass wir weitergehen sollen. Dass es nie mehr so werden wird wie es war, aber dass es anders wird. Dass da eine Chance ist auf Licht.

    Liebe Grüße
    Neuseeland

Beitrag von ErnaLu1961 (76 Beiträge) am Mittwoch, 23.Mai.2018, 10:22.

  Re: unendliche Fassungslosigkeit

    Liebe Maren
    Ich wollte Dir nur sagen,dass ich aus tiefstem Herzen an Dich denke.ich kann all den Schmerz,das Nicht-abschied-nehmen-konnen nachempfinden. Gestern war mein Mann 1 Jahr tot.herzinfarkt.
    Viele haben Dir hier geschrieben,so dass ich gar nichts hinzufügen kann.
    Gib Dich nicht auf und nimm die Hilfe an,die Hände,die Dir gereicht werden...
    Fühl Dich umarmt
    Belinda

Beitrag von Maren2708 (19 Beiträge) am Mittwoch, 23.Mai.2018, 21:35.

  Re: unendliche Fassungslosigkeit

    Liebe Belinda,
    Danke für deine Worte...
    Mein herzliches Beileid zu deinem Verlust. Das war gestern bestimmt ein ganz schrecklicher Tag für dich. Ich habe diese Tage immer Freitags, wenn es 13.47 Uhr ist (da habe ich mit meinem Mann das letzte Mal für 4 Minuten telefoniert) und von da an- bis zu seinem Todeszeitpunkt (ca.16 Uhr) sterbe ich jedes Mal erneut.... Er ist übermorgen 3 Wochen Tod, aber freitags ist es immer wie am Tag X...

    Wie geht es dir jetzt ein Jahr danach? Gibt es dann schon wieder etwas 'Licht' am Horizont?
    hat man nach dem 'Trauerjahr' realisiert, daß er wirklich weg ist? Hat man hin und wieder auch mal wieder spaß am leben?

    sorry, soviel Fragen..

    LG Maren

Beitrag von ErnaLu1961 (76 Beiträge) am Mittwoch, 23.Mai.2018, 23:15.

  Re: unendliche Fassungslosigkeit

    Liebe Maren,
    Gerne würde ich Dir Mut machen,aber dann wäre ich nicht ehrlich. Jetzt nach einem Jahr und 1 Tag geht es mir nicht gut. Bin seit 2 Tagen in der Psychiatrie. Ich hoffe hier auf Hilfe,um das Trauma dieses Abends bewältigen zu können. Ich habe hart gekämpft in diesem Jahr, vieles geleistet und sicher gut gemacht, Beerdigung, Versicherungen, Steuern, neuen Job, Haus mit grossem Garten alleine bewirtschaftet, Psychotherapie, Trauerbegleitung irgendwie überlebt und mich völlig überfordert
    Und dann kam der Absturz ins Bodenlose. Da bin ich Jetzt und Versuche, mein neues Leben irgendwie irgendwo zu finden.
    Weil ich weiß mein Mann Will dass ich weitermache, für ihn,fur unsere Kinder und für mich.
    Mein Rat für Dich... nimm Dir Zeit,auch Auszeiten, überfordere dich nicht, handle nicht vorschnell und Versuche, jeden Tag anzunehmen und nur bis morgen zu schauen. Zu weit in die Zukunft zu planen geht erstmal nicht.
    Es wird Tage geben die kann man aushalten, Manche Tage fühlen sich sogar gut an und die geben Kraft für die weniger guten Tage. Die Liebe in uns gibt un immer wieder Kraft, weiterzumachen.
    Das es mir momentan schlecht geht liegt sicher mit an dem Datum 1. Todestag... davor hatte Ich wochenlang Angst aber es ist geschafft und der Tag war nicht so furchtbar wie die Angst im Vorfeld.
    Nimm Hilfe an, Hände, die man Dir reicht, Schultern,an die Du Dich anlehnen kannst und Glaube daran...er wird Dasein,auf Dich warten, irgendwann, irgendwo am Ende des Regenbogens, wenn auch deine Aufgaben,die Du hier noch hast, erfüllt sind.
    Das ist mein Trost und meine Zuversicht, weiterzumachen.
    Fühl Dich und deine Kinder fest umarmt
    ... Belinda

    *** editiert von ErnaLu1961 am Mittwoch, 23.05.2018, 23:32 ***

Beitrag von anjab79 (35 Beiträge) am Mittwoch, 23.Mai.2018, 20:11.

