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Beitrag von Hope21 (20 Beiträge) am Sonntag, 10.Oktober.2021, 20:48.

  Wieder ein Sonntag geschafft

    Guten Abend zusammen,
    Die Sonntage sind wirklich immer noch schlimm. Kann mich einfach nicht mit den Wochenenden anfreunden. Unter der Woche geht's ganz gut, aber die Wochenenden, insbesondere die Sonntage. Heute saß ich zunächst da, musste weinen, vor lauter Heimweh nach meinem Mann. Er fehlt. Überall. Und überhaupt. Ich gab mich dann nachmittags in die Gartenarbeit gestürzt. Immer wieder Verzweiflung, da es so viel ist, was zu tun ist.,.. Angst vor der Zukunft... wird das denn irgendwann besser?

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Beitrag von Hope21 (20 Beiträge) am Sonntag, 10.Oktober.2021, 20:48.

  Wieder ein Sonntag geschafft

    Guten Abend zusammen,
    Die Sonntage sind wirklich immer noch schlimm. Kann mich einfach nicht mit den Wochenenden anfreunden. Unter der Woche geht's ganz gut, aber die Wochenenden, insbesondere die Sonntage. Heute saß ich zunächst da, musste weinen, vor lauter Heimweh nach meinem Mann. Er fehlt. Überall. Und überhaupt. Ich gab mich dann nachmittags in die Gartenarbeit gestürzt. Immer wieder Verzweiflung, da es so viel ist, was zu tun ist.,.. Angst vor der Zukunft... wird das denn irgendwann besser?

Beitrag von Oliven (21 Beiträge) am Montag, 11.Oktober.2021, 00:33.

  Re: Wieder ein Sonntag geschafft

    Hallo, ich bin das erste Mal auf dieser Seite. Ich bin seit Juli ohne meinen Mann. Es ist alles so unvorstellbar. Nun sehe ich, das nicht nur ich so sehr traurig bin. Ich habe einen großen Freundeskreis, aber die Abende alleine kann keiner ersetzen. Mein Mann ist im Ausland Urlaub an herzversagen verstorben. Ich habe noch versucht ihn wieder zu beleben. Habe es aber leider nicht geschafft. Diese Bilder hat man immer vor Augen. Ich kann dich sehr verstehen wie du dich fühlst. Ich würde mich freuen von dir zu hören. Ich weiß wir müssen stark sein, aber es fällt einem sehr schwer. Aber für unseren Sohn und seiner Familie möchte ich versuchen stark zu sein, damit sie nicht leiden müssen. Es ist immer traurig für die Kinder, wenn sie sehen das man traurig ist. Also bis bald. Viele Grüße Oliven

Beitrag von Hope21 (20 Beiträge) am Montag, 11.Oktober.2021, 05:45.

  Re: Wieder ein Sonntag geschafft

    Hallo Oliven, das was Du erlebt hast, ist mir mit meiner Mama passiert. Sie erlitt vor 11 Jahren zu Hause einen Herzstillstand. Ich war zufällig bei ihr und es ist mir gelungen sie zu "überbrücken " bis der Notarzt da war. Mit Defi usw holten sie sie ins hier und jetzt zurück. Sie kam auf Intensiv und wurde dort wegen Sauerstoffmangel in ein künstliches Koma versetzt. 3 Tage wussten wir nicht, wie sie aus der Sache aufwacht. Gottlob hatte sie keinen bleibenden Schaden erlitten. Was jedoch erstaunlich war, dass sie kurz nach dem künstlichen Koma erzählte, dass mein Vater, der 1982 an Krebs starb, zu ihr sagte:Du kannst noch nicht kommen und sie zurückschubste. Ich weiß, dass hört sich "schräg" an, Letztlich hat sie die Sache noch 2 Jahre überlebt und starb dann. Aber ich war nach der Sache auch traumatisiert. Ich habe die Bilder auch noch im Kopf. Es dauerte lange, bis ich das verwunden hatte. Auch den Tod meiner Mama. Ich vermisste sie sehr viele Jahre. Kam jedoch mit der Situation klar, hatte ja Kind und Mann. Aber das mein Mann, meine Mutter nur um 11 Jahre überlebte.... das ist schon krass. Und auch die Tage bevor er starb, die blauen Finger, es starb alles langsam ab. Er litt 5 Tage. Es war so schrecklich, ich weiß nicht, was besser ist, schnell oder langsam zu Sterben.

Beitrag von Oliven (21 Beiträge) am Montag, 11.Oktober.2021, 22:32.

  Re: Wieder ein Sonntag geschafft

    Hallo hope21, das was du auch erlebt hast ist sehr sehr schlimm. Ja was ist besser.... Wenn es schnell passiert ist man so überrascht und versteht die Welt nicht mehr. Ich mache mir große Vorwürfe das ich nicht früher den notarzt gerufen habe. Mein Mann wollte nicht das ich einen notarzt Anrufe. Aber ich hätte es einfach machen müssen. Vielleicht hätte man ihn dann noch retten können. Aber hätte hätte.... Meine Mama ist auch vor 2 Jahren gestorben. Ich habe sie 3tage beim sterben begleitet. Ich war sehr traurig aber meine Mutti hatte ein erfülltes Leben. Ich vermisse sie auch sehr. Aberder Tod meines Mannes ist etwas völlig anderes. Zum Glück haben wir schon viele Jahre unser Leben gemeinsam genossen. Nach meiner Krankheit haben wir uns entschieden aus den Arbeitsleben auszusteigen und das Leben zu genießen. Aber es sollten noch viele Jahre werden. Nun ist alles anders. Wenn der Partner so fruh geht fängt ein völlig neues Leben an. Wir wollten noch so viel machen. Liebe Grüße

Beitrag von KSPK (22 Beiträge) am Mittwoch, 13.Oktober.2021, 20:06.

  Re: Wieder ein Sonntag geschafft

    Hallo liebe Hope,

    jetzt sehe ich, dass du es warst, die dieses Nahtoderlebnis deiner Mutter mit uns geteilt hast… vielen Dank dafür…
    Ich habe seit dem Tod von Pascal meinen Glauben an Gott erst mal eingebüßt … aber vielleicht kommt ja doch etwas nach dem Tod, das wünsche ich mir sehr und dass wir unsere Lieben wiedersehen
    Katrin

Beitrag von Hope21 (20 Beiträge) am Freitag, 15.Oktober.2021, 21:06.

  Re: Wieder ein Sonntag geschafft

    Hallo, ja, dieses Erlebnis mit meiner Mutter gibt mir auch Hoffnung, dass es in irgendeiner Form weitergeht. Es war faszinierend. Und diese Aussage kam so ehrlich rüber,so ich kanns gar nicht recht beschreiben. Ich glaubte ihr, dass sie was erlebt hat. LG

Beitrag von Springlein (16 Beiträge) am Samstag, 16.Oktober.2021, 12:06.

