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Beitrag von Pumbaline (112 Beiträge) am Samstag, 12.Januar.2019, 21:37.

  Re: sich verabschieden: Mein Abschied

    Dein Trauertagebuch ist sehr berührend....

Dein Beitrag:

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Beitrag von everest (626 Beiträge) am Freitag, 11.Januar.2019, 18:09. WWW: sich verabschieden

  sich verabschieden

    Hallo,

    ich hätte mal eine vielleicht blöde Frage: Was heißt, sich zu verabschieden im Angesicht des Todes bzw. wie verabschiedet man sich in dieser Situation?

    Wir beide wussten, dass sie sterben wird, wir wussten es von Anfang an, wir wussten es 1 Jahr, einen Monat, eine Woche – auch einen Tag - vor ihrem Tod. Die Ärzte wussten es, sie sagten es uns. Obwohl wir – besonders ich – weiter hofften.

    In den letzten Minuten habe ich sie gehen lassen, ich habe ihr die Erlaubnis gegeben. Sie sagte ein paar Tage vor ihrem Tod: Du darfst traurig sein, aber nur ein bisschen. Ansonsten waren es Blicke, Gesten …

    Wenn es nicht zu indiskret ist: Wie habt Ihr Euch verabschiedet?

    everest

    *** editiert von everest am Freitag, 11.01.2019, 18:13 ***

Beitrag von conny2 (1453 Beiträge) am Freitag, 11.Januar.2019, 18:57.

  Re: sich verabschieden

    Ich stelle mir vor, dass man seine Frau liebevoll in den Arm nimmt, an die wichtigsten und die schönsten Stationen des gemeinsame Leben erinnert, sich dafür bedankt, und ihr, wenn einem die Stimme nicht versagt und man die Tränen zurückhalten kann, das Gefühl gibt, dass niemand fort ist, den man liebt.

Beitrag von FrauAntje (29 Beiträge) am Freitag, 11.Januar.2019, 20:08.

  Re: sich verabschieden

    Mein Mann hat gewartet, bis auch unsere Hospizbegleitung bei uns war. Dann veränderte sich auf seltsame Weise die Atmosphäre im Zimmer.
    Ich habe ihm gesagt, dass er jetzt gehen kann. Dass alles gut und nichts mehr zu erledigen ist.

    Als er dann das letzte Mal geatmet hatte, habe ich das Fenster weit aufgemacht.
    Eine Kerze angezündet, damit er den Weg aus dem Fenster findet.

    Das mit dem Fenster hatten wir die Tage vorher besprochen.
    Er wollte für uns zum Stern werden......dafür muss er auch raus können. Der Gedanke hat ihm sehr gefallen und ist auch mir ein Trost.

    liebe Grüße
    Petra

Beitrag von Pumbaline (112 Beiträge) am Freitag, 11.Januar.2019, 21:30.

  Re: sich verabschieden

    Hallo Everest,

    Deine Frage ist sehr berechtigt.

    Ich kann sie nicht beantworten, da ich meinen Mann am Morgen tot aufgefunden habe.... Die Möglichkeit des Abschieds war uns nicht gegönnt.
    Aber für mich stellt sich die Frage : Was ist leichter zu ertragen für den, der gehen muss und den, der zurück bleibt?

    Den Abschied vor Augen und nichts dagegen tun zu können oder als zurück Bleibender plötzlich vor dem Unfassbaren zu stehen.
    Ich weiß es nicht.....

    Beides ist unerträglich und sehr schmerzhaft.

    Viele Fragen und Sehnsüchte werden wohl in beiden Fällen bleiben.

    Pumbaline

Beitrag von everest (626 Beiträge) am Samstag, 12.Januar.2019, 09:43.

  Re: sich verabschieden

    Hallo pumbaline,

    Ich weiß es auch nicht!

    Ich habe in den Tagen im Hospiz viel mit den Mitarbeitern dort gesprochen. Sie sagten übereinstimmend, dass manche in dem Moment sterben, wenn sie allein sind.

    Wahrscheinlich gibt es auch hier kein Besser oder Schlechter! Mir ging der Moment ihres Sterben lange nicht aus dem Kopf und er hat sich bis heute in meinem Kopf eingebrannt. Auch heute noch gehen die Gefühle hoch, wenn ich mich in diesen Moment hineinfallen lasse.

    Wenn jemand seinen Partner tot auffindet, wird man diese Situation auch nicht vergessen und es wird nicht anders sein.

    Es ist und bleibt immer ein shice Moment, den man nie vergessen wird.