  Re: unendliche Fassungslosigkeit

    Liebe Maren,

    erstmal mein aufrichtiges Beileid zum Verlust deines geliebten Ehemannes. Deine Geschichte berührt mich sehr, weil es mir vor 2,5 Jahren so ähnlich ging. Mit 36 und in Elternzeit, stand ich von heut auf morgen alleine da. Ohne Abschied, Voranzeichen,nix. Meine Kinder waren 2,5 und 5 Jahre. Du kannst im Moment nur von Tag zu Tag dich retten, etwas essen und schlafen. Ich fande damals alles sinnlos, wäre auch am liebsten mit ihm unter der Erde. Aber die zwei Kleinen konnt ich nicht allein lassen. Licht am Ende des Tunnels sah ich lange nicht. Die von dir beschriebenen Herzschmerzen kenne ich auch, ich habe dauernd Panik gehabt und etliche EKG und Ultraschall machen lassen. Ich hab immer gleich Panik bekommen.

    Mir hat damals eine Familienhilfe geholfen, alles kostenlos, Anträge usw. für Wohngeld ausfüllen.Sollte die Halbwaisenrente sehr gering sein, kannst du den Mindestunterhalt beantragen.

    Ich habe hier mal einen Link:

    http://www.landshut.de/portal/rathaus/anliegen-von-a-z/e/intern/erzieherische-hilfen.html

    Vielleicht mal dort anrufen. Die Frau die mich hier betreut hat, war sehr nett und hat mich bis vor kurzem auch mit den Kindern als Trauerbegleitung unterstützt.

    Fühl dich mal umarmt. Liebe Grüße Anja

Beitrag von Maren2708 (19 Beiträge) am Mittwoch, 23.Mai.2018, 21:46.

  Re: unendliche Fassungslosigkeit

    Liebe Anja,

    ich habe Gänsehaut.... oh mein Gott.... das ist ja fast das gleiche Schicksal...

    ja, ich lebe nur noch für meine Kinder!!!! Sie sind alles was ich habe und sie sind noch so klein und brauchen mich mehr denn je.... wäre das nicht so, würde ich die Qualen nicht aushalten. Er fehlt mir so schrecklich doll und ich kann es immer noch nicht fassen, daß er nicht wieder kommt.

    Wie geht es Dir jetzt 2,5 Jahre danach? Macht das leben wieder spaß, oder ist man immer noch so 'ferngesteuert'? Wann wird es erträglich?

    Ich umarme dich ganz fest...
    LG Maren

Beitrag von anjab79 (35 Beiträge) am Donnerstag, 24.Mai.2018, 14:17.

  Re: unendliche Fassungslosigkeit

    Liebe Maren,

    ja das Leben nach 2,5 Jahren danach. Als mein Mann starb, hatte ich bereits ein Fernstudium begonnen, was ich gern weitermachen wollte, mittlerweile habe ich seit einem halben Jahr einen guten Teilzeit Job. Allerdings ist auch die Kinderbetreuung sehr schwierig für mich. Ich habe Glück, daß meine Eltern viel einspringen können, da sie in Rente sind.Die Kinder und ich sind näher zusammen gewachsen. Wir trösten uns quasi gegenseitig und erzählen viel von früher. Leider mußt auch ich wie viele andere hier feststellen, daß nur Leute die das Gleiche durchmachen, es alles nachvollziehen können wie es einem geht. Die dummen Sprüche, wie die Zeit heilt alle Wunden, Wie geht es dir... Darauf gibt es von mir nur noch doofe Antworten. Ich mag nicht mehr diskutieren oder meine Lage erklären. Ich werd teilweise schon manchmal echt bößartig. Oder die Vergleiche mit geschiedenen und allein Erziehenden. Alles wird über einen Kamm geschert Es gibt Tage, da geht es mir schlecht und die Herzschmerzen kommen wieder. Nächste Woche am 31.5.währe unser 6 Hochzeitstag gewesen. Mal schauen wie ich den überlebe. Das Verhältnis zur Schwiegerfamilie ist auch etwas anderes. Sie leben in Ihrer eigenen Welt oder regen mich teilweise eher auf. Ich mußte mir z.B. schon von meiner Schwiegermutter anhören, daß Witwenrente ein schönes Zubrot ist. Da könnte ich schreien. Mittlerweile bin ich mit dem Cousin meines verstorbenen Mannes zusammen gekommen. Das gibt natürlich auch wieder Gerede aber ich sehe da etwas Land in Sicht. Die Zeit wirds zeigen. Aber es sind wie zwei paar getrennte Schuhe, das alte schöne Zeit mit meinen Mann und die Zukunft was keiner weiß.

    LG Anja

Beitrag von Maren2708 (19 Beiträge) am Donnerstag, 24.Mai.2018, 17:18.

  Re: unendliche Fassungslosigkeit

    Hallo Anja,

    ich war heute zur Rentenberatung (Termin habe ich erst am 14.6.) aber ich wollte wissen, womit ich rechnen kann... raus kam dabei, daß ich 660 Euro Witwenrente bekommen werde (soviel zum Thema 'schönes Zubrot).... Ich habe mit dem doppelten gerechnet!!!! Mein Mann hat gut verdient.
    Nun bin ich wieder in Panik. Wir zahlen 900.- Kaltmiete!!!! Also müssen wir doch umziehen. Auch das noch!!!! Heute ist wieder ganz schlimm, und morgen werden es 3 Wochen... Freitags breche ich immer zusammen... was kann ein Mensch so alles aushalten?! Ich habe heute viel mit ihm gesprochen und sehr viel geweint... dieser Alptraum wird immer schlimmer....

    Wir hatten am 20.April unseren 6. Hochzeitstag... ich war allein, mein Mann war beruflich unterwegs.
    Ich habe Angst vor allem was kommt... mein Geburtstag, dann der unserer kleinen Tochter, dann kommt sie in den Kindergarten...Weihnachten, Silvester ... Ach eigentlich habe ich zu jedem Tag eine Erinnerung...

    Ich versteh dich gut... selbst mich fragen die Leute wie es mir geht (er ist noch nicht mal beerdigt, wie soll es mir schon gehen?)

    Ich glaube, daß es die Hilflosigkeit der Menschen ist, weil halt keiner wirklich verstehen kann, wie es einem in einer solchen Situation geht (und ich beneide JEDEN darum) auch ich wüßte nur zu gerne NICHT wie sich das anfühlt.

    Schön, daß du wieder jemanden hast... ich möchte auch nicht alleine bleiben. Aber die nächsten Jahre werde ich wohl alleine bleiben und mein Leben alleine geregelt bekommen müssen.

    Die schönen 11 Jahre wird es nie wieder geben und ich bin dankbar, diesen tollen Mann für diese Zeit an meiner Seite gehabt zu haben....
    Er fehlt mir jeden Atemzug und ich kann mir noch immer nicht vorstellen, wie es ohne ihn weitergehen soll....

    Ich wünsche dir von ganzem Herzen, daß dein neuer Partner deinem 'neuen' Leben wieder mehr Sinn und Lebensfreude schenken kann...
    Ich werde nächste Woche ganz fest an dich denken, das wird bestimmt sehr hart...
    Fühl dich fest gedrückt!!!!


Beitrag von 0107 (18 Beiträge) am Samstag, 9.Juni.2018, 16:54.

  Re: unendliche Fassungslosigkeit

    Hallo,

    mach bitte nur einen Schritt nach dem anderen, mehr geht jetzt nicht.

    Ich bin selbst wie gelähmt und habe kein Zeitgefühl mehr und möchte es im Moment auch nicht haben. Mittlerweile haben wir Juni, ich bin immer noch im Februar und März.

    Es ist sehr schwer für die Kinder da zu sein und mit ihnen zu spielen. Ich höre nicht gerne den Satz: "Du musst für deine Kinder da sein." Wie soll das gehen? Es muss gehen, klar, aber wie? Ich hab es noch nicht herausgefunden. Finde ich es rechtzeitig heraus und verliere nicht die Bindung zu Ihnen?
    Die Bindung zu seiner Tochter hab ich schon verloren, aus anderen Gründen, aber es passierte innerhalb von paar Wochen. Ich wünsche mir so sehr, dass sie wieder zu sich selbst findet und Kontakt mit mir aufnimmt. Bisher hatten wir uns immer gut verstanden, obwohl wir sehr weit auseinander wohnen.
    Aber nicht nur sie wohnt weit weg, auch meine Eltern und Geschwister wohnen weit weg, weil ich damals hierher gezogen bin. Bis jetzt war das grundsätzlich Schade , aber ok. Jetzt versuchen sie mir Halt zugeben übers Telefon . Sie Alle haben sich abgewechselt um mir bei der schwierigen Zeit beizustehen.
    Als ich sie anrief um zu sagen mein Lebensgefährte liegt auf Intensivstation hat sich meine Schwester sofort ins Auto gesetzt um zu mir zu kommen, trotz eigener 4 Kinder und Entfernung von 6h. Am nächsten Tag ist mein Papa los mit 10h Autofahrt. Meine Mama hat sich freigenommen um die Aufgabe von meinem Papa zu übernehmen-Pflege der Dimenzkranken Oma. Beide sind 1 Woche geblieben und haben sich um mich gekümmert. Sie haben dafür gesorgt , dass ich wenigstens getrunken habe. Eine Woche habe ich dann mit den Kindern alleine funktioniert. Dann kam mein Bruder (7h Autofahrt). Er war der jenige der mich zur Intensivstation fuhr als die Ärzte anriefen, dass er die Nacht nicht überleben wird. Meine Mutter ist dann mit dem Zug her, sie wollte mir beistehen. Es ist fantastisch so eine Familie zu haben, aber sie ist soweit weg von mir.

    Freunde versuchen mir zu helfen, tun es auch, aber sie haben auch ihre eigene Familien.

    Ich kann dir leider nicht sagen, wann dieser Schmerz nicht mehr so stark ist, wie man mit ihm umgehen soll, ihn verarbeitet und mit ihm lebt. Ich weine jeden Tag, rede mit ihm und spüre nur leere in mir, suche Antworten. Wenn ich in unseren Whatsapp-Verlauf lese finde ich etwas Ruhe und auch das ein oder andere lächeln.

    Ich kann dich total verstehen, wie alle anderen hier auch. Ich würde auch so gerne zu ihm und unserem gemeinsamen Kind, aber leider darf ich noch nicht. Zur Zeit sind hier viele Gewitter, aber es hat mich noch kein Blitz getroffen (wäre in meinem Sinn).

    Wir haben hier ein Häuschen, ob ich es finanziell halten kann, weiss ich nicht. Ich möchte es gerne, wir hatten gerade die ersten Räume nach unseren Wünschen gestaltet. Auf der anderen Seite ist es kein zu Hause mehr, sondern ein Haus wo ich nach der Arbeit hin muss. Ich gehe ganztags arbeiten, ich habe dort Beschäftigung. Hab ich Ablenkung nein, wir haben in der gleichen Firma gearbeitet. Es fällt mir schwer dort zu sein, aber alle kannten ihn und verstehen mich dadurch etwas besser, weil auch sie ihn vermissen.

    Er hat mehrmals zu mir gesagt, dass Männer durchschnittlich 7 Jahre früher sterben und er 4 1/2Jahre älter ist, dass wären dann 12 Jahre. Er hat mir dabei auch gesagt, dann soll ich mir einen jüngeren suchen, ich sei zu wertvoll um alleine zu sein.
    Meine Antwort darauf war immer, ich liebe nur dich und will keinen anderen und wenn ich 80 bin will mich auch keiner.
    Warum hat er das zu mir gesagt? Wir waren nur 2 3/4 Jahre ein Paar, aber verliebt wie Teenager, mit Respekt und Hingabe, mit Verantwortung und Humor.

    Unser Spruch lautet:
    Ich bin dein Leben und du bist mein.Leben

Beitrag von Maren2708 (19 Beiträge) am Samstag, 9.Juni.2018, 22:03.

  Re: unendliche Fassungslosigkeit

    Hallo 0107 (euer Jahrestag?)

    danke für deine Nachricht.
    Ich weiß, daß nur eins nach dem anderen funktionieren kann...aber der Blick in die Zukunft gibt mir Kraft und Hoffnung.

    Mein Mann war der tollste, den ich je getroffen habe... Nach vielen Enttäuschungen hab ich ihn endlich gefunden. Er hat mich perfekt ergänzt. Und nun, nach 11 Jahren ist er von einem auf den anderen Tag einfach so weg... einfach so... ich verstehe es nicht... mein Kopf versteht es langsam, aber mein Herz glaubt immer noch, dass das alles ein riesiges Missverständnis ist und er wieder heim kommt...

    Am Freitag 15.6. wird er beerdigt , an dem Tag ist er 6 Wochen tot. Es fühlt sich an, als wäre es gestern gewesen, als ich den schlimmsten Anruf meines Lebens bekam und mir mitgeteilt wurde, daß mein Mann verstorben sei.

    Ich habe höllische Angst vor der Beerdigung, vor den ganzen Leuten, vor seinem Foto, welches neben einer Urne steht, vor der Trauerrede, vor der Musik... und vor der Reaktion meiner Kinder, wenn Mami sich nicht zur 10.Gassi Runde innerhalb einer Stunde aufmacht (damit sie alleine weinen kann) sonder in Tränen aufgelöst neben ihnen stehen wird.

    Ich verstehe deine Art der Trauer nur zu gut.
    Ich bekomme auch ein wenig Asche für zuhause und habe mir dafür auch schon eine kleine Urne gekauft.
    Dann hab ich mir eine Kette mit Gravur (sein Name und sein Kosename auf der Rückseite) in Herzform machen lassen. In das Herz kann ich auch ein wenig Asche reinmachen, dann hab ich ihn immer bei mir.

    Ich rede viel mit ihm. Manchmal hab ich das ganz starke Gefühl , dass er bei mir ist und dann gibt es wieder Momente, in denen ich mich sehr verlassen und verloren fühle.

    Er fehlt mir so.... ich habe Angst an dem Schmerz zu zerbrechen... Bald ist die Beerdigung geschafft, sämtliche Anträge wurden gestellt und zu klären gibt es auch kaum noch was... was mach ich dann???? Womit beschäftige ich mich dann?

    Mein Umfeld ist echt toll... Jeder bietet mir Hilfe an, die ich auch gerne annehme. Meine Kinder gehen gerne zu ihren Freunden nach Hause zum spielen und ich kann aufs Amt/Rentenstelle usw.
    Meine Eltern wohnen leider auch 600km weg, meine Schwiegermutter sogar über 700.

    Mir tut es soooo furchtbar leid für dich. Erst euer Kind und unmittelbar danach dein Partner...
    Wie grausam kann das Leben einem mitspielen.

    Ich wünsche dir ganz viel Kraft...und finde, daß du das bisher ganz toll machst (das mit dem Hund finde ich super- Da hat dein Schatz bestimmt vom Himmel runter gelächelt)

    LG Maren



Beitrag von 0107 (18 Beiträge) am Samstag, 9.Juni.2018, 23:53.

  Re: unendliche Fassungslosigkeit

    Hallo Maren,

    0107 - hast du richtig erkannt.

    Deine Angst für Freitag kann ich nachvollziehen.
    Meine Familie hat meine Entscheidung die Kinder mitzunehmen nicht unbedingt für richtig empfunden. Meine 2 Kinder (15+8Jahre) sind nicht seine leiblichen Kinder, aber in den letzten fast 3 Jahren hat er sie wie seine eigene Tochter mit umsorgt und sie liebevoll und mit Respekt behandelt. Ich wollte Ihnen die Möglichkeit geben sich von ihm zu verabschieden und auf seinem letzten Weg zu begleiten.
    Beide sind diesen Weg mitgegangen und haben mir dadurch sehr viel Kraft gegeben. Mein Sohn (der Ältere) durch Respekt meinem Liebsten gegenüber und der Selbstverständlichkeit mitzukommen und meine Tochter die mir die Hand hält und mich trösten möchte so gut es in ihrer Möglichkeit geht.
    Da mein Liebster in seiner "Elternstadt" beigesetzt wurde (als Lebensgefährtin hat man kein Mitspracherecht) heißt das für mich / uns das wir 600km vom Friedhof entfernt sind.
    Alles was für seine Trauerfeier geplant wurde geschah ohne mich, die Auswahl der Urne, der Lieder, der Rede, des Friedhofs , der Grabstelle, des Steins, des Fotos, der Blumen, einfach Alles. Ich wurde Telefonisch über die Planungsstände informiert. Manchmal wurde ich etwas gefragt meine Antworten wurden nicht erhöhrt,ausser bei den 2 Urnen die für sie in die Auswahl kam.

    Um mich zu beschäftigen habe ich unseren Whatsapp-Verlauf auf Papier gebracht, die Fotos mit reinsortiert, Sprachnachrichten schriftlich festgehalten (1620 Seiten). Ich habe sehr oft das Bedürfnis darin zu lesen, manchmal kann ich es auch nicht.
    Meine Phsyologien sagte: "Sie konservieren ihre Erinnerungen." Fand ich im ersten Moment ziemlich schrecklich das Wort konservieren, aber sie hat Recht.

    Jetzt stehen die Sommerferien vor der Tür und meine zwei Kinder müssen 2 Wochen zu ihrem leiblichen Vater. Wie ich diese Zeit ohne sie sein soll? Ich weiss es nicht und darf auch nicht drüber nachdenken.

    Wenn ich deinen Text lese, sehe ich sehr viele Gefühle und Gedanken die von mir geschrieben sein könnten.

    Ich wünsche Dir und euren Kindern sehr viel Kraft und innere Ruhe.

    LG 0107


  Reha- abeglehnt!   Louli 4.8.20, 18:10
  Re: Reha- abeglehnt!   Holzkopf 4.8.20, 20:32
  Re: Reha- abeglehnt!   Louli 5.8.20, 10:32
  Re: Reha- abeglehnt!   Jasmin2 5.8.20, 14:10
  Sehnsucht   Harmonie64 3.8.20, 14:22
  Trauer- und Liebe(slied) III   Sammy2009 1.8.20, 06:21
  Hallo   Eliza64 29.7.20, 12:12
  Re: Hallo   Jasmin2 31.7.20, 10:15
  Und doch...   Sammy2009 27.7.20, 03:12
  "normal"    Makrachi 13.7.20, 20:47
  Re: "normal"    Heike18 13.7.20, 21:42
  Re: "normal"    Tertu 13.7.20, 22:53
  Re: "normal"    Ela1995 14.7.20, 23:10
  Re: "normal"    RenisMann 19.7.20, 19:50
  Ehrenamtlicher Zuverdienst?   finchen5 3.7.20, 10:50
  Re: Ehrenamtlicher Zuverdienst?   Ullili 3.7.20, 23:41
  Vor 15 Jahren...   Sammy2009 2.7.20, 15:09
  Re: Vor 15 Jahren...   cs65 2.7.20, 16:18
  Re: Vor 15 Jahren...   Sammy2009 3.7.20, 09:45
  Re: Vor 15 Jahren...   Ollichka 2.7.20, 21:23
  Re: Vor 15 Jahren...   Sammy2009 3.7.20, 09:52
  Re: Vor 15 Jahren...   Heike18 2.7.20, 21:26
  Re: Vor 15 Jahren...   Sammy2009 3.7.20, 09:56
  Trauer und Liebeslied   Mause 30.6.20, 18:38
  Re: Trauer und Liebeslied   blackeyes 30.6.20, 19:07
  Schon wieder verwitwet   Till69 25.6.20, 09:41
  Re: Schon wieder verwitwet   RehTse 25.6.20, 15:10
  Re: Schon wieder verwitwet   Aufbruch 25.6.20, 18:17
  Re: Schon wieder verwitwet   Holzkopf 26.6.20, 08:15
  Re: Schon wieder verwitwet   Ela1995 28.6.20, 18:59
  Es ist gerade alles zu viel :-(((   M-1981 24.6.20, 11:49
  Ein wahrer Schlusssatz   Sammy2009 21.6.20, 19:57
  Ein seltsames Gefühl   Ela1995 11.6.20, 17:17
  Re: Ein seltsames Gefühl   elke1402 14.6.20, 00:22
  Re: Ein seltsames Gefühl   wombel69 14.6.20, 16:08
  Re: Ein seltsames Gefühl   Heike18 14.6.20, 23:06
  Re: Ein seltsames Gefühl   Andy58 22.6.20, 12:30
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  Re: Aufräumen   Mehlia 4.6.20, 10:05
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  Re: Ruhe?   lilawitwe 9.5.20, 10:20
  Re: Ruhe?   M-1981 13.5.20, 06:12
  Re: Ruhe?   Carlchen65 9.5.20, 10:49
  Aus dem Leben, aus dem Alltag   Idealist 6.5.20, 23:24
  Einfach zum Schmunzeln   Carlchen65 6.5.20, 14:09
  Re: Einfach zum Schmunzeln   Heike18 18.5.20, 09:02
  Re: Einfach zum Schmunzeln   conny2 18.5.20, 09:49
  Re: Einfach zum Schmunzeln   Sammy2009 18.5.20, 10:38
  Re: Einfach zum Schmunzeln   blackeyes 18.5.20, 13:11
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  Witwen - Hochzeitstag    stinecv 6.5.20, 02:44
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  Re: Witwen - Hochzeitstag    stinecv 18.5.20, 19:29
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  Tragfähiges...   Sammy2009 29.4.20, 14:35
  Trauerpodcast   steph09 8.4.20, 14:56
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  Re: Trauerpodcast   stinecv 13.4.20, 20:04
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  Re: Trauerpodcast   hare2020 18.5.20, 18:07
  Re: Trauerpodcast   steph09 26.5.20, 21:04
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  Trauer und Liebe(slied) II   conny2 31.3.20, 19:17
  Re: Trauer und Liebe(slied) II   conny2 2.4.20, 12:16
  Re: Trauer und Liebe(slied) II   conny2 5.4.20, 19:29
  Re: Trauer und Liebe(slied) II   blackeyes 10.4.20, 18:36
  Re: Trauer und Liebe(slied) II   Sammy2009 10.4.20, 23:10
  Re: Trauer und Liebe(slied) II   blackeyes 11.4.20, 11:21
  Re: Trauer und Liebe(slied) II   Sammy2009 14.4.20, 10:11
  Re: Trauer und Liebe(slied) II   conny2 24.4.20, 15:04
  Re: Trauer und Liebe(slied) II   blackeyes 24.4.20, 15:49
  Re: Trauer und Liebe(slied) II   conny2 24.4.20, 16:04
  Re: Trauer und Liebe(slied) II   Mause 25.4.20, 01:38
  Re: Trauer und Liebe(slied) II   Oliver 26.4.20, 10:58
  Re: Trauer und Liebe(slied) II   blackeyes 27.4.20, 11:51
  Re: Trauer und Liebe(slied) II   Sammy2009 26.4.20, 18:20
  Re: Trauer und Liebe(slied) II   conny2 26.4.20, 20:17
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  Re: Trauer und Liebe(slied) II   Sammy2009 10.5.20, 10:00
  Re: Trauer und Liebe(slied) II   blackeyes 10.5.20, 10:48
  Re: Trauer und Liebe(slied) II   stinecv 12.5.20, 00:41
  Re: Trauer und Liebe(slied) II   conny2 14.5.20, 16:19
  Re: Trauer und Liebe(slied) II   blackeyes 14.5.20, 21:21
  Re: Trauer und Liebe(slied) II   Sammy2009 14.5.20, 22:06
  Re: Trauer und Liebe(slied) II   blackeyes 14.5.20, 22:38
  Re: Trauer und Liebe(slied) II   Sammy2009 15.5.20, 13:52
  Re: Trauer und Liebe(slied) II   Sammy2009 14.5.20, 22:03
  Re: Trauer und Liebe(slied) II   blackeyes 14.5.20, 22:31
  Re: Trauer und Liebe(slied) II   blackeyes 28.7.20, 10:52
  Re: Trauer und Liebe(slied) II   conny2 28.7.20, 06:27
  Re: Trauer und Liebe(slied) II   Sammy2009 26.7.20, 18:58
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  Re: Trauer und Liebe(slied) II   blackeyes 24.7.20, 12:03
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  Re: Trauer und Liebe(slied) II   blackeyes 10.7.20, 17:06
  Re: Trauer und Liebe(slied) II   Sammy2009 10.7.20, 08:42
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  Re: Trauer und Liebe(slied) II   conny2 6.7.20, 15:50
  Re: Trauer und Liebe(slied) II   conny2 6.7.20, 15:37
  Re: Trauer und Liebe(slied) II   Mause 30.6.20, 18:32
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  Re: Trauer und Liebe(slied) II   blackeyes 29.6.20, 21:12
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  Re: Trauer und Liebe(slied) II   blackeyes 29.6.20, 15:34
  Re: Trauer und Liebe(slied) II   Louisa75 29.6.20, 14:48
  Re: Trauer und Liebe(slied) II   Sammy2009 29.6.20, 10:17
  Re: Trauer und Liebe(slied) II   Sammy2009 19.6.20, 19:59
  Re: Trauer und Liebe(slied) II   Sammy2009 19.6.20, 00:04
  Re: Trauer und Liebe(slied) II   conny2 17.6.20, 12:16
  Re: Trauer und Liebe(slied) II   Sammy2009 15.6.20, 16:26
  Re: Trauer und Liebe(slied) II   Sammy2009 15.6.20, 12:28
  Re: Trauer und Liebe(slied) II   conny2 15.6.20, 11:23
  Re: Trauer und Liebe(slied) II   Sammy2009 13.6.20, 22:36
  Re: Trauer und Liebe(slied) II   blackeyes 13.6.20, 19:20
  Re: Trauer und Liebe(slied) II   Sammy2009 13.6.20, 14:22
  Re: Trauer und Liebe(slied) II   blackeyes 13.6.20, 12:50
  Re: Trauer und Liebe(slied) II   conny2 12.6.20, 18:25
  Re: Trauer und Liebe(slied) II   Nafets 12.6.20, 01:06
  Re: Trauer und Liebe(slied) II   Sammy2009 10.6.20, 16:49
  Re: Trauer und Liebe(slied) II   Sammy2009 31.5.20, 22:51
  Re: Trauer und Liebe(slied) II   legi 29.5.20, 13:32
  Re: Trauer und Liebe(slied) II   blackeyes 28.5.20, 17:40
  Re: Trauer und Liebe(slied) II   legi 28.5.20, 16:21
  Re: Trauer und Liebe(slied) II   blackeyes 28.5.20, 12:51
  Re: Trauer und Liebe(slied) II   Nafets 27.5.20, 23:44
  Re: Trauer und Liebe(slied) II   blackeyes 27.5.20, 21:13
  Re: Trauer und Liebe(slied) II   conny2 27.5.20, 17:59
  MV Wochenende 2020   Carlchen65 29.3.20, 19:23
  Re: Kostenloser Mini-Kurs    RenisMann 27.3.20, 14:41
  Was können wir für euch tun?   Oliver 21.3.20, 14:07
  Re: Was können wir für euch tun?   cs65 21.3.20, 15:22
  Re: Was der Tod bewirken kann   Beate68 16.3.20, 20:39
  Was der Tod bewirken kann   Holzkopf 13.3.20, 19:19
  Re: Was der Tod bewirken kann   Holzkopf 13.3.20, 20:04
  Re: Was der Tod bewirken kann   maks2708 14.3.20, 07:04
  Re: Was der Tod bewirken kann   Harmonie64 14.3.20, 10:11
  Re: Was der Tod bewirken kann   maks2708 14.3.20, 13:37
  Re: Was der Tod bewirken kann   Nafets 14.3.20, 15:09
  Re: Was der Tod bewirken kann   Heike18 14.3.20, 20:57
  Re: Was der Tod bewirken kann   utel55 15.3.20, 08:31
  Re: Was der Tod bewirken kann   MoniL 15.3.20, 14:39
  Re: Was der Tod bewirken kann   Harmonie64 14.3.20, 20:21
  Re: Was der Tod bewirken kann   conny2 15.3.20, 12:46
  Re: Was der Tod bewirken kann   Nafets 15.3.20, 15:33
  Re: Was der Tod bewirken kann   conny2 15.3.20, 19:50
  Re: Was der Tod bewirken kann   Nafets 16.3.20, 11:12
  Re: Was der Tod bewirken kann   Sammy2009 15.3.20, 17:39
  Re: Was der Tod bewirken kann   Holzkopf 16.3.20, 21:31



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