  Re: Wieder ein Sonntag geschafft

    Liebe Hope21,

    Gibt es da überhaupt ein besser oder schlechter?
    In deinem Beitrag erkenne ich viele der Dinge die in meinem Leben stattgefunden haben.
    Schwiegervater (Prostatkrebs-Demenz), Schwiegermutter (schwerst Herzkrank- 2 Schlaganfälle), mein Vater (Lungenfibrose), eine Freundin (Brustkrebs), nächste Freundin (Magen/Bauchfellkrebs nach 3Monaten) und dann mein Mann (Herzanfall beim Sport) und das alles in 5 Jahren.

    Ich habe viele Momente des Leids, des Abschied nehmen und des Glücks- der Dankbarkeit erlebt.
    Neben Menschen zu stehen die man liebt, sie leiden zu sehen und nicht helfen zu können...ist sehr schmerzhaft, plötzlich neben dem eignen Mann zu stehen und sich nicht verabschieden zu können ist es aber genauso.
    Für mich war es zwar unglaublich schockend damit umgehen zu müssen, aber ihn als Pflegefall und nicht mehr über sich selbst bestimmend zu sehen wäre sicher nicht leichter gewesen.

    Ich, für mich, wünsche mir lieber einen kurzen schnellen Tod und keinen langen Leidensweg. Natürlich ist das für die Hinterbliebenen immer erschreckend. Deshalb nutze ich jede Gelegenheit und jeden Moment mit meinen Lieben. Bespreche, wenn sich die Situation ergibt, auch Dinge die meinen Tod/ Pflegebedürftigkeit betreffen. Und das wichtigste, ich versuche jeden Moment bewußt zu erleben.

    Die wichtigste Erkenntnis aus all dem Erlebten ist für mich: sei Dankbar...für Momente, Gefühle, Begegnungen... und alles andere.
    Trau dich diese als Geschenke anzunehmen, die Dich in Deinem weiteren Leben begleiten.

    Ich umarme Dich und sende liebe Grüße


Beitrag von Hope21 (20 Beiträge) am Samstag, 16.Oktober.2021, 20:35.

  Re: Wieder ein Sonntag geschafft

    Hallo, heute war ein schrecklicher Tag, wieder mit Tränen und unendlicher Traurigkeit. Mein Mann muss hier sein und sollte sein Leben genießen dürfen, er war doch erst seit 01.01.21 im Ruhestand. Und dann am01,03.21 diese Hammerdiagnose. Glioblastom. Plegefall, das wäre noch härter gewesen. Aber darauf wäre es rausgelaufen. Unser aller Leben war ab der Diagnose verändert. Letztlich hat mein Mann sich gesagt, dass wäre zuviel für meine Barbara und hat sich einfach aus dem Staub gemacht. Ich übertreibe jetzt vielleicht, aber irgendwie finde es tröstlich. Das Glioblastom hat sein Wesen verändert. Mir saß eine ganz fremde Person gegenüber.... ich fragte mich: wer bist Du und wo ist mein Mann. Ein Tumor im Kopf ist eine der hässlichsten Formen von Krebs, die man haben kann. Dankbarkeit,das versuche ich mir gerade vorzureden.... sei umarmt und fühle Dich verbunden

    Babsi

Beitrag von KSPK (22 Beiträge) am Sonntag, 17.Oktober.2021, 18:18.

  Re: Wieder ein Sonntag geschafft

    Liebe Babsi,
    es gibt keine passenden Worte, keinen Trost, keine Antworten …. Auch ich frage mich, warum durfte mein Mann, der altruistische Mensch, den ich je kennen gelernt habe seine Kinder nicht groß werden sehen… die Diagnose am 10.11.19 legte sich wie ein Eisenring um mein Herz unsere Kinder waren nicht mal 10 Monate alt…. Warum… all dieses Leid… die zerstörte Hoffnung… er war vom Wesen gar nicht verändert, weil der Tumor im Temporal- und nicht im Frontallappen wuchs und wuchs….
    Ich kann dich nur in Gedanken umarmen und dir sagen, du bist nicht allein mit diesem allumfassenden Schmerz, mit dieser Wut auf das Leben….
    Katrin

Beitrag von Hope21 (20 Beiträge) am Sonntag, 17.Oktober.2021, 19:01.

  Re: Wieder ein Sonntag geschafft

    Hallo Katrin, Danke für Deine Worte. Wir werden es wohl nie verstehen. Es ist nicht zu fassen. Meistens balle ich die Faust und richte sie gedanklich in den Himmel und frage, warum musste das sein? Ich habe Angst, ob ich das alles schaffe und die Verantwortung liegt bei mir für unsere Tochter. Das Wochenende war wieder mal mitteilen "downs" gespickt. Bin immer froh, wenn wieder die Woche losgeht. Daheim mit mir alleine, halte ich gerade schwer aus..ob sich das auch wieder gibt? Früher war ich froh, wenn ich mal solche Zeiten gehabthätte. Heute finde ich es nur noch schrecklich. Ja Katrin grausam und gemein ist das was uns passiert ist. Und ich bin mir noch nicht klar, wie ich das auf die Jahre hinweg aushalten kann. Ich sehe immer wieder hier Menschen, die sch anmelden und deren Lieben schon vor Jahren verstorben sind. Das stimmt mich nicht zuversichtlich, was die Zukunft angeht. Eher macht mich nachdenklich... sei gedrückt und der Rest unserer Mitstreiter ebenso

Beitrag von KSPK (22 Beiträge) am Sonntag, 17.Oktober.2021, 21:25.

  Re: Wieder ein Sonntag geschafft

    Liebe Hope21,

    wir werden es schaffen, davon bin ich überzeugt. Mein Mann ist mit einer Haltung und inneren Ruhe in den Tod gegangen … das war übermenschlich, das hätte ich nicht gekonnt, aber auch wir haben mehr ertragen müssen als ein Mensch eigentlich schultern kann und wir machen weiter auch wenn uns oft nicht danach ist… wir machen weiter für unsere Kinder… von Dankbarkeit bin ich noch weit entfernt… dafür ist der Verlust zu groß… aber manchmal denke ich trotzig… die Erinnerung an und das Fortbestehen dieser großen Liebe sowie die gemeinsamen Kinder kann mir keiner nehmen…. Die Liebe zu ihm füllt mein Herz aus… viele haben nie die Liebe ihres Lebens kennen gelernt…. Und ich darf Mutter sein mit aller Verantwortung und allen Risiken, die das mit sich bringt…. Wir müssen geduldig mit uns sein… das ist schwierig … aber ich weiß, dass er sich das beste für seine Kinder gewünscht hat und dazu gehört eine Mutter, die wieder lernt das Leben zu genießen mit einem Schmerz im Herzen, der nie weggehen wird, aber mit dem wir leben lernen müssen…. Ich hoffe so sehr auf ein Wiedersehen …. Ich hoffe es so sehr…. Wir werden es schaffen… und bis dahin sollten wir uns ganz viel Mitgefühl entgegenbringen …. Fällt mir auch nicht immer leicht…. Aber ich will nicht verbittern…. Das hätte Pascal niemals gewollt… unsere Männer sind in unserem Herzen…
    Wir alle haben einen starken Überlebenswillen, sonst wären wir nicht hier….
    Herzlich
    Katrin

Beitrag von Jasmin2 (1641 Beiträge) am Montag, 18.Oktober.2021, 10:37.