    Beste Grüße
    everest

    PS: Ich habe nach ihrem Tod einige Fotos im Sarg gemacht. Manche mögen es pietätlos finden. Ich habe sie mir oft angesehen. Für mich war es damals wichtig und richtig, um zu begreifen und zu realisieren, dass sie nicht mehr lebt!

    *** editiert von everest am Samstag, 12.01.2019, 09:45 ***

Beitrag von Carlchen65 (190 Beiträge) am Samstag, 12.Januar.2019, 11:52.

  Re: sich verabschieden

    Ich denke und glaube wir haben uns nicht verabschiedet. Auch hasse ich schon als Kind Abschied nehmen. Abschied hat für mich so etwas endgültiges. Ich habe tschüssi gesagt, so wir es immer gemacht haben. Das habe ich auch meine n Eltern gesagt. KLaus und meiner Vater konnte ich auch umarmen. Bei meiner Mutti ging das nicht mehr, sie war schon einige Stunden tot, als man sie fand. Sie ist einfach nicht mehr aufgewacht.
    Er ist nur fort gegangen und anderseits er ist immer noch da. Es liegt an mir, wie sehr ich es zu lasse. Es gab Zeiten, da war es mir unheimlich, das Gefühl zu haben er direkt neben mir.


Beitrag von verysad (98 Beiträge) am Samstag, 12.Januar.2019, 12:07.

  Re: sich verabschieden

    Hallo mir geht es ähnlich wie Carlchen. Abschied nehmen ist für mich das grausamste, was es gibt.Nur der Gedanke an Abschied treibt mir die Tränen in die Augen. Ich könnte momentan den Song TIME TO SAY GOODBYE gar nicht ertragen. Wenn der irgendwo liefe, dann würde ich wegrennen, als ob der Teufel hinter mir her wäre. Könnt ihr das verstehen? Oder findet ihr das übertrieben.
    Allerdings sollten wir (die das glauben können)niemals vergessen, dass dieser Abschied kein Abschied auf ewig ist.Es ist nur eine vorübergehende Trennung und irgendwann später werden wir sicherlich wieder vereint sein in einem besseren glücklicheren Dasein, egal wo und wie das sein wird.
    LG an Alle
    P E T E R

Beitrag von Pumbaline (112 Beiträge) am Samstag, 12.Januar.2019, 21:27.

  Re: sich verabschieden

    Hallo Everest,

    Danke für Deine Antwort!

    Ich glaube auch ganz, daß viele Menschen lieber in "dem" Moment alleine sind und aus dieser Welt scheiden.
    Habe es bei beiden Elternteilen so erlebt.

    Jeder Tod ist anders... Auch für den Zurückbleibenden.

    Kann mir gut vorstellen, daß Du diesen Moment des Sterbens nicht aus dem Kopf bekommst.
    Es ist wohl ein besonderer, intimer und einmaliger Moment, der jeden an die Grenzen bringt und immer im Gedächtnis bleibt.

    Aber ist es nicht auch eine Art Geschenk, den geliebten Menschen über die Schwelle begleiten zu dürfen, so schwer es auch ist?

    Das Du Fotos gemacht hast, war für Dich persönlich wichtig und dann ist es ganz alleine Deine Entscheidung.

    Ich habe es nicht getan und oft gedacht... Hätte ich bloß! Der Bestatter meinte jedoch, es wäre gut so.
    Ich brauchte kein Foto.... Hätte das Bild im Herzen und im Kopf... Das stimmte.
    Als sein bester Freund und ich uns von ihm verabschiedet haben, sah er so natürlich aus, als wenn er nur schliefe.
    Ich konnte nicht realisieren, daß er nicht aufstand und mit uns ging.... Verrückt, aber in dem Augenblick arbeitet der Verstand auf Sparflamme und die Gefühle überrollen einen.

    Mein Mann war völlig gesund und stand mitten im Leben. Nichts deutete auf diese Katastrophe hin.

    Es ist wie es ist und wir müssen damit leben.... Das ist das Schwerste meine ich.
    Das Leben geht weiter....man glaubt es nicht.

    Dir alles Gute!

    LG Pumbaline






Beitrag von everest (626 Beiträge) am Samstag, 12.Januar.2019, 07:54.

  Re: sich verabschieden: Mein Abschied

    Aus meinem Trauertagebuch im Andenken an meine verstorbene Frau, die am 17. Januar 2006 starb:

    "Sie bezog am 13.Januar.2006 ein Zimmer im Hospiz. Ich durfte die ganze Zeit auch nachts bei ihr bleiben.

    Am Sonntag, den 15. Januar 2006 hat sie das letzte Mal die Sonne in ihrem Gesicht gespürt.

    Am Montag, den 16. Januar 2006 hatte sie nicht mehr die Kraft nach draußen.

    Am Montag, den 16. Januar 2006 wollten wir sie noch ein letztes Mal in eine Badewanne setzen - ein Wunsch, den sie hatte - der aber nicht mehr umzusetzen war, da sie absolut keine Kraft mehr hatte.

    Die anderen großen und kleinen Wünsche gingen auch nicht mehr in Erfüllung!

    Am Montag, den 16..Januar 2006 war mir klar, dass sie den darauf folgenden Tag nicht überleben wird, das sie am Dienstag, den 17.Januar 2006 sterben wird!

    Am Abend waren ihre Freunde zu Besuch, wir schauten Fotos und lachten mit ihr!


    Am 17. Januar starb sie um 6.55 Uhr im Johannes-Hospiz in Münster nach einer unruhigen Nacht. Am Morgen bin ich wohl kurz eingeschlafen und um 6.30 Uhr wachgeworden. Marina atmete schwer. Ich saß am Bett, hielt ihre Hand und streichelte sie.

    Ich hatte Angst!
    Ich hatte Hoffnung, sie wird erlöst!
    Ich hatte Hoffnung, sie lebt weiter!
    Ich wusste, dass sie jetzt stirbt!

    Ich konnte es kaum ertragen!

    Ich hatte Angst, Angst, Angst, so unendliche Angst!

    Um 6.45 Uhr kam die Nachtschwester - sie nahm mich in den Arm. Es war schön, dass sie da war, ich wollte nicht allein sein.

    Sie sagte:" Sie kämpft noch!" "Ja", sagte ich, " sie hat ihren Koffer gepackt heute Nacht, sie sitzt im Flugzeug, aber es startet noch nicht!" So standen/saßen wir an ihrem Bett. Die Schwester beugte sich über Marina:" Frau B., sie können loslassen, es ist in Ordnung, sie dürfen gehen." Ich streichelte Marinas Gesicht und sagte auch, sie könne gehen, „Der Flieger könne starten!" Sie öffnete kurz die Augen, eine Träne lief aus ihrem linken Auge. Sie atmete zweimal ein und aus, schloss die Augen und ihr Kopf fiel leicht zur linken Seite. Ich streichelte sie weiter, gab ihr viele Küsse. Sie hatte es geschafft: Der Flieger war gestartet in ihren letzten Urlaub, aus dem sie nie wieder kommen wird. Sie war auf ihrem Weg, in die Sonne auf die Mauer bei Maria auf Gomera. Dort sitzt sie bei einem Rotwein und sieht in den Sonnenuntergang auf das unendliche Meer.

    Irgendwann fuhr ich dann nach Hause, telefonierte, holte ihr Hochzeitskleid und fuhr mit meiner Tochter wieder zu ihr. Alle Schläuche waren weg, sie lag ruhig und entspannt auf dem Bett.
    Sie sah so friedlich aus. Sie hatte Ruhe und wurde nicht mehr gequält.
    Ihre Mutter, ihre Schwester, ihr Bruder mit Familien kamen, verabschiedeten sich von ihr. Um 13.30 Uhr - Sie hatte ihr Hochzeitskleid an - gab es eine kleine, schöne, intime Trauerfeier.
    Um 15.00 Uhr fuhren wir nach Hause in unsere/meine Wohnung - der Bestatter kam.
    Dann kann ich mich an nichts mehr erinnern.

    Sie hatte ihren letzten Urlaub ohne Rückkehr begonnen. Ich hoffe es geht ihr gut.

    In der "Süddeutschen" habe ich ein paar Tage später folgenden Text gefunden ("Wiedersehen in der Zwischenwelt") - es geht um Bahnhöfe, Flughäfen, Raststätten als Unorte:

    "... Nur manchmal ist es anders. Wenn Menschen auf Menschen warten. Im Hafen, am Bahnhof, auf dem Flugplatz. Nervös schauen sie auf Uhren, manche jonglieren hinterm Rücken Blumensträuße oder einsam Rosen. Laufen Nervös auf und ab, zehn Schritte nach rechts, zehn Schritte nach links. Immer die Tür im Blick, die sich gleich öffnen wird und zwischen tausenderlei fremden Gesichtern das eine entlässt, das erwartete, das ersehnte. Wer denkt dann noch an den Abschied vor Tagen, vor Wochen oder Monaten, an die schmerzliche Tatsache, dass man erst immer erst wegfahren muss, um zurückkehren zu können?
    Dann werden selbst Zwischenwelten zu endgültigen Zielen der Freude. …"

    Ich war lange in dieser Zwischenwelt!

    Dieses alles zu lesen berührt mich sehr und macht mich traurig.

    everest


    *** editiert von everest am Samstag, 12.01.2019, 07:54 ***

Beitrag von Pumbaline (112 Beiträge) am Samstag, 12.Januar.2019, 21:37.

  Re: sich verabschieden: Mein Abschied

    Dein Trauertagebuch ist sehr berührend....

Beitrag von utel55 (99 Beiträge) am Freitag, 18.Januar.2019, 09:34.

  Re: sich verabschieden: Mein Abschied

    Lieber Everest,

    wie schön die Geschichte mit dem Flugzeug ist. Mein Mann musste auch kämpfen, er hat es schwer gehabt - das Flugzeug wollte einfach nicht starten. Diese Geschichte tröstet mich irgendwie.

    Liebe Grüße Ute

Beitrag von everest (626 Beiträge) am Samstag, 19.Januar.2019, 09:32.

  Re: sich verabschieden: Mein Abschied

    Hallo Ute,

    manchmal ist es schön, in Bildern zu "denken".

    Beste Grüße
    everest

Beitrag von Sansibar (164 Beiträge) am Samstag, 12.Januar.2019, 13:17.

  Re: sich verabschieden

    Ich kann gar nicht beschreiben, wie mein Mann und ich uns verabschiedeten. Wir haben uns verabschiedet, weil wir beide wussten, dass seine Erkrankung in den Tod münden würde. Aber es war kein Abschied wie andere Abschiede im Leben. Es war ganz anders und für mich nicht in Worte zu fassen.
    Mein Mann und ich waren uns sehr, sehr nah und als er spürte, dass der Tod bevorstand, hat er es mir gesagt und 2,5 Tage später ist er verstorben.
    Egal wie mein Leben weitergeht - die Verbundenheit zu meinem Mann wird immer bleiben, allerdings eine andere als zu Lebzeiten. Wir hatten eine tolle gemeinsame Zeit - meistens. ;)

    Sansibar







Beitrag von finchen5 (100 Beiträge) am Montag, 14.Januar.2019, 09:15.

  Re: sich verabschieden

    Hallo

    als gelernte Altenpflegerin spielte sterben und Tod eine große Rolle in unserer Ausbildung.
    In meiner Arbeitszeit habe ich öfters Menschen begleitet.

    An dem Samstag Morgen klagte mein Mann über starke Schmerzen in den Beinen. Da ich seit Donnerstag täglich mehrfach mit meinem Schwager, der Arzt ist, wegen des akut eingetretenen Diabetes telefonierte, um anhand der Werte Insulin zu spritzen, rief ich ihn an und erzählte ihm von den Schmerzen.
    Er versprach zu kommen.
    Ich setzte meinen Mann in seinen Sessel und schickte die Kinder zum spielen in den Garten.
    Während ich den Frühstückstisch abräumte und mein Mann im Sessel döste, vielen mir an ihm die typischen Anzeichen des nahen Todes auf: marmorierte Hände und ein weißes Dreieck um Mund und Nase. Ich dachte: "Schwager beeil dich,... oder besser nicht?..."
    Schwager kam, in Begleitung von der Schwester meines Mannes und ihres Sohnes, dem Patenkind meines Mannes.
    Mein Mann wachte auf, stöhnte vor schmerzen, die "Zeichen" waren weg.
    Schwager hängte eine Infusion mit Schmerzmitteln an, redete mit meinem Mann und mein Mann entschied sich dafür ins Krankenhaus zu gehen, zur Schmerztherapie.
    Schwager bestellte einen Krankenwagen mit Vakuummatratze. Ich wusste bescheid: die Metastasen hatten die Wirbelsäule zerstört, Querschnittlähmung.
    "Solange ich noch gehen und Rad fahren kann geht es mir gut" hat mein Mann immer gesagt...
    Tasche packen, kurz mit den Kindern reden, Schwägerin würde sie zu meinen Eltern bringen.
    Sie waren Aufgeregt wegen dem Krankenwagen, der sogar mit Blaulicht und Sirene kam, da mein Schwager nochmal hinterher telefoniert hat, da die Schmerzmittel einfach nicht anschlagen wollten.
    Die Kinder haben sich von ihrem Papa verabschiedet, als er schon im Krankenwagen war. Mein Gedanke: "las es nicht das letzte mal sein das sie ihn gesehen haben, nicht so"
    Ich durfte vorne Mitfahren.
    Wegen der Schmerzen fuhren wir mit Blaulicht.
    Im Krankenhaus musste ich erst draußen warten. Schwager hatte einen Bericht geschrieben, was mein Mann alles an Schmerzmitteln schon bekommen hatte. Ich bat darum bei ihm bleiben zu dürfen, da mein Mann kaum noch zu verstehen war, aber ich musste warten.
    Dann endlich durfte ich zu ihm. Er sollte zum röntgen, verdacht auf Lungenentzündung.
    Vorm Röntgen endloses warten.
    Mein Mann sagte:" Ich kann nicht mehr" Ich sagte: "Ich weiß".
    Etwas später fragte er mich: "sollen wir nächste Woche die neue Chemo noch anfangen oder lassen wir es?"
    Ich sagte ihm, das er ja bis jetzt jede Chemo gut vertragen hätte und er sich durch die Chemo immer besser gefühlt hätte. Wir können es ausprobieren und wenn sie ihm nicht gut tut brechen wir sie ab. Er war beruhigt.
    Endlich das röntgen, keine Lungenentzündung. Er bekam einen Not-Platz auf der Palliativ-Station.
    Ich legte mich dort noch mit dem Arzt an, der meinte mein Mann könne nur kein Wasser lassen, da er ausgetrocknet sei. Ich antwortete: "er KANN NICHT! Lesen sie mal seine Akte genau!" Er verließ das Zimmer. Etwas später kam der Pfleger und fragte ob mein Mann damit einverstanden sei wenn er einen Katheter legt. Ich erklärte meinen Mann das es für ihn so angenehmer sei. Ich konnte ihm nicht sagen das er gelähmt ist - und wusste genau das er es selber schon wusste.
    Es war mittlerweile Abend. Mein Mann war versorgt und in guten Händen. Ich sagte ihm das ich erst nach Hause fahren würde, um nach den Kindern zu sehen. "Soll ich gleich wieder kommen?" "Nein, bleib bei den Kindern und kümmere dich um sie".
    Wir verabschiedeten uns und ich ging zur Tür. "Warte mal"
    Ich drehte mich um und fragte "was ist?" Er sagte: "das wolltest du doch noch mal hören". Ich ging zurück, wir umarmten uns noch einmal, Tränen liefen. Es war sein Standard Satz: "Warte mal" - immer wenn er Angst hatte vor dem Aufsetzen auf die Bettkante hat er das zu mir gesagt. Ich habe dann immer so getan als ob ich warte und habe ihn dann, wenn er sich entspannt hatte, ohne Vorwarnung hingesetzt. "Hat es dir weh getan?" "Nein, es ist nur die Angst vor dem Schmerz" hat er mir jedes Mal versichert.

    Meine Schwester holte mich ab, versicherte mir das mit den Kindern alles ok sei und fragte wie es meinem Mann geht. Ich weinte die ganze Rückfahrt. Sie setzte mich zuhause ab und holte dann meine Kinder und brachte sie mir nach Hause. So hatte ich Zeit mich wieder zu fangen.
    Ich erklärte den Kinder was am Nachmittag passiert war, warum Papa im Krankenhaus war. Da wir unser Schlafzimmer erst vor kurzem nach unten verlegt hatten, schleppten wir meine Matratze wieder nach oben, da die Kinder oben nicht alleine schlafen wollten. Ich telefonierte noch mit Schwager, erzählte ihm erst jetzt von den Zeichen die ich bevor er kam gesehen hatte: "das kann noch ein paar Monate dauern. Wenn ihr den Weg zuhause bis zum Schluss gehen wollt, kann ich mir Urlaub nehmen und dich unterstützen"
    Mein Handy und das schnurlose Telefon lagen an meinem Bett als ich einschlief.
    Um 4 Uhr morgens wurde ich wach. Ich konnte nicht mehr schlafen. Ich überlegte mir das ich mit den Hilfsmitteln im Krankenhaus meinen Mann vielleicht ein entspannendes Bad bereiten könnte. Ich stand auf, suchte seinen Badezusatz, Handtücher und Pflegelotion. Dann ging ich selber Duschen - Handy und Telefon lagen neben der Dusche - hatte ich nicht gerade was klingeln gehört? Nein.
    Ich legte mich nochmal hin - um 8 Uhr stand ich auf und ging runter. Die Kinder schliefen noch. Das Festnetz-Telefon klingelte plötzlich, das Krankenhaus: "es tut uns leid, ihr Mann ist in der Nacht um 4.20 Uhr verstorben. Er hatte uns verboten sie anzurufen, wir sollten sie schlafen lassen. Wir haben es trotzdem versucht, konnten sie aber nicht erreichen."
    Mein Mann hatte unser schnurloses Telefon über Zeitschaltuhr nachts ausgeschaltet (wegen der schädliche Funkstrahlen) Das hatte ich vergessen. Im Krankenhaus haben wir wohl seine Handynummer angegeben, aber meine nicht.
    Ich bin zu dem Zeitpunkt wach geworden als mein Mann im sterben lag.
    "Warte noch" seine letzten Worte. Ich wusste es, er wusste es. Wir wollten es beide nicht wahr haben. Ich hätte ihm sagen sollen, das er gehen darf wenn er es nicht mehr aushalten kann. Ich habe es ihm gesagt, vor dem röntgen. Er wusste es.
    Wir haben viel geschwiegen im Krankenhaus und haben uns dabei so viel gesagt.
    Er ist in Ruhe gegangen, so wie er es wollte. Darüber haben wir mal gesprochen. Er sagte damals, nachdem seine jüngste Schwester zu Besuch da gewesen war: "wenn ich sterbe und jemand sitzt an meinem Bett und redet die ganze Zeit auf mich ein, Schmeiß ihn raus!"
    Er ist in Ruhe gegangen, aber er war ganz alleine. Damit muss ich leben.
    Er hat immer zu allen gesagt, dass ich erst mal eine Zeit lang über die Runden kommen würde. Dann könnte ich in meinen Beruf zurück.
    Ich habe ihm die Illusion gelassen- denn mit unseren drei Kindern war es völlig ausgeschlossen das ich zeitnah in meinen Beruf zurück kann. Auch etwas da wir beide wussten.
    Der Abschied, ich wollte bei ihm sein.
    Seine Eltern hatten gar keine Chance sich von ihm zu verabschieden.
    Für ihn war es so einfacher. Oder hat er im letzten Moment nur an mein Wohlergehen gedacht?
    In Gedanken war ich in dem Moment bei ihm.
    Ich bin mit den Kindern direkt nach dem "Frühstück" (wenigstens einen Kakao sollten sie trinken) zum Krankenhaus gefahren. Meine Eltern hatte ich informiert, Schwiegereltern konnte ich nicht anrufen, ich brachte es nicht über mich. Statt dessen habe ich Schwager angerufen und ihn gebeten es ihnen zu sagen, ich könnte es nicht.
    Mit drei Kindern im Alter von 6, 9 und 11 Jahren betrat ich das Zimmer in dem ich mich vor wenigen Stunden noch von meinem Mann verabschiedet habe.
    Der Große sagte: "Papa sieht ganz zufrieden aus"
    Mein Blick ging zum Fenster, es war offen. Gut so. Wir zündeten die Kerze an die da stand, beteten. Ich bat die Kinder sich einen Moment hinzusetzen, trat an das Bett, Flüsterte ihm letzte Worte ins Ohr, umarmte ihn.
    Dann sagte ich den Kindern sie könnten sich auch von Papa verabschieden, ihm noch was ins Ohr flüstern oder seine Hand drücken sie könnten aber auch einfach sitzen bleiben und nur in Gedanken mit ihm reden, so wie es sich für sie richtig anfühlt sollten sie sich von ihm verabschieden. Jeder auf seine Art.
    Danach umarmten wir uns, weinten. Wir nahmen seine Sachen und fuhren nach Hause.
    Ich war noch drei mal in der Leichenhalle. Das erste mal um zu kucken ob die Kinder ihn so noch mal sehen sollten. Ich entschied mich dagegen. Ich machte Fotos von ihm, vor allem da es dem Großen wichtig war wie Papa seinen Rosenkranz in den Händen hält.
    Mit meinem Vater war ich auch noch mal da. Mama wollte, konnte es nicht.
    Dann noch mal mit meiner Freundin. Ich traf sie zufällig am Friedhof und sie fragte mich ob wir zusammen hingehen könnten. Ich tat ihr den Gefallen. Sie war immer hilfsbereit, hatte immer ein offenes Ohr für mich. Sie hatte selber seit 6 Jahren Krebs, wusste das sie nicht alt werden würde und starb vor einem Jahr. Wir halfen uns gegenseitig durch die Zeit der Krankheit.
    So war mein/ unser Abschied. Der von mir und meinem Mann, aber auch der von meinen Kindern und ihrem Papa.
    Ich hätte es anders gewollt. Aber ob das besser gewesen wäre? Und dann, für wen wäre es besser gewesen?

    Finchen



Beitrag von cs65 (128 Beiträge) am Montag, 14.Januar.2019, 15:32.

  Re: sich verabschieden

    Hallo Finchen,
    dein Bericht ist mir sehr nahe gegangen. Danke, dass du deine Geschichte mit uns teilst. Ich glaube es kann nur nachvollziehen wer selbst solche Erfahrung wie wir gemacht hat.
    Bewahre sie in deinem Herzen als etwas Besonderes auf. Wir mussten unsere Partner gehen lassen, haben aber auch ganz Wertvolles erlebt und zurück behalten.
    Herzliche Grüße Claudia

Beitrag von barryh (7 Beiträge) am Montag, 21.Januar.2019, 15:18.

  Re: sich verabschieden

    Hallo Finchen,

    deine Geschichte hat mich zu Tränen gerührt...
    Was ist besser ... gibt es darauf eine Antwort? Ich verabschiedete meinen Mann in den OP mit einem "tschüß, bis später, hab dich lieb"... Es folgten 2 Wochen Intensivstation, die mit dem Tod endeten, ohne dass er noch einmal das Bewusstsein erlangt hat. Für ihn besser? Für uns eine Katastrophe...

    LG Petra

Beitrag von Nafets (605 Beiträge) am Montag, 21.Januar.2019, 23:36.

  Re: sich verabschieden

    Liebe Petra,

    "hab dich lieb"... , eigentlich kann man doch einem anderen Menschen kaum Schöneres sagen.

    Sieh' es doch einmal von dieser anderen, der positiven Seite. Ich hätte mir damals arg sehr gewünscht, noch die Chance zu bekommen, meiner Frau derart liebevolle Worte mit auf ihre letzte Reise geben zu können ...

    LG Stephan







    *** editiert von Nafets am Montag, 21.01.2019, 23:42 ***

Beitrag von barryh (7 Beiträge) am Dienstag, 22.Januar.2019, 11:35.

  Re: sich verabschieden

    Hallo Stephan,

    Von der Seite hab ich es tatsächlich noch nicht betrachtet... Hab irgendwie immer daran gedacht, was nicht mehr ausgesprochen wurde und was ich vielleicht noch gerne gesagt hätte. Ich war mich ja auch nicht dessen bewusst, dass es ein Abschied für immer war... Muss feststellen, dass auch nach 8 Jahren die Erinnerung Tränen auslöst. Manches geht irgendwie nie vorbei...

    LG Petra

Beitrag von Dalia (1 Beitrag) am Dienstag, 22.Januar.2019, 21:25.

  Re: sich verabschieden

    Liebe Petra,
    es kann nur vorwärtsgehen, denn das Leben verlangt dies von uns. Der Verlust und der Schmerz, der uns beherrschen will, muss in die 2. Reihe gerückt werden......
    Sehen wir den Verlust unseres Partners doch einmal anders: Wie schön war die Zeit, die ich mit diesem Menschen verleben durfte .... ich kann mich an dieser Zeit
    erfreuen ....... ich danke dafür.......
    Die Worte klingen vielleicht etwas hart, aber sie sind die Realität.
    Mein persönlicher Vorsatz nach 4 Jahren Tod meines Partners lautet: AUF. GEHTS. in eine neue Zeit........

    LG
    Dalia



Beitrag von verysad (98 Beiträge) am Mittwoch, 23.Januar.2019, 09:52.

  Re: sich verabschieden

    Hallo Dalia, mein persönlicher Vorsatz lautet auch AUF GEHTS in eine neue Zeit, und das nach nur 5 Monaten Tod meiner geliebten Partnerin. Aber bei der Durchführung des Vorsatzes, da hapert es leider und nicht zu knapp. Denn dieser Vorsatz kommt vom Kopf, vom Kopf, der die unveränderlichen Realitäten des Vorgefallenen logisch sieht und bewertet. Weg ist weg, das ist der Fakt.Niemand kann da was dran rütteln.
    A B E R , was nutzt das, wenn die Seele schreit und sich weigert mit dem Unvermeidlichen klar zu kommen. Meine Seele will das alte Leben zurück. Meine Seele weigert sich mit Händen und Füssen ein neues Leben anzunehmen. Seelen denken nicht logisch, Seelen sind die Hüter unserer Emotionen. Und das ist auch gut so, denn ohne sie, nur mit Kopf, wären wir doch roboterähnlich. Ergo muss ich den grausamen Kampf meiner Seele mit meinem Kopf ertragen und das einzige, was ich tun kann, ich kann hoffen, dass diese beiden ``Institutionen`` irgendwann mal ein wenig zu einander finden und ihren Kampf untereinander einstellen oder zumindest ein wenig beilegen, damit die Situation erträglicher wird.

    Herzlichst
    P E T E R

    P.S.: Es kann natürlich Menschen geben, bei denen der Kopf stärker ist als die Seele. Das Geschriebene bezieht sich lediglich auf mich und meine Person.

Beitrag von conny2 (1453 Beiträge) am Mittwoch, 23.Januar.2019, 18:51.

  Re: sich verabschieden

    Hallo Peter,

    wir haben uns ja schon früher darüber ausgetauscht, dass sehr starke Gefühle den präfrontalen Kortex und damit die Kontrollinstanz im Gehirn ausschalten, damit der Mensch bei großer Gefahr nicht anfängt nachzudenken, sondern läuft, schreit, kämpft. Je stärker die Gefühle, desto schlechter arbeitet das Kontrollzentrum. Klare Gedanken oder sinnvolle Zusammenhänge gibt es dann nicht mehr, der Kopf ist leer. Weniger Kontrolle bedeutet noch stärkere Gefühle und so weiter. Bis sie einen in den Wahnsinn treiben. S. dazu hier:

    https://www.zeit.de/zeit-wissen/2017/05/psychiatrie-krise-suizid-depressionen/seite-2

    Das Mittel, diesem Teufelskreis zu entfliehen, heißt Akzeptanz, die sich freilich nicht anknipsen lässt, wie die Lampe der Erleuchtung, sondern erlernt werden muss. Langsam, Schrittchen für Schrittchen, und jede/r auf ihre/seine Weise.

    Freundliche Grüße, conny2

Beitrag von everest (626 Beiträge) am Donnerstag, 24.Januar.2019, 08:43.

  Re: sich verabschieden


Beitrag von RehTse (179 Beiträge) am Montag, 14.Januar.2019, 21:45.

  Re: sich verabschieden

    Ihr Lieben,

    vielen Dank für eure sehr unterschiedlichen, doch alle sehr berührenden Abschieds-Geschichten und -Gedanken. Bei mir ist beim Lesen das ein oder andere Tranchen geflossen. Dass so viele so intensiv darüber berichten zeigt mir mal wieder, dass das Thema "Abschied" für viele eine große Bedeutung hat.

    Mich beschäftigt das Thema auch sehr. Denn mir hat es lange sehr zu schaffen gemacht, dass wir uns nicht verabschieden konnten. Mein Partner war zwar krank, aber eigentlich nicht lebensbedrohlich. Jedenfalls hat niemand - auch die Ärzte nicht - den Ernst der Lage erkannt. Inzwischen denke ich manchmal, dass zumindest mein Partner und ich den Ernst der Lage nicht erkennen WOLLTEN. Und so war unser Abschied ganz banal an einem Abend im Krankenhaus: "Tschüss, bis morgen." - "Ja, bis morgen." Dass ich ihm nicht mehr gesagt habe, wie viel er mir bedeutet, hat sehr an mir genagt. Ich weiß aber, dass er es auch so wusste - das kam immer wieder durch. Das bedeutet mir viel. Auch weiß ich nicht, ob wir - selbst wenn wir die Gelegenheit zum Verabschieden gehabt hätten - sie genutzt hätten und überhaupt in der Lage dazu gewesen wären. Euren Geschichten entnehme ich zum Teil, dass das wahnsinnig schwer ist.

    Und so denke ich inzwischen häufig, dass es in Ordnung so war. Mein Partner hat schon zu Lebzeiten Abschiede gehasst. Wenn ich ins Ausland auf Dienstreise musste war es ihm am liebsten, wenn er morgens ganz normal zur Arbeit ging und ich irgendwann im Laufe des Tages mit der S-Bahn zum Flughafen gefahren bin. Entsprechend hat er sich auch bei längeren Trennungen immer gerne so normal wie möglich mit einem lapidaren "Tschüss" verabschiedet. Von daher passte auch unser letzter Abschied zu ihm...

Beitrag von everest (626 Beiträge) am Dienstag, 15.Januar.2019, 10:41.

  Re: sich verabschieden

    Hallo Esther,

    ich glaube man muss unterscheiden!

    Fast jeden Morgen verabschiede ich mich von meiner Partnerin, genauso wie ich es bei meiner verstorbenen Frau machte, auch als wir schon die Krebsdiagnose kannten, mit einem „Tschüss, bis heute Abend!“ oder einem ähnlichen Abschiedsritual! Wir sind immer davon ausgegangen, dass wir uns am Abend oder auch nach längerer Zeit wiedersehen. Wenn ich davon ausgehen würde, dass sie oder ich nicht wiedersehe, würde ich sie nicht fahren lassen bzw. selbst nicht fahren.

    Natürlich kann IMMER etwas passieren (Autounfