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Beitrag von Harmonie64 (27 Beiträge) am Samstag, 14.März.2020, 10:11.

  Re: Was der Tod bewirken kann

    Nein, das Nachtcafe hatte ein anderes Thema, eines mit Tieren.

Dein Beitrag:

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Beitrag von Holzkopf (688 Beiträge) am Freitag, 13.März.2020, 19:19.

  Was der Tod bewirken kann

    Das ist der Titel der heutigen Sendung des "Nachtcafé".
    SWR III, 22:00 - 23:30.
    Wiederholt wird die Sendung auch Samstagvormittag, oder ist natürlich in der Mediathek zu sehen.
    Der Titel ist selbstsprechend. Es kommt u.a. auch ein Paar vor, das sich, beide verwitwet, in einem Forum kennengelernt hat....
    Ich hoffe, die Sendung ist so interessant, wie es der Titel verspricht.
    Gruß
    Anke

    *** editiert von Holzkopf am Freitag, 13.03.2020, 19:19 ***

Beitrag von Holzkopf (688 Beiträge) am Freitag, 13.März.2020, 20:04.

  Re: Was der Tod bewirken kann

    Leider wird heute ein "Nachtcafé" mit einem anderen Thema gesendet, wie gerade in der Vorschau zu sehen war.
    Gruß
    Anke

Beitrag von maks2708 (361 Beiträge) am Samstag, 14.März.2020, 07:04.

  Re: Was der Tod bewirken kann

    Beim Blick in die mediathek: Die Sendung "Nachtcafe" wurde gestern mit dem Titel "was der Tod bewirken kann" gesendet.
    freundliche Grüße

Beitrag von Harmonie64 (27 Beiträge) am Samstag, 14.März.2020, 10:11.

  Re: Was der Tod bewirken kann

    Nein, das Nachtcafe hatte ein anderes Thema, eines mit Tieren.

Beitrag von maks2708 (361 Beiträge) am Samstag, 14.März.2020, 13:37.

  Re: Was der Tod bewirken kann

    Vielleicht gibt es mehrere Nachtcafes.
    "mein" Nachtcafe ist in swr und Was der Tod bewirken kann" wurde am 13.03.um 22.15 gesendet.

Beitrag von Nafets (610 Beiträge) am Samstag, 14.März.2020, 15:09.

  Re: Was der Tod bewirken kann


Beitrag von Heike18 (157 Beiträge) am Samstag, 14.März.2020, 20:57.

  Re: Was der Tod bewirken kann

    Danke Nafets für den link.
    Eine tolle Sendung mit interessanten Menschen und uns allen bekannten Schicksalen.
    Finde ich sehenswert.
    LG Heike

Beitrag von utel55 (99 Beiträge) am Sonntag, 15.März.2020, 08:31.

  Re: Was der Tod bewirken kann

    Ein sehenswerter Beitrag der uns auch zeigt, wir sind nicht allein.

    Ein schönes Wochenende

    Ute

Beitrag von MoniL (6 Beiträge) am Sonntag, 15.März.2020, 14:39.

  Re: Was der Tod bewirken kann

    Vielen Dank für den Link, nafets. Der Link und die Sendung kamen für mich genau zur rechten Zeit. Nach mehreren besseren Wochen befand ich mich die letzten Tage in einem wechselnd tiefen Trauerloch. Die Ermutigung der Psychologin, das entstandene Vakuum zumindest mit einem Stück neuer Identität zu füllen, hat mir Energie gegeben, wieder aufzustehen und weiterzugehen.
    Mir tut es auch einfach gut zu erfahren, wie andere mit ihrer Trauer umgehen.
    LG Monica

Beitrag von Harmonie64 (27 Beiträge) am Samstag, 14.März.2020, 20:21.

  Re: Was der Tod bewirken kann

    Nein, es gibt nur ein Nachtcafe und da wurde gestern eine Sendung mit Haustieren ausgestrahlt.

    Allerdings in der Mediathek kann man den angekündigten Beitrag, was der Tod bewirken kann sehen.

Beitrag von conny2 (1461 Beiträge) am Sonntag, 15.März.2020, 12:46.

  Re: Was der Tod bewirken kann

    Ich muss bekennen, dass mir solche Sendungen nicht zusagen, wozu ich vorwegschicken muss, dass ich die Sendung über den von Nafets dankenswerterweise mitgeteilten Link nur in Bruchstücken sehen konnte, weil mein Rechner dafür offenbar zu schwach ist und das Abspielen deshalb ziemlich mühsam geriet.

    Meine Abneigung gegen solche Sendungen beruht darauf, dass sie meistens die Perspektive einer im landläufigen Sinne "gelungenen Trauerarbeit" spiegeln und die Botschaft verkünden, dass die Trauer zwar schlimm sei, aber auch überwunden werden könne, wenn man es denn wolle und was jedenfalls ein Stück weit von einem selbst abhänge. Dies wurde auch von der in der Sendung anwesenden Psychologin so gesehen, die meinte, dass es die Menschen auch selbst in der Hand hätten, ob sie – oft mit verheerenden Folgen für das soziale Umfeld und die eigene Seele – in der Trauer verharren oder der Trauer einen Aufbruch folgen lassen wollten, weil der Tod eines geliebten Menschen auch eine Chance zum persönlichen Wachstum biete.

    Was mir nicht gefällt, ist, dass in solchen Sendungen üblicherweise diejenigen zu Worte kommen, die neu aufgebrochen sind und nicht auch diejenigen, die, wie behauptet wird, „in der Trauer verharren“ und denen von psychologischer Seite, sei es offen oder „zwischen den Zeilen,“ oft attestiert wird, ihr soziales Umfeld und die eigene Seele zu verletzen. Meines Erachtens ist es eine unangebrachte Verkürzung des Sachverhaltes, wenn der neue Aufbruch als das Ziel dargestellt wird, das es für jedermann zu erreichen gelte und was auch möglich sei, wenn man es nur wolle.

    Damit kein Missverständnis entsteht: Ich gönne es jedem von Herzen, der seinen persönlichen neuen Aufbruch wagt bzw. gewagt hat und der, wie es oft formuliert wird, in seinem neuen Leben „angekommen“ ist. Aber es ist nicht richtig, mehr oder weniger stillschweigend zu unterstellen, dass nicht auch solche Menschen in einem für sie lebenswerten Leben „ankommen“ können, die, wie es mit leicht geringschätzigem Unterton formuliert wird, „in der Trauer verharren.“ Denn es gibt durchaus anerkennenswerte Gründe, die um ihre Liebsten trauernde Menschen von einem „neuen Aufbruch“ abhalten können, wobei darunter ja ganz unterschiedliche Dinge verstanden werden können, wie es in der Sendung auch zum Ausdruck kam. Während die Diskussionsteilnehmer Barbara und Thomas Krause in eine neue Liebe und zu einer neuen Familie fanden, ging Frau Klaaßen nach dem Unfalltod ihrer Tochter beruflich neue Wege, pflanzt Herr Dieringer nach dem Selbstmord seines Partners im Gedenken an Suizidopfer Bäume und versucht Frau Küppers als Gerichtsmedizinerin offene Fragen über den Tod hinaus zu klären, weil der Tod ihres Bruders nicht richtig aufgeklärt wurde. Einen neuen Aufbruch, sehe ich da eigentlich nur bei Familie Krause, während die anderen Diskutanten aus dem Tod ihrer Liebsten zwar ihre persönlichen Konsequenzen zogen, quasi aus der Not eine Tugend machten, aber ob das, was sie seither tun, fraglos auch im Gedenken an sie/ihn, als „neuer Aufbruch“ zu definieren ist, liegt m.E. im Auge des Betrachters.

    Ich, für meinen Teil, halte es für ein durchaus nicht notwendigerweise in der Trübsal endendes Verhalten Trauernder, sein Leben vielleicht nicht völlig dem/der verstorbenen PartnerIn zu widmen, aber es doch in seinem/ihrem Geist weiterzuleben. Denn da die Liebe zu ihr/ihm nicht mit ihr/ihm mitgestorben ist, kann sie auch über den Tod hinaus gelebt werden, in dem Sinne, dass man sich nicht nur im liebevollen Gedenken verbunden bleibt, sondern auch in dem was man tut, sagt und denkt. Ich sage, wohlgemerkt, nicht, dass das die perfekte Option ist. Aber ich nehme für mich in Anspruch, dass es zumindest eine anerkennenswerte Option ist, die es nicht verdient, in der öffentlichen Wahrnehmung oder in psychologischen Wertungen herabgesetzt zu werden, weil sie nicht in einem erkennbaren „neuen Aufbruch“ mündet, sondern im Bewahren und Reflektieren dessen besteht was war und im Erleben dessen, was nach dem Tod noch an Gemeinsamkeit möglich ist, und was, wie ich zuverlässig weiß, eine ganze Menge ist.


    *** editiert von conny2 am Sonntag, 15.03.2020, 12:58 ***

Beitrag von Nafets (610 Beiträge) am Sonntag, 15.März.2020, 15:33.

  Re: Was der Tod bewirken kann

    Lieber conny2,

    ich kann gut verstehen, was Du aus Deiner Position heraus schreibst. Letzlich hängen geblieben bin ich dann aber an Deinem Satzteil "... aber ob das, was sie seither tun, fraglos auch im Gedenken an sie/ihn, als „neuer Aufbruch“ zu definieren ist, liegt m.E. im Auge des Betrachters".

    Das "Gedenken an sie/ihn" wird immer bleiben - keine Frage.

    Wo wir beide uns im Betrachtungswinkel deutlich unterscheiden, ist die Autonomie des "Aufbruchs" in einen ganz "neuen" Lebensabschnitt, was auch immer sich darin verwirklicht oder auch nicht. "Aufbruch" hat vor allem etwas mir dem höchsteigenen "Blick nach vorne" zu tun. Mag auch das "Gedenken" diesen "Aufbruch" begleiten - aber "im Gedenken" liegt jedenfalls nicht der eigentliche Antriebsmotor. Wenn wir aufbrechen, dann weil wir es s e l b st wollen; wir tun es nicht dem Verstorbenen zuliebe. "Verharren" heißt nach meinem Verständnis "stehen bleiben" im Blick zurück bis maximal im Blick auf das Jetzt.

    Solche Sendungen sollen m.E. doch ganz bewusst "ermutigen" und Menschen nicht nur verzweifelt zurücklassen.

    Mich ganz persönlich hat z.B. die erste Geschichte enorm berührt, auch in der Frage, wie man als Geschwisterteil, der den PKW steuerte, anschl. damit zurecht kommt, dass die Schwester auf dem Beifahrersitz stirbt, und wie das eine Familie verkraftet. Außerdem erinnere ich mich (anknüpfend an die 3. Geschichte der Sendung) noch gut an den Moment, als uns von jetzt auf gleich die Nachricht des Todes meiner Schwester erreichte, und es plötzlich um die Frage ging, ob wir ihren Leichnam "unangetastet" oder doch noch obduzieren lassen, nur um unseren eigenen Wissensdurst nach der eigentlichen Todesursache zu stillen.

    Lass es mich so sagen: Für mich ganz persönlich ist es wichtig, dass es solche Sendungen gibt, aus denen ich mir entweder Hilfestellungen holen oder zu denen ich mir doch wenigstens wertvolle Gedanken machen kann.

    Aber jeder ist natürlich darin frei, es sich gar nicht erst anzuschauen - wenn man alles so belassen möchte wie es ist bzw. derzeit schon konkrete Aussicht hat zu werden, muss man ja nicht zwingend alternative Hilfestellungen annehmen bzw. allzu kritisch darauf schauen.

    Und wo sich nichts "verändert" hat, sondern alles blieb wie es ist, muss auch das Fernsehen nicht ausgerechnet über solche Fälle berichten; finde ich zumindest


    LG
    Stephan

    *** editiert von Nafets am Sonntag, 15.03.2020, 15:40 ***

Beitrag von conny2 (1461 Beiträge) am Sonntag, 15.März.2020, 19:50.

  Re: Was der Tod bewirken kann

    Lieber Stefan,

    ich habe keinen Einwand gegen Deine Sichtweise und schon gar nicht erwarte ich, dass die Dinge so gesehen werden müssten, wie ich sie sehe. Ich möchte lediglich anmerken, dass ein neuer Aufbruch nicht, wie selbstverständlich, darin besteht, zu neuen Ufern aufzubrechen, sondern auch darin bestehen kann, seine Liebe zu dem/der verstorbenen PartnerIn über den Tod hinaus zu leben ohne deswegen ungut in der Trauer zu verharren. Dies wird in solchen Sendungen selten thematisiert und wenn, dann eher negativ, was mir nicht so gut gefällt. Dass derartige Sendungen den Menschen zur Ermutigung dienen können, steht außer Frage.

    Auch bei mir verändert sich übrigens etwas, denn dass meine Frau nicht mehr physisch bei mir ist, ist ja mit mannigfaltigen Änderungen meiner Lebensgewohnheiten verbunden. Es bleibt dabei keineswegs alles wie es ist bzw. war.

    LG, conny2


Beitrag von Nafets (610 Beiträge) am Montag, 16.März.2020, 11:12.

  Re: Was der Tod bewirken kann

    Lieber conny2,

    ich glaube, das Wichtigste für eine(n) jeden ist die Erkenntnis, was er/sie s e l b s t für sich will. Wenn man das in sich spürt, ist es m.E. egal, welchen der ganz unterschiedlichen Wege man letztlich geht - Hauptsache, es fühlt sich für einen selbst richtig und auf gewisse Weise auch geborgen an.

    Das eigentl. Problem ist, jedenfalls war es eine ganze Weile so bei mir, dass diese so eminent wichtige "i n n e r e Stimme" gerade am Anfang häufig versagt - und ich z.B. lange Zeit unsicher blieb, was ich denn tatsächlich für mich will, auch in/mit/während aller Trauer. Es hat bei mir lange gebraucht, dahin zu kommen, meinen eigenen (und keineswegs leichten, auch von Irrtümern und Rückschlägen begleiteten) Weg zu sehen, und ihn dann tatsächlich immer weiter zu "begehen". Ich war überaus dankbar für sehr viel "Input" von außen, auch über solche Fernsehbeiträge, erst recht jedoch über unsere Diskussionen hier, und dabei vor allem auch Deine Beiträge. Selbst zu dentdecken, wo man eigentl. steht - braucht manchmal sogar die Kontroverse mit all ihren ihren erkenntnisbereichernden Facetten. ;-)

    Danke und beste Grüße
    Stephan

Beitrag von Sammy2009 (422 Beiträge) am Sonntag, 15.März.2020, 17:39.

  Re: Was der Tod bewirken kann

    Lieber conny2,

    vielen Dank für Deinen Beitrag, den ich zu 100% unterschreibe.

Beitrag von Holzkopf (688 Beiträge) am Montag, 16.März.2020, 21:31.

  Re: Was der Tod bewirken kann

    Mir ging es wie Dir, conny2, dass die von mir selbst empfohlene Sendung mit meinem Rechner (da im Fernsehen tatsächlich eine andere Sendung gebracht wurde) so mühsam zu sehen ist, dass ich den Versuch abgebrochen habe.So kann ich mich nicht auf den Inhalt beziehen.

    Ich will mich jedoch zum Begriff "Aufbruch" äußern. Ich habe damit bisher eigentlich nur zwei Aspekte verbunden: Eine neue Partnerschaft und/oder eine erfüllende neue Aufgabe.
    Beides trifft auf mich nicht zu.
    Ich erlebe aber eine Veränderung meines Lebens (nach 6 Jahren wohl nicht ungewöhnlich), der ich gerade in den letzten Wochen gezielt nachspüre.
    Natürlich ist manches auch ganz profan dadurch bedingt, dass ich nun alleine lebe und mein Tagesablauf sich dadurch verändert hat.
    Ich habe die Beziehungen zu meinen drei Söhnen intensiviert, und auch sie die ihre zu mir, was ja nicht immer gleichlaufen muss.
    Außerdem bin ich dabei, ganz langsam wieder Interessen zu verfolgen, die schon in meiner Kindheit und Jugend begonnen haben und die ich während meines Studiums verfestigt habe. Bedingt vielleicht auch durch meinen Umzug im letzten Herbst, durch den ich ganz viele Briefe und Papiere in die Hand genommen und gelesen habe.
    Dies hat mit meinem Mann gar nichts zu tun, das ist nun ein "alter" Teil meiner Persönlichkeit, die wieder ein wenig belebt wird. Ich sage bewusst ein wenig, weil meine Erinnerungen an und meine Liebe zu meinem Mann weiterhin im Vordergrund stehen.
    Also, wie kann ich das nun nennen, was sich da bei mir getan hat?
    Ich nenne es nicht Aufbruch, es ist eher ein Wiederaufleben alter Anteile und Interessen von mir, die 40 und mehr Jahre geschlummert haben.
    Die Intensivierung meiner Kontakte zu Kindern und auch zu Bruder und Schwester sind separat zu sehen.



Beitrag von Nafets (610 Beiträge) am Freitag, 3.April.2020, 15:43.

  Re: Was der Tod bewirken kann - jetzt am 22.05.2020 um 22:00 Uhr

    Wir hatten uns ja zuletzt gewundert, dass die Sendung nicht im Fernsehen ausgestrahlt wurde und auch nur für einen Tag in der Mediathek zu sehen war. Der SWR hat mir dazu heute geschrieben:

    Sehr geehrter Herr XXX,

    vielen Dank für Ihr Interesse an unserer Sendung NACHTCAFé.

    Wie Sie sicher derzeit wahrnehmen, verändert sich durch die Corona-Krise alles. Täglich kommen neue Nachrichten, täglich kommen neue Maßnahmen.
    An dem besagten Freitag hat der SWR aufgrund dieser Situation sein Programm kurzfristig geändert, um die Zuschauerinnen und Zuschauer bestmöglich zu informieren. In diesem Zusammenhang haben sich Sendungsabfolgen, Sendelängen und Beginn von Sendezeiten genauso geändert wie ganze Sendungen ausgetauscht wurden.

    Daher wird die Sendung „Was der Tod bewirken kann“ am Freitag, den 22. Mai 2020 um 22 Uhr im SWR Fernsehen ausgestrahlt und steht danach in der Mediathek zur Verfügung.

    Mit der Bitte um Ihr Verständnis

    Mit freundlichen Grüßen,
    Ihre NACHTCAFé-Redaktion


Beitrag von Holzkopf (688 Beiträge) am Freitag, 3.April.2020, 16:42.

  Re: Was der Tod bewirken kann - jetzt am 22.05.2020 um 22:00 Uhr

    Vielen Dank, Stefan, dass Du Dich darum gekümmert hast. Dann werde ich mir die Sendung zu diesem Datum anschauen.
    Herzlichen Gruß

Beitrag von lomax (10 Beiträge) am Samstag, 2.Mai.2020, 20:20.

  Re: Was der Tod bewirken kann - jetzt am 22.05.2020 um 22:00 Uhr

    Hallo, an dem Tag war es mir zu spät. Wollte es in der Mediathek nachschauen, aber es ist absolut nicht zu finden. Hat es jemand gesehen?
    LG Petra

Beitrag von Holzkopf (688 Beiträge) am Sonntag, 3.Mai.2020, 16:46.

  Re: Was der Tod bewirken kann - jetzt am 22.05.2020 um 22:00 Uhr

    Hallo Petra,
    die Sendung war kurz nach dem eigentlichen Sendetermin, der nicht stattgefunden hatte und eine andere Sendung ausgestrahlt wurde, nicht mehr in der Mediathek, wo ich auch gesucht hatte.
    Ich warte also auf den 22.5. und werde mir dann die Sendung angucken. Danach wird sie wohl, wie andere Sendungen auch, in der Mediathek zu sehen sein.
    Nur Vermutung, kein Wissen.
    LG
    Anke


    *** editiert von Holzkopf am Sonntag, 03.05.2020, 20:40 ***

Beitrag von Holzkopf (688 Beiträge) am Mittwoch, 20.Mai.2020, 19:48.

  Re: Was der Tod bewirken kann - jetzt am 22.05.2020 um 22:00 Uhr

    Hallo,
    nachdem der Moderator, Herr Steinbrecher, am letzten Freitag (15.5.) die obige Sendung angekündigt hat, gehe ich doch schwer davon aus, dass sie nun übermorgen am 22.05. um 22 Uhr (Nachtcafé im SWR III) gesendet wird.
    Nochmals der Hinweis darauf, dass dort ein Paar, Barbara und Thomas, auch teilnimmt, das sich hier im Forum kennengelernt hat.
    LG
    Anke

    *** editiert von Holzkopf am Mittwoch, 20.05.2020, 19:48 ***

Beitrag von Oliver (3424 Beiträge) am Donnerstag, 21.Mai.2020, 16:56.

  Re: Was der Tod bewirken kann - jetzt am 22.05.2020 um 22:00 Uhr

    Hallo Anke,

    danke für die Info.

    Liebe Grüße
    Oliver ;-)

Beitrag von Sammy2009 (422 Beiträge) am Samstag, 23.Mai.2020, 03:18.

  Re: Was der Tod bewirken kann - jetzt am 22.05.2020 um 22:00 Uhr

    Liebe Anke, liebes Forum

    Dir Anke, erst nochmal vielen Dank für die erneute Erinnerung an die Sendung!
    Ich wollte sie mir anschauen, war aber dann von den Aktivitäten der letzten beiden Tage so geschafft, dass ich es am Ende doch verbummelt hatte.

    Dank meiner Freundin Hildegard hab ich die Sendung aber eben gerade in der Mediathek gesehen. Und -
    bin beeindruckt.
    Warum? Weil ich die Gefühle und Wahrnehmungen ALLER 4 Gäste genau so auch bei mir wahrgenommen/durchlebt habe.
    Auch wenn ich kein Kind verloren habe - was diese Mutter von ihren Gefühlen beschreibt, fand ich in der Reflektion bei mir auch.
    Für Barbara und Thomas freue ich mich, dass sie durch die Ähnlichkeit der Verluste ihrer Partner mit Sicherheit sehr viel gegenseitiges Verständnis haben und dass sie mutig waren (und noch sind), sich der Liebe neu zu öffnen.

    Auch Mario mit seinem tiefen Absturz - ist mir sehr vertraut... und diese offenen Fragen der ungelösten Todesumstände um ihren Bruder von Fr. Küppers und die Wut - in all diesen Gefühlen finde ich mich wieder.

    Was möglicherweise alle eint: es war ein plötzlicher Abschied - unvorhergesehen und von jetzt auf gleich.

    Die Botschaft, die ich hier für mich sehe, lautet: Hab Geduld mit mir - dann wirst du es auch schaffen. Auf dem Weg bin ich ja: seid 2 Tagen räume und sortiere ich. Der Stillstand hat ein Ende.

    ****
    Aber an dieser Stelle möchte ich auch auf die Aussage von conny2 vom 15.03.2020 verweisen, zu dessen Ausführungen ich bis heute die gleiche Denkweise habe.
    Es zeigt sich hier in dieser Ausgabe des Nachtcafes, dass allgemein hin erwartet wird, dass man innerhalb eines festgesetzten Zeitraumes (der eine Facharzt meinte sogar nach 6 Monaten und empfahl mir das Buch von Doris Wolf, die ja sagt, dass jede(r), der nach 6 Monaten noch immer trauert, professionelle Hilfe benötigt!!) mit der Trauer "durch" ist und wenn man dann nach Jahren nebenbei in einem Gespräch den Verstorbenen nicht nur erwähnt sondern evtl. auch äußert, dass man in einem inneren Dialog mit ihm steht, dass das dann schon schief beäugt wird.
    2 unabhängige Fachärzte bescheinigen mir z.B. eine "pathologische" Trauer. Dass ich die ersten 14 Monate quasi nur funktioniert habe, dass ich massiv verdrängt habe - das interessiert sie beide nicht. Sie erwarten von mir, dass ich diesen Prozess nach nunmehr knapp 2 1/2 Jahren abschließe.
    Keiner von beiden hat auch nur den Hauch einer Ahnung, welche Prozesse / welche Wege wir gehen müssen, um irgendwann irgendwie aus den Katakomben, die Hilde Domin so gut beschreibt, halbwegs gut herauszukommen.

    ****

    Euch allen hier im Forum ein gutes, mutiges Weitergehen.

    Liebe Grüße, Sammy2009

    Nachklapp:
    Dieser Tage hatte ich von einem guten Freund den Hinweis auf ein Interview mit einer amerikanischen Psychoanalytikerin (Erika Freeman) bekommen.
    Dieses Interview hat mich ebenfalls tief beeindruckt und ich kann aus ihren Hinweisen sehr, sehr viel lernen!

    https://www.zeit.de/zeit-magazin/2020/21/erika-freeman-psychologie-krisensituation-coronavirus-zweiter-weltkrieg?cid=52704075#cid-52704075







    *** editiert von Sammy2009 am Samstag, 23.05.2020, 11:09 ***

Beitrag von Holzkopf (688 Beiträge) am Samstag, 23.Mai.2020, 13:49.

  Re: Was der Tod bewirken kann - jetzt am 22.05.2020 um 22:00 Uhr

    Hallo an alle, die die Sendung gesehen haben,
    ich war die ganzen 90 Minuten lang voll konzentriert, weil ich es - wie so oft in dieser Sendereihe - faszinierend fand, wie Menschen mit ihrem Schicksal umgehen.

    Natürlich lebt eine solche Sendung von der Sicht auf Lebensverläufe, die nicht Schema F sind. Und ebenso natürlich ist es für mich so, dass ich vor den zu hörenden "Wirkungen des Todes", um auf den Titel der Sendung einzugehen, erst einmal nur staunend davor stehe. Es müssen schon viele Umstände auf einmal zusammenkommen, um eine solche Wendung wie z.B. bei Frau Küppers oder bei Herrn Diering herbei zu führen. Wobei ich selbstkritisch denke, dass ich nicht der Mensch dafür bin.
    Dennoch habe ich die Sendung deswegen mit Gewinn (für mich persönlich) gesehen, weil ich, wie sicherlich Jeder von uns, mir das herausgepickt habe, was für mich wesentlich ist.
    Für mich waren zwei Bemerkungen der Psychotherapeutin aus der Schweiz wichtig, die ich jedoch (oh, mein Gedächtnis!!) nicht mehr ganz wörtlich zu zitieren weiß:
    Die eine Bemerkung zielte auf Frau Küppers, als sie (die Therapeutin) sagte, dass sich Freud über die "Sublimation" (der Begriff Sublimierung ist bei uns eher geläufig) bei ihr freuen würde. Sie meinte damit, so denke ich, dass es Frau Küppers gelungen ist, ihre Wut und auch ihre über lange Zeit andauernde Desorientierung in eine für sie und vor allem auch andere Menschen fruchtbare Tätigkeit kanalisieren konnte. Sie hat für sich eine Möglichkeit gefunden, ihre (klingt vielleicht hochtrabend, aber ich finde den Ausdruck hier passend) verwundete Seele zu heilen, indem sie ihre sonst destruktiven Energien in ein für sie sinnvolles Studium und Tätigkeit umwandeln konnte.
    Der zweite Hinweis bezog sich wohl auf alle, war aber im Gespräch, so meine ich, auf das Ehepaar Krause und ihre Ausbildung zur Trauerbegleitung bezogen:
    Dass man den Fokus von der eigenen Trauer, der eigenen tiefen Betroffenheit, abziehen kann und sich neuen Aufgaben (in dem Fall anderen Trauernden) widmen kann. Bei der Trauerbegleitung kann man zudem auch (neben dem professionellen Handwerk, das man auf jeden Fall lernen muss und auch braucht) seine eigenen Erfahrungen hilfreich an andere Menschen weitergeben.
    Auch aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es dazu Zeit braucht, Zeit, die sich Jede und Jeder nehmen darf und muss, um wieder "zu sich zu finden."

    Letztendlich geht es doch darum, dass und wie man wieder weiterleben kann, wenn der Tod einem das Liebste genommen hat. Und wenn man eine Aufgabe findet, so wie die Teilnehmer*innen der Runde, die durch ihren Sinn auch den Handelnden gut tut und heilen kann, dann ist das doch eine wunderbare Angelegenheit.
    Lieben Gruß
    Anke


Beitrag von Jasmin2 (1473 Beiträge) am Samstag, 23.Mai.2020, 19:09.

  Re: Was der Tod bewirken kann - jetzt am 22.05.2020 um 22:00 Uhr

    Liebe Anke,
    gerade habe ich mir auch die Talkshow in der Mediathek angeschaut und bin total positiv beeindruckt - die so unterschiedlichen Erfahrungen der Teilnehmer, die sehr tiefgründig aus ihrer Geschichte erzählt haben und so unterschiedliche Wege aus der Krise eingeschlagen haben.
    Hier wird so oft gefragt und überlegt, welchen Sinn der Tod unserer Partner (in unserem Fall hier) bloß macht und wie ich bereits an anderer Stelle geschrieben habe, habe ich diesen nach 10 Jahren noch nicht gefunden. Doch einen Sinn dem eigenen Weiterleben zu geben, das sehe ich als meine Aufgabe an.
    Meine Kinder sind erwachsen, brauchen mich natürlich auch immer mal noch, doch ich bin nicht die Glucke, die nur in Mutterschaft aufgeht. Meinen Beruf kann ich ebenfalls aus versch. Gründen nicht mehr ausüben.
    Während meiner Psychoth. bekam ich irgendwann den Tipp, mich auf die Suche zu machen nach einem "Projekt", das mich ausfüllt, etwas, wofür ich brenne.

    Ich habe etwas gefunden, was ich nach meinen Fähigkeiten ausfüllen kann/konnte (vor Corona jedenfalls), etwas Sinnstiftendes, was auch anderen guttut. Insofern kann ich mich da in einigem wiederfinden und wirklich empfehlen.
    Wenn man Augen und Ohren aufmacht, gibt es so vieles "da draußen", was man sinnvolles tun kann.

    In diesem Sinne liebe Grüße, verbunden mit Dank an dich, liebe Anke, für die Erinnerung und alle, die sich angesprochen fühlen ;)
    Jasmin

Beitrag von Holzkopf (688 Beiträge) am Sonntag, 24.Mai.2020, 14:47.

  Re: Was der Tod bewirken kann - jetzt am 22.05.2020 um 22:00 Uhr

    Liebe Jasmin,
    vielen dank für Deine Anmerkungen zur Talkrunde.
    Ich persönlich habe noch nie nach dem Sinn des Todes meines Mannes gefragt, eine solche Frage liegt mir ganz fern.
    Deine Folgerung für Dich, Deinem Leben einen (neuen) Sinn zu geben und dies als Aufgabe zu sehen, kann ich jedoch gut nachvollziehen und empfinde das auch so.
    Auch ich habe das hier schon geschrieben, dass ich ohne dieses einschneidende Ereignis nie die Trauerbegleitung für mich als Aufgabe gefunden hätte, und so gibt es, wie Du sagst, ganz viele Themen, die man auf der Sinnsuche finden kann.
    Lieben Gruß
    Anke

Beitrag von Nafets (610 Beiträge) am Sonntag, 24.Mai.2020, 21:45.

  Re: Was der Tod bewirken kann - jetzt am 22.05.2020 um 22:00 Uhr

    Jasmin hat gesagt, auf die Frage nach dem Sinn des >eigenen< Weiterlebens für sich selbst eine Antwort gefunden zu haben; offen geblieben sei aber die Frage nach dem Sinn >des Todes ihres Mannes< ...

    Für mich persönlich, aber wie gesagt in diesem Moment nur für mich, sind das einerseits zwei völlig, aber wirklich völlig voneinander zu unterscheidende Fragen, und doch sind sie wohl irgendwie sehr eng miteinander verbunden ... aber bevor ich hier mehr dazu schreibe, werde ich über die beiden Antworten von Jasmin und Holzkopf sowie über meine eigenen Gefühle zunächst noch etwas nachdenken ...

    *** editiert von Nafets am Sonntag, 24.05.2020, 22:57 ***

Beitrag von conny2 (1461 Beiträge) am Montag, 25.Mai.2020, 16:45.

  Re: Was der Tod bewirken kann - jetzt am 22.05.2020 um 22:00 Uhr

    Der Tod an sich hat keinen Sinn, da bin ich völlig sicher. Er geschieht einfach, so, wie sich die Erde um die Sonne dreht; eine Tatsache, sonst nichts, die man selbstverständlich erklären kann: Alter, Krankheit, Unfälle, Kriege etc und alles was zu unserem Ableben als Menschen führt. Selbstverständlich hat der Tod auch Folgen für einen selbst, die Angehörigen, vielleicht die ganze Welt, wenn man wichtig genug ist. Wenn man will, kann man ihn auch als Akteur im Evolutionsgeschehen begreifen, ohne den die Erneuerung des Lebens zumindest deutlich erschwert würde. Ich denke an ein Gedicht von Manfred Kyber:

    Wer mit den Augen der Andacht geschaut
    Wie die Seele der Erde Kristalle gebaut
    Wer die Flamme im keimenden Kern gesehen
    Im Leben den Tod, Geburt im Vergehen
    Wer in Menschen und Tieren den Bruder fand
    Und im Bruder den Bruder und Gott erkannt
    Der sucht und der findet wie Gott es verhieß
    Den Weg ins verlorene Paradies

    Vielleicht geht es ja darum, wenn man das als „Sinn“ definieren will.

    Demgegenüber steht es auf einem anderen Blatt, dass der Tod auch der Gegenspieler des Lebens ist. Die französischen Existenzialisten sehen ihn ja - jedenfalls für die menschliche Wirklichkeit und für das Bewusstsein - als ein Ereignis der Außenwelt mit mehr oder weniger zufälligem Datum und halten ihn daher für absurd (Sartre). Der Mensch kann ihn deshalb – angeblich - nicht durch Erwartung sinnstiftend in seinen Existenzentwurf einbeziehen. Vielmehr stellt er eine vollständige Entfremdung dar, die dadurch komplettiert wird, dass wir nach dem Tod nur noch (aber immerhin) im Gedächtnis der Anderen existieren. Deshalb konzentrieren sie sich ganz auf die Spanne zwischen Leben und Tod, sozusagen auf das „inter esse,“ innerhalb dessen vielfältiger Sinn ohne weiteres möglich ist, wie ihn ja jeder tagtäglich erfährt und praktiziert.

    Ich dagegen glaube schon, dass man den Tod jenseits des Ereignishaften sinnstiftend in seinen Existenzenwurf einbeziehen kann. Zwar ist das Leben m.E. keine Krankheit zum Tod (Kierkegard). Aber wenn wir nicht sterben müssten, würden wir fraglos ganz anders leben als wir es tun. Das betrifft freilich nur uns selbst. Der Tod unserer Liebsten und unserer Mitmenschen ist, wie ich durch den Tod meiner Frau erfahren und gelernt habe, ein ganz anderes Thema, bei dem es vor allem um - schmerzliche - Veränderung geht, mit durchaus ungewissem Ausgang. Und was mich weniger nach Sinn fragen lässt als nach Haltung.


    *** editiert von conny2 am Dienstag, 26.05.2020, 08:27 ***

Beitrag von Mehlia (5 Beiträge) am Donnerstag, 4.Juni.2020, 10:06.

  Re: Was der Tod bewirken kann - jetzt am 22.05.2020 um 22:00 Uhr

    Der Tod hat im biologischen Sinn schon einen Sinn. Sonst würde sich die DNA nicht weiter entwickeln.

Beitrag von PauliMe (4 Beiträge) am Samstag, 6.Juni.2020, 14:49.

  Re: Was der Tod bewirken kann - jetzt am 22.05.2020 um 22:00 Uhr

    Evtl. kann man diese zukünftig ja künstlich weiter entwickeln. Laut Ray Kurzweil müssen wir in relativ naher Zukunft nicht mehr sterben.


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  Re: Trauer und Liebe(slied) II   conny2 10.7.20, 17:49
  Re: Trauer und Liebe(slied) II   blackeyes 10.7.20, 17:06
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  Re: Trauer und Liebe(slied) II   conny2 6.7.20, 15:50
  Re: Trauer und Liebe(slied) II   conny2 6.7.20, 15:37
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  Re: Was der Tod bewirken kann   Nafets 14.3.20, 15:09
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