  Re: Wieder ein Sonntag geschafft

    Hallo Hope,
    Du schreibst, es sorgt dich, dass einige Mitglieder sich hier noch nach Jahren anmelden. Dazu möchte ich dir gerne Mut machen. Der Schmerz, den du jetzt und in der nächsten Zeit vermutlich noch sehr stark empfindest, wird sich verändern. Es tut nicht dauerhaft so weh, das würde kein Mensch aushalten. Du wirst, wie so viele vor dir, in dein neues Leben schrittweise hinein wachsen, jedenfalls wenn du notwendige Veränderungen zulässt, bereit bist, vielleicht auch neue Menschen in dein Leben zu lassen. Du hast ja vermutlich die Katastrophe bei deinem Mann nicht kommen sehen. Somit kannst du momentan auch potentiell positive Wendungen noch nicht sehen.
    Wir Menschen haben schon teils eine erstaunliche Anpassungsfähigkeit.
    Doch sowas wächst langsam und braucht oft viele kleine und größere Helferlein (so wie dieses Forum ggf.).

    Wenn du vielleicht gelegentlich im Forum "alte Hasen " liest, kannst du schon eine Ahnung davon bekommen.
    Mein Mann musste uns vor 11 Jahren verlassen und ich kann sagen, dass jedenfalls bis jetzt das Vermissen nicht wirklich aufhört, aber es ist absolut nicht vergleichbar mit besonders den ersten beiden Jahren, auch da nicht durchgängig.

    Herzliche Grüße
    Jasmin

Beitrag von Hope21 (20 Beiträge) am Donnerstag, 21.Oktober.2021, 21:16.

  Re: Wieder ein Sonntag geschafft

    Hallo Jasmin, das gibt mir wieder Hoffnung, dass auch Trauer, irgendwann besser zu verkraften ist. Du hast recht, wenn Du schreibst, das würde kein Mensch aushalten. Ich bin in den letzten Monaten wirklich gefühlt an meine Leistungsgrenze gegangen. Und dennoch bemerke ich manchmal, dass es etwas leichter wird. Aber dann gibts auch wieder Stunden und Tage... naja - auf alle Fälle habe ich mich hier vor Ort zu einem sog. Trauercafe angemeldet. Mal ausprobieren, mit Leuten zu sprechen, die in einer ähnlichen Situtation stecken. So, nun bin ich - es sind ja nur 8 Personen zugelassen, da einmarschiert und mich haben 7 Augenpaare angeschaut, als sei ich ein "Exote". Es waren durchgehend Frauen im Alter ab 75 aufwärts - und dann ich mit knapp 50. Die Damen waren fassungslos, was ich für eine Geschichte habe, haben sie sich gefragt - in dem Alter... mmmmhhh. Das tat eigentlich schon wieder so weh, denn in meinem Alter ist man doch keine Witwe - nein im Gegenteil, da ist man mit den Kindern aus dem Gröbsten raus und genießt das Leben wieder verstärkt als Paar. Es waren alles nette ältere Damen und es war auch ein ganz netter Nachmittag. Aber trotzdem bin ich niedergeschlagen raus.... leider. Aber einen Versuch wars wert. Oder was meint Ihr? Bin dann nach Hause gefahren und war nur noch traurig. Aber ich hab mir auch die Situation der anderen Witwen vor Augen geführt und festgestellt, dass mir mein Mann entrissen wurde - das Problem haben wir alle gemeinsam. Bloss, dass diese Frauen tatsächlich allein sind. Teilweise über 50 Jahre verheiratet, die Männer in Rente und viele Jahre noch zusammen verbracht.Deren Kinder sind schon längst aus dem Haus, leben in anderen Städten. Die Enkelkinder brauchen sie auch nicht mehr - sind auch schon so gut wie Erwachsen. Diese Frauen sind nicht nur allein, sondern auch einsam. Einen Vorteil hat dann das jung verwitwet nun doch - ich habe mein Arbeit, ein Teenagerkind und bin noch jung genug, um mein Leben ganz neue Impulse zu geben- zumindest bilde ich mir das ein.... LG

Beitrag von RehTse (201 Beiträge) am Freitag, 22.Oktober.2021, 11:07.

  Re: Wieder ein Sonntag geschafft

    Liebe Hope21,

    erst einmal finde ich es toll, dass du in das Trauercafé gegangen bist und den Mut hattest, etwas Neues auszuprobieren und dich mit anderen Menschen auszutauschen. Auch das ist ein weiterer Schritt in dein neues Leben (das du nicht wolltest, aber das jetzt nunmal unabänderlich da ist).

    Ich war nach dem Tod meines Partners auch in einer Trauergruppe. Da war die Alters-Mischung etwas heterogener und ich war mit meinen damals 42 Jahren nicht komplett allein als junge Witwe. Aber viele waren auch 70plus. Ich fand es tatsächlich bereichernd, durch sie den Verlust auch mal aus einer anderen Perspektive sehen zu können. Vorher hatte ich auch gehadert, dass mir mein Partner so früh genommen wurde und dass das doch ungerecht ist. Und natürlich ist das auch sch... Aber ich habe durch den Austausch mit den älteren Witwen erkannt, dass ich noch jung genug bin, Kraft und Energie habe, mich wieder zu berappeln und mir ein quasi zweites Leben aufzubauen. Das hatten viele der älteren Witwen nicht und warteten im Endeffekt auch nur noch darauf, dass sie sterben. Auch nicht schön...

    Nichts ist besser oder schlechter als das andere. Alle haben irgendwie ihr Päckchen zu tragen. Aber so ein Perspektivwechsel ist manchmal hilfreich, um etwas anders auf die eigene Situation zu schauen. Deswegen glaube ich, dass dir der Besuch des Trauercafés irgendwas gebracht hat - auch wenn ich verstehe, dass du dich wie eine Exotin gefühlt hast und dir nochmal brutal vor Augen geführt hat, wie früh du deinen Mann verloren hast.

Beitrag von Hope21 (20 Beiträge) am Freitag, 22.Oktober.2021, 21:30.

  Re: Wieder ein Sonntag geschafft

    Hallo RehTee, genauso ist es - der Perspektivenwechsel hat mich jetzt- fast übertrieben gesagt - beflügelt. Nach 1 Tag wieder total am Boden zerstört und 1 Tag nachdenken, kam ich auch zu dem Ergebnis, dass ich ja fast eine gute Ausgangssituation habe, im Gegensatz zu den Damen im Trauercafe. Die sind echt allein und einsam. Ich bin noch jung genug, um das Leben nochmal von vorne anzufangen und nochmal durchzustarten. Ich habe soviel Mist schon erlebt und letztlich - egal wie schlimm es mich erwischt hatte - letztlich wendete sich irgendwann das Blatt und ich habe einen Weg eingeschlagen, den ich vorher nicht gemacht hätte. Letztlich war es auch gut so, denn das was dann immer kam, war im Nachhinein betrachtet sogar das Bessere, das Richtigere und das Schönere.... ich kann zwar im Moment, das noch nicht erkenne, was bzw. wohin mich der Weg jetzt führen wird. Aber im Vertrauen auf meine Intuition und meine bisherigen Erfahrungen, bleibe ich neugierig auf mein neues Leben. Letztlich habe ich auch festgestellt, Jeder hat sein Päckchen zu tragen - und nirgendwo ist alles perfekt, auch wenn es nach Außen so scheint. Aber ich habe hier nun schon so viel mitnehmen können, dass es mich wieder etwas leicht optimistischer in die Zukunft schauen lässt. Herzliche Grüße an meine Mitleider



Beitrag von Springlein (16 Beiträge) am Sonntag, 24.Oktober.2021, 12:13.

  Re: Wieder ein Sonntag geschafft

    Liebe Hope21,

    toll geschrieben und genau mein Weg. Ich bin auch immer bereit nach vorne zu sehen, auch wenn es in der Situation einfach unerträglich ist....Doch aufgeben gilt nicht....
    Meine Oma (Witwe mit 58) hat immer gesagt: Alles im Leben is für wat gut!
    Manchmal kaum vorstellbar, aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Und diese Hoffnung hält mich aufrecht.

    Alles Gute
    Petra

Beitrag von Hope21 (20 Beiträge) am Montag, 25.Oktober.2021, 07:07.

  Re: Wieder ein Sonntag geschafft

    Hallo Petra, ich habe diese Erfahrung gemacht: egal wie bescheiden meine Situation war, in die ich ja irgendwie unverschuldet reingeraten bin, für irgendetwas wars gut. Es hat oft Jahre gedauert, bis ich erkannte, warum es besser so gelaufen ist und nicht anders. Und ich kann auch noch nicht erkennen, warum der Tod meines geliebten Mannes positiv sein soll.Aber vielleicht werde ich es irgendwann wissen und erfahren. Wie die vielen anderen Mal zuvor auch?! Meine Tochter, die 12 ist, meinte: Mama, vielleicht ist Dir ja irgendwas erspart geblieben! Wer weiß, was die Zukunft gebracht hätte. Also packe ich halt wieder an, versuche mein Leben zu ordnen und wieder auf neuen Wegen, zunehmend selbstsicherer ohne die Liebe und Fürsorge meines Mannes zu begehen. Oder anders gesagt,er wird mich mein lebenlang begleiten und auf mich bzw. uns aufpassen von da aus, wo er jetzt ist. Ganz liebe Grüße

Beitrag von Kekirlu (9 Beiträge) am Montag, 11.Oktober.2021, 20:30.

  Re: Wieder ein Sonntag geschafft

    Liebe Oliven,

    Dein Verlust tut mir sehr Leid. Ich habe meinen Mann auch (vergeblich) versucht wiederzubeleben - ich werde nie das Gefühl vergessen, wie unter meiner Herzdruckmassage seine Rippe gebrochen ist... Auch wenn das wohl völlig normal und laut Notarzt sogar ein Zeichen dafür ist, dass man es richtig macht - es war absolut traumatisch, und ich werde es irgendwann therapeutisch aufarbeiten müssen. Das würde ich Dir auch raten, bevor diese wiederkehrenden Bilder zu einer posttraumatischen Belastungsstörung werden - es gibt einfach Dinge, mit denen man nicht allein fertig wird, für die es aber auch mehr als „nur“ gute Freunde braucht, nämlich Profis.

    Liebe Grüße
    Ulrike

Beitrag von Oliven (21 Beiträge) am Montag, 11.Oktober.2021, 21:54.

  Re: Wieder ein Sonntag geschafft

    Danke für deine lieben Worte.ich schaue das Bild von meinem Mann an und sehe die Bilder von der Nacht vor mir. Ich lass jetzt erst mal die Trauer zu. Die ganze Zeit hat man nur funktioniert. Ich würde mich freuen wenn wir uns in dieser schweren Zeit gegenseitig Kraft geben. Viele Grüße

Beitrag von Oliven (21 Beiträge) am Donnerstag, 14.Oktober.2021, 21:24.

  Re: Wieder ein Sonntag geschafft

    Gestern wieder auf dem Friedhof gewesen. Es war sonnig und ein Ruhe nur die Vögel waren zu hören. Es war traurig aber ich war meinem Schatz. Habe den Tag dann ganz gut geschafft. Heute habe ich wieder mein Nordic working Gang angetreten. Ich bin wie jeden Tag zu dem Steg wo ich jeden Morgen mit meinem Mann Sport gemacht habe, hingelaufen. Als ich nach dem Tod im Ausland von meinem Mann, wieder nach Deutschland zurück kam, ging. Ich auch zu diesem Steg. Als ich dort ankam vor 3 Monaten war an diesem Steg ein großes hausboot. Und dieses hausboot hatte den Namen von meinem Mann....... Ich war damals fassungslos. Und dem das Boot gehört kommt aus Frankreich und hat es einer Frau gewitmet die 1927 verstorben war. Wenn man die Zahlen tauscht dann ist das das sterbe Datum meines Mannes..... Es war immer ein schöner Ort für mich mit diesem Boot. Es kam mir vor als ob mein Mann auch da ist. Heute bin ich wieder meinen Gang zu diesem Steg gegangen. Als ich ankam wurden die Seile gelöst vom Boot und das Boot legte ab. Nach 3 Monaten verließ mich das Boot mit dem Namen meines Mannes. Als das Boot langsam mir den Rücken kehrte und es nicht mehr zu sehen war habe ich bitterlich geweint. Es war als ob mein Mann mich das zweite Mal verlässt. Ich habe noch Stunden auf dem Steg im Regen verbracht. Meine Nachbarin hatte sich schon Sorgen gemacht und hat mich dann abgeholt. Ich war fix und fertig. Zu Hause bin ich gleich auf die Couch und habe noch mehr geweint. Es war so unfassbar als ich alleine ohne diesem Boot am Steg stand. Es hat so weh getan im Bauch. Ich war für andere bis jetzt immer sehr stark, aber heute hat es mich wieder so schlimm erwischt...... Hoffentlich ist morgen wieder ein besser Tag. Viele wollten mich trösten und meinten, das Boot hat heute auf dich gewartet. Du warst zum richtigen Moment wieder da und konntest dich verabschieden..... Wieder so ein Zufall. 10 Minuten später hätte ich mich nicht verabschieden können..... Es war aber so traurig traurig traurig.....

Beitrag von Bleu (49 Beiträge) am Freitag, 15.Oktober.2021, 18:30.

  Re: Wieder ein Sonntag geschafft

    Liebe Oliven,
    Erinnerungen tun uns weh. Auch die Erinnerungen an die schönen Dinge, die wir geteilt haben.
    Du hast dich verbunden gefühlt mit diesem Boot.Es war eine greifbare Verbindung.
    Mich hat es fürchterlich geschmerzt als aus allen WhatsApp Gruppen der Name meines Mannes verschwand.
    Aber in unseren Herzen bleibt die Liebe und das Wissen um die schönste Zeit.

    Liebe Freunde schrieben in ihre Kondolenzkarte:
    Irgendwann kommt die Zeit, in der dir die Erinnerung an Thomas ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

    Auch wenn der Weg dahin noch weit ist, gebau das ist mein Ziel.

    Ich wünsche es auch dir so sehr, dass der Schmerz milder wird und die Erinnerungen Licht in dein Leben bringen.

    Liebe Grüße
    Susanne (Bleu)

Beitrag von Oliven (21 Beiträge) am Freitag, 15.Oktober.2021, 21:39.

  Re: Wieder ein Sonntag geschafft

    Liebe Susanne, danke für deine lieben Worte. Es ist so schwer ohne den geliebten Menschen zu sein. Gestern war alles so schlimm. Unsere Sohn hatte am Abend wieder angerufen und ich wollte wieder stark für ihn sein. Aber er hat trotz aller Bemühungen an meiner Stimme gemerkt das es mir sehr schlecht ging. Er meinte, mam du kannst bei mir weinen ich höre dir zu, du must nicht immer für mich stark sein. Da fing ich so an zu weinen. Mein Körper ist gestern so explodiert und hat alles rausgelassen. Das letzte Mal habe ich so geweint als mein Mann in meinen Armen starb und ich ihn die Augen schloß. Sonst war man immer stark und mußte ja alles organisieren. Heute war ich auch wieder an unserem Sport Steg. Ich wußte nicht wie mein Körper heute nach dem gestrigen Tag reagiert. Aber ich war überrascht. Ich stand am leeren Steg der mir gestern noch die Beine umgehauen hat, und die Sonne schien und ich war ganz ruhig ohne weinen. Ich konnte es nicht glauben. Aber gestern als mein Körper alles rausgelassen hat, war der Druck der sich über die 3 Monate aufgebaut hat weg. Ich hatte heute einen fast guten Tag und habe seid langer Zeit mir etwas zum Mittag gemacht. Ich war heute positiv eingestellt und hätte Bäume ausreißen können. Hoffentlich ist das nicht von gestern ein schockzustand und morgen ist wieder alles anders. Vielleicht sollte gestern es nochmal so schlimm sein damit ich wieder aufstehe. Ich möchte für meinen Sohn und seine Familie und für mein Mann seine Prinzessin unsere enkeltochter die er über alles geliebt hat da sein sein. Sie sagt immer omi du must nicht traurig sein, opi ist doch bei ticktackomi. Es wird alles viel Zeit brauchen und nächstes Jahr wenn ich wieder ins Ausland fahre wo mein Mann gestorben ist, wird es sehr sehr schwer. Aber ich habe dort liebe Nachbarn die dann an meiner Seite sind. Ich habe heute wieder viel geschrieben, aber mir tut es gut.
    Liebe Susanne es grüßt oliven

Beitrag von Hope21 (20 Beiträge) am Freitag, 15.Oktober.2021, 21:16.

  Re: Wieder ein Sonntag geschafft

    Hallo Oliven, ich kenne das, was Du beschreibst. Es ist furchtbar. Aber zur Zeit finde ich tröstlich, dass ich viele Jahre den Partner an meiner Seite hatte, nachdem viele Menschen suchen und vielleicht niemals finden. Dankbarkeit, dass ich doch 13 Jahre so einen Menschen an meiner Seite haben durfte. Das hilft mir gerade in dieser Situation. Es steht jetzt wieder ein Wochenende an und wieder ein Sonntag. Gehe jetzt mal optimistisch ran.

    Meine Nachfolgerin auf meiner alten Stelle hat mit 43 Jahren ihren Mann an Krebs verloren. Es ist 3 Jahre nun her. Der Todestag hat sich vergangene Woche wiederholt. Es ging ihr nicht gut.... sagt sie (ich hab sie mittlerweile kennengelernt). Sie war froh, dass der Tag wieder vorbei ist. Das hat mich auch wieder ein bisschen runtergezogen, dass sie nach 3 Jahren immer noch am Todestag durchhängt. Es hört nicht auf, daher müssen wir irgendwie versuchen damit zu leben. Meine Nachbarin, eine ganz tolle Frau, hat vor 30 Jahren ihren Mann nach kurzer schwerer Krankheit verloren. Ich lege großen Wert auf ihre Ansichten und Worte. Was sagte sie zu mir: Wenn sie hört: ich werde mit dem Tod meines Mannes nicht fertig, sagt Sie darauf: Dann kannst Dir gleich einen Strick kaufen. Also wenn das nicht tust, dann musst irgendwie lernen damit umzugehen. Das versuchen wir Alle hier. Nochmals Dankbar sein, für den Menschen, den wir alle an unserer Seite haben durften - das ist oftmals mehr wert, denn andere haben sowas nie erlebt.

    Fühlt Euch gedrückt. Babsi

Beitrag von Oliven (21 Beiträge) am Freitag, 15.Oktober.2021, 21:59.

  Re: Wieder ein Sonntag geschafft

    Hallo babsi,
    Das stimmt was du schreibst, man muß sich das immer vor Augen halten, wir hatten ein lieben Mensch an unserer Seite. Da wir wegen meiner Krankheit schon 15 Jahre intensiv miteinander gelebt haben, nachdem wir aus dem Berufsleben ausgeschieden sind und das Leben gelebt haben bin ich glücklich für diese schöne Zeit. Man muß eigentlich dankbar sein aber ich hätte noch viele viele Jahre ihn bei mir gehabt. Andere scheiden aus den Berufsleben aus und wollen dann mit dem Partner den Ruhestand genießen und haben keine 15 Jahre so wie wir, weil dann einer krank wird. Also ich muß dankbar sein.... Das muß ich mir immer wieder sagen.
    Liebe babsi sei auch gedrückt

Beitrag von conny2 (1667 Beiträge) am Montag, 11.Oktober.2021, 15:28.

  Re: Wieder ein Sonntag geschafft

    ...wird das denn irgendwann besser?
    *
    Ja, das wird es. Aber man weiß im Vorhinein weder wann, noch wie es „besser“ wird. Meistens wird es jedenfalls irgendwie erträglich. Dann muss man sehen, was man aus dem veränderten Leben macht bzw. machen kann. Das ist sehr verschieden und man weiß auch gar nicht, in welchem Gewand die Zeit nach der großen Trauer daher kommt. Es kann ein Gewand aus Samt und Seide sein oder aus Lumpen oder irgendetwas dazwischen (meistens).


Beitrag von Sammy2009 (594 Beiträge) am Montag, 11.Oktober.2021, 21:13.

  Re: Wieder ein Sonntag geschafft

    Immer wieder Verzweiflung, da es so viel ist, was zu tun ist.,.. Angst vor der Zukunft... wird das denn irgendwann besser?

    Liebe Hope21,
    diese Zeilen erinnern mich an meine ersten Monate. Als mein Mann starb, war tiefster Winter. Und 6 Wochen später kam mit Wucht der Frühling. Wir hatten einen Teich und die Fische wachten aus der Winterphase auf. Wasserwechsel, etc.. stand auf dem Programm. Alles Wissen aus jahrelanger Erfahrung was zu tun ist, war plötzlich weg. Panik machte sich breit. Ich hab einen Bekannten angerufen, der eine Zoohandlung hat und gemeinsam haben wir die Fische aus dem Teich gerettet. Das war Mitte/Ende März 2018. Und dann konnte ich bis August nicht mehr in den Garten, weil ich überall meinen Mann sah.
    Alle Pflanzen gingen kaputt, weil sie kein Wasser sahen. Das Unkraut wucherte und mir war alles egal. Ich verkroch mich im Haus und ging nur morgens um 5.15 Uhr aus dem Haus ins Büro und war abends um 18 Uhr wieder daheim...
    Erst im August, als die Nachbarin vorsichtig fragte, ob ich Hilfe bräuchte, bat ich ihren Mann um Unterstützung, um unseren Brunnen aus dem Winterschlaf zu holen.
    Natürlich half er mir, aber da war schon viel im Garten kaputt gegangen.

    Letztes Jahr habe ich unser Haus aufgegeben. Es ging einfach nicht mehr.
    Und jetzt?
    Ich bin wieder im Leben. Zwar noch ziemlich wackelig, aber ich kämpfe mich zurück. Stück für Stück.
    Es lohnt sich, glaub ich, nicht aufzugeben. Aber ohne Hilfe geht es nicht.

Beitrag von Hope21 (20 Beiträge) am Montag, 11.Oktober.2021, 21:50.

  Re: Wieder ein Sonntag geschafft

    Hallo Sammy2009,
    es ist genauso wie Du schreibst. Genauso - Wahnsinn, die Worte könnten es nicht besser beschreiben. Es erscheint alles so sinnlos. Auch wenn ich jetzt 5 Monate nach dem Tod meines geliebten Mannes, mich deutlich besser fühle, als noch vor einigen Wochen. Gottlob bin ich in der Arbeit und dort fangen mich meine Kollegen sehr verständnisvoll auf. Unter der Woche habe ich deutlich weniger Probleme, als die diese doofen Wochenenden.Wenn nur das 1. Jahr schon um wäre. Dann ist vermutlich schon viel geschafft. Aber 3 Jahre denke ich ist sogar noch realistischer - es wird nie mehr gut werden, aber es wird erträglicher -so sagt man doch? LG Babsi

Beitrag von Sammy2009 (594 Beiträge) am Dienstag, 12.Oktober.2021, 07:38.

  Re: Wieder ein Sonntag geschafft

    Wenn nur das 1. Jahr schon um wäre. Dann ist vermutlich schon viel geschafft. Aber 3 Jahre denke ich ist sogar noch realistischer - es wird nie mehr gut werden, aber es wird erträglicher -so sagt man doch?

    *
    Liebe Hope21,
    das mit der Zeitrechnerei finde ich - rückblickend gesehen - unglücklich. Natürlich kann man hier im Forum viel darüber lesen, wann es "besser/leichter/etc." wird. Ich selbst habe auch darüber geschrieben. Diese Gedanken spenden Hoffnung. Doch was ist, wenn das erste Jahr der Trauer vorbei ist? Alle Gedenktage, Feiertage, Jahreszeiten erstmals ohne unseren geliebten Partner überlebt, geschafft...

    So individuell wie wir sind, ist auch der Trauerprozess.
    Bei mir hat sich die Sichtweise auf viele Bereiche meines Lebens verändert. Was ich früher als "gutes Leben" bezeichnete, ist heute "überflüssig". Die Wertigkeit auf viele, wenn nicht sogar alle Lebensbereiche hat sich komplett verschoben.
    Und so empfand ich das zweite Jahr weitaus schlimmer als das erste. Im ersten Jahr war alles noch "neu". Im zweiten Jahr kommt uns die Erwartungshaltung, die wir an uns selbst haben, in die Quere. "Wir haben das doch schon im letzten Jahr geschafft. Wieso versage ich jetzt?" - als
    Beispiel... Erst jetzt merken wir, wie ungeduldig wir mit uns selbst sind. Ist ja auch logisch: kein Mensch mag Schmerzen. Wir wollen, dass es aufhört, wehzutun. Doch das tut es nicht.
    Nur ganz zaghaft löst sich der bohrende, alles dominierende Schmerz.
    Geduld ist das Einzige, was hilft. Geduld und die Liebe zu unserem Liebsten.
    Und erst dann, wenn wir wirklich alles Geschehene bejahen, erst dann kann Heilung entstehen, beginnen.

    Liebe Babsi, bleibe tapfer!
    Alles Liebe, Sammy2009


Beitrag von Hope21 (20 Beiträge) am Dienstag, 12.Oktober.2021, 13:59.

  Re: Wieder ein Sonntag geschafft

    Hallo Sammy und Oliven,

    Geduld ist wirklich der einzige Helfer. Aber ich bin nicht so sehr geduldig. Das ist mein größtes Problem. Wie Du sagtest: Keiner will diese Schmerzen aushalten. Es ist wirklich eigenartig, dass ich in den letzten 10 Jahren - 5 Todesfälle hatte - Mutter, Bruder, Schwiegereltern und nun mein Mann. Alles war irgendwo erträglich und mein Leben ging eigentlich relativ flott weiter, sprich der Schmerz wurde schnell erträglich. Aber jetzt bei meinem Mann hauts mich derart ins Loch. Mein Leben hat sich von jetzt auf sofort mit der Diagnosestellung verändert. Es vergeht keine Sekunde, die ich nicht an ihn denke, an diese schreckliche Zeit. Im Moment kann ich noch wenig an die schöne Zeit zusammen denken. Das schmerzt nämlich zu sehr. Ich kanns noch nicht in das Positive wandeln. Es tut gut, hier auf Verständnis zu stoßen, da es in meinem näheren Umfeld Keiner mehr so recht verstehen mag. Wieso ist doch schon ein halbes Jahr her... aber klar, woher sollten sie es auch verstehen. Ich wäre vermutlich genauso. Anfangs ist ja noch Empathie da, aber irgendwann musst Dich wieder einkriegen. Dabei hat sich unser Leben ja um mindestens 100 % geändert. Und die Frage, warum triffts wieder mich? Immer bei mir hauts immer noch einen Haufen drauf. Habe ich nicht schon genug Schicksalsschläge hinnehmen müssen. Und mein Mann, ein "Gutmensch" - allseits beliebt und geschätzt. Warum er - ist es jetzt böse, wenn ich auf meine Nachbarn schiele - dement weit über 90 bettlägrig - ein Segen, wenn sie gehen dürften. Mein Mann hatte noch soviel vor im Leben. Alles vorbei. Ich hätte ihm das soooooo sehr gegönnt, dass er noch eine zeitlang bei uns hätte bleiben dürfen. Ich hadere noch mit diesem Schicksal. Dann kommen wieder Gedanken auf - ich muss dankbar sein, dass er mit dieser Diagnose "nur" 8 Wochen hat leiden müssen und wir mit ihm. Vielleicht hat es sogar das Schicksal noch gut gemeint, dass es so schnell ging. Was für ein Leben, wäre es gewesen - diese Traurigkeit und das Wissen um seine Krankheit. Ab dem 01.03. war doch diese Unbeschwertheit für immer weg. Sorry, dass ich jetzt so rumjammere - aber das musste ich trotzdem mal niederschreiben. Gehört vielleicht zu meiner Art der Verarbeitung. Und das mit dem 2. Jahr - das es sogar da noch schlimmer werden könnte - hab ich auch schon mehrfach gehört und ganz heil wird man eh nie mehr. Es fehlt dieser Mensch ein lebenlang - mein lebenlang. Irgendwie muss ich einfach versuchen über die Tage zu kommen.

Beitrag von Sammy2009 (594 Beiträge) am Dienstag, 12.Oktober.2021, 15:49.

  Re: Wieder ein Sonntag geschafft

    Liebe Hope21,

    das "rumgejammere" gehört genau hierher. Nenne es nicht so, denn Du hast größte Wertschätzung zu erfahren, vor allem von Dir selbst. Du hast schon viel Leid ausgehalten und ertragen, da ist es nur gut, dass Du dieses Forum gefunden hast!

    Und Du hast Recht: Heil werden wir nicht mehr, denn dazu bräuchten wir unseren Lebensmenschen. Deshalb rede ich auch von "entstehen" und "beginnen".

    Du wirst durch die Tage kommen, ganz sicher. Aber gehe auch liebevoll mit Dir selbst um.

    Lieben Gruß, Sammy2009

Beitrag von Hope21 (20 Beiträge) am Mittwoch, 13.Oktober.2021, 15:07.

  Re: Wieder ein Sonntag geschafft

    Hallo Sammy2009,
    mir graut schon vor der dunklen Jahreszeit. Ich sag ja, solange ich in der Arbeit bin, unter der Woche, gehts ja ganz gut eigentlich. Meine Kollegin im Zimmer ist seit guten 20 Jahren alleine - allerdings geschieden. Wobei ich für mich da "fast" keinen Unterschied sehe. Allein ist allein und da sind halt andere Verletzungen die heilen müssen (ich hab das ja selbst vor über 20 Jahren erlebt). Gute 2 Jahre hats damals gedauert, bis ich wieder Land gesehen habe und 4 Jahre bis ich bei mir angekommen war und ein Leben lebte, dass wieder Spaß machte. Genau in dem Moment kam dann mein verstorbener Mann ins Spiel. Ich dachte nicht, dass das Schicksal nochmal so grausam zuschlägt. Es ist nicht zu fassen, dass ich mir 2 mal sowas auf die Karte geschrieben hab. Ich bleibe tapfer und zuversichtlich - nachdem ich sowas schon mal durchleben musste - halt anders und doch irgendwie gleich. Nein, es fühlt sich genauso an. Bloß mit dem Unterschied, dass da sehr viel Liebe noch da ist und es aus diesem Grund dann doch schlimm ist, denn mein Mann wäre doch nicht freiwillig von uns gegangen. Tief in meinem Herzen ist er verankert. Das ist irgendwo schon wieder tröstlich. Bald ist das erste halbe Jahr geschafft. Und auch wenn es nicht an der Zeit festgemacht werden sollte, ist es dennoch spürbar besser geworden. Man bekommt wieder dünnen Boden unter den Füßen. Im übrigen habe ich mir das Buch Lebe, Liebe Lache besorgt. Wurde mir ja hier empfohlen von einer anderen Betroffenen. Die ersten Seiten habe ich gestern Abend noch gelesen und festgestellt, viel treffender hätte man es fast nicht mehr ausdrücken können. Es trifft den Nagel auf den Kopf.

    Danke Sammy2009!!! Ganz liebe Grüße Babsi

Beitrag von Sammy2009 (594 Beiträge) am Mittwoch, 13.Oktober.2021, 18:42.

  Re: Wieder ein Sonntag geschafft

    Liebe Hope21,

    auch für mich fängt im November die Zeit an, die für mich sehr belastend ist. Mein Mann war weit über 40 Jahre für die Kindergartenkinder der "arme Mann" im Martinsspiel. Er war so echt, weil er barfuß in Sandalen unterwegs war. Jahr für Jahr die Kinderaugen zu sehen, das Mitgefühl, welches in ihren kleinen Gesichtern zu sehen war... oder dann im Dezember, wenn er mit seinem Knecht als Nikolaus die Familien und die Erstklässler in der Schule besuchte - für meinen Mann waren das die wichtigsten Monate. Er hatte ein sehr großes Herz für die Kleinsten.

    November und Dezember hatten wir so schöne Rituale. Sie sind mit ihm gestorben. Ich kann diese nicht ohne ihn zelebrieren.
    Ja, liebe Hope21, selbst jetzt, nach 3 3/4 Jahren wird mir sehr schwer ums Herz. Es hat wieder begonnen, sehr eng in meiner Brust zu werden. Der Schmerz nimmt wieder Fahrt auf und so versuche ich, mich mit anderen - neuen - Dingen abzulenken.
    Es gelingt mir nicht sehr oft. Aber ich bemühe mich. Und wenn die Tränen raus wollen, dann ist das eben so.

    Es ist und bleibt sehr kräftezehrend, die Zeit von St. Martin bis zum 09.02.
    Erst danach wird es wieder heller. Aber es wird heller, und darauf richte ich meinen Kompass aus.

    Danke für Deine Zeilen und weiterhin viel Mut, liebe Hope21 :)


Beitrag von KSPK (22 Beiträge) am Mittwoch, 13.Oktober.2021, 19:30.

  Re: Wieder ein Sonntag geschafft

    Liebe Hope 21,

    ich freue mich so, dass dir dieses Buch auch hilft. Es söhnt einen nicht mit dem Schicksal aus … ich habe auch eine Scheißwut auf dieses Schicksal, ich hätte mir so gewünscht meinem Mann das geben zu können, was er nie hatte… ein glückliches Familienleben …. Er war immer für andere da… in einer sehr aufopfernden Weise, so großzügig und altruistisch … warum durfte er nicht auch etwas Glück genießen? Warum mußte er sich von seinen 2jährigen Zwillingen verabschieden, die er über alles liebte… es gibt keine Antwort und das Leben ist nicht gerecht… ich mußte mir oft sagen, was würde er sagen, wenn man sich tatsächlich wieder sehen sollte… wenn ich ihm folge „Bist du verrückt? Was wird jetzt aus unseren Kindern?“ …. Wir müssen uns diesem neuen Leben, das keiner von uns wollte und das wir alle verfluchen stellen…. Ich habe begeistert hier gelesen, dass eine Frau anscheinend von ihrem bereits verstorbenen Mann wieder zurück geschickt wurde… das ist Balsam auf meine Seele… ich hoffe es so sehr… mein Mann war so verzweifelt, weil er seinen Vater auch als Kind verloren hat und Zeit seines Lebens darunter gelitten hat…
    Ich hadere auch jeden Tag … aber ich versuche auch jeden Tag Kontakt zu diesem neuen Leben aufzubauen, auch wenn ich es nicht wollte…. Das Buch „Lebe, Liebe, Lache“ hilft mir dabei…
    Liebe Grüße an all die gebrochenen Herzen
    Katrin


  Vaterlos -wie kann man helfen   KSPK 27.11.21, 21:52
  Re: Vaterlos -wie kann man helfen   SarahL 28.11.21, 10:19
  Re: Vaterlos -wie kann man helfen   Alanna 28.11.21, 12:35
  Re: Vaterlos -wie kann man helfen   KSPK 28.11.21, 22:02
  Beschissen - ja, immer noch!   Andyana87 22.11.21, 14:00
  Re: Beschissen - ja, immer noch!   conny2 22.11.21, 15:40
  Re: Beschissen - ja, immer noch!   RehTse 22.11.21, 17:15
  Re: Beschissen - ja, immer noch!   everest 23.11.21, 10:56
  Re: Beschissen - ja, immer noch!   Nafets 23.11.21, 12:26
  Re: Beschissen - ja, immer noch!   everest 23.11.21, 13:36
  Re: Beschissen - ja, immer noch!   everest 23.11.21, 14:00
  Re: Beschissen - ja, immer noch!   Mause 23.11.21, 16:39
  Re: Beschissen - ja, immer noch!   everest 23.11.21, 17:44
  Was bin ich ohne Dich ?   Nafets 17.11.21, 00:39
  Re: Was bin ich ohne Dich ?   blackeyes 17.11.21, 15:15
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  kleine Schritte in mein neues Leben   Bleu 1.11.21, 06:49
  urlaub nach dem tot des partners   malcolm 27.10.21, 20:06
  Wieder ein Sonntag geschafft   Hope21 10.10.21, 20:48
  Re: Wieder ein Sonntag geschafft   Oliven 11.10.21, 00:33
  Re: Wieder ein Sonntag geschafft   Hope21 11.10.21, 05:45
  Re: Wieder ein Sonntag geschafft   Oliven 11.10.21, 22:32
  Re: Wieder ein Sonntag geschafft   KSPK 13.10.21, 20:06
  Re: Wieder ein Sonntag geschafft   Hope21 15.10.21, 21:06
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  Re: Wieder ein Sonntag geschafft   KSPK 17.10.21, 18:18
  Re: Wieder ein Sonntag geschafft   Hope21 17.10.21, 19:01
  Re: Wieder ein Sonntag geschafft   KSPK 17.10.21, 21:25
  Re: Wieder ein Sonntag geschafft   Jasmin2 18.10.21, 10:37
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  Re: Wieder ein Sonntag geschafft   Kekirlu 11.10.21, 20:30
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  Fernsehsendung im ZDF   Holzkopf 20.9.21, 21:41
  Re: Fernsehsendung im ZDF   yvba71 20.9.21, 22:36
  Re: Fernsehsendung im ZDF   Oliver 21.9.21, 10:24
  Witwenrente und Minijob   maks2708 19.9.21, 16:31
  Re: Witwenrente und Minijob   Nafets 19.9.21, 22:21
  Re: Witwenrente und Minijob   Clelia 20.9.21, 00:13
  Re: Witwenrente und Minijob   KatoVigles 20.9.21, 17:01
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  Re: Witwenrente und Minijob   maks2708 25.9.21, 20:18
  Re: Witwenrente und Minijob   Motte9 22.10.21, 02:59
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  Re: Witwenrente und Minijob   Motte9 23.10.21, 00:36
  Re: Witwenrente und Minijob   KatoVigles 27.10.21, 10:03
  Re: Witwenrente und Minijob   maks2708 27.10.21, 13:46
  7 Monate vergangen   KatoVigles 15.9.21, 17:54
  20 Jahre nach 9/11   Nafets 14.9.21, 21:56
  Re: 20 Jahre nach 9/11   Holzkopf 15.9.21, 10:40
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  Re: Trauer   Dani2019 21.8.21, 13:57
  Re: Trauer   babsi56 21.8.21, 15:28
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  Re: 2. Trauerjahr schlimmer???   Anie 21.6.21, 08:52
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  Re: 2. Trauerjahr schlimmer???   verysad 1.7.21, 17:34
  kleine Schritte in mein neues Leben   Bleu 17.6.21, 20:23
  Unterstützung mit Kindern    Bel 12.6.21, 23:03
  Re: Unterstützung mit Kindern    Clelia 12.6.21, 23:36
  Re: Unterstützung mit Kindern    Bel 13.6.21, 21:29
  Re: Unterstützung mit Kindern    Clelia 13.6.21, 22:05
  Re: Unterstützung mit Kindern    Oliver 14.6.21, 11:51
  Re: Unterstützung mit Kindern    M-1981 13.7.21, 15:57
  Traurigkeit   Jufrika 6.6.21, 22:55
  Re: Traurigkeit   Jasmin2 7.6.21, 07:29
  Re: Traurigkeit   Kasata 7.6.21, 20:39
  Re: Traurigkeit   Jasmin2 8.6.21, 18:34
  Re: Traurigkeit   utel55 9.6.21, 09:11
  Re: Traurigkeit   Kasata 10.6.21, 20:07
  Re: Traurigkeit   Liho 7.6.21, 10:46
  Re: Traurigkeit   Bleu 7.6.21, 11:58
  keiner im chat?   Bleu 20.5.21, 19:59
  so traurig   Bleu 12.5.21, 18:50
  Re: so traurig   AnHo 13.5.21, 16:17
  Re: so traurig   Bleu 13.5.21, 19:12
  Mutausbruch   Klariplay 27.4.21, 21:09
  Re: Mutausbruch   AnHo 27.4.21, 21:42
  Re: Mutausbruch   Clelia 28.4.21, 09:40
  Re: Mutausbruch   anmagara 6.5.21, 21:11
  Re: Mutausbruch   Klariplay 9.5.21, 21:14
  Re: Mutausbruch   RehTse 11.5.21, 10:14
  Re: Mutausbruch   Holzkopf 12.5.21, 14:16
  Re: Mutausbruch   Klariplay 12.5.21, 21:37
  Vergebung nach dem Tod   Holzkopf 27.4.21, 14:51
  Erster Geburtstag   rainerba 25.4.21, 22:04
  Re: Erster Geburtstag   Jasmin2 26.4.21, 19:06
  Heftig bewegendes Lied   M-1981 20.4.21, 13:38
  Stillstand   schnatt931 8.4.21, 15:01
  Re: Stillstand   Verzweiflu 8.4.21, 21:26
  Re: Stillstand   Aufbruch 10.4.21, 16:42
  Re: Stillstand   Sansibar 11.4.21, 09:06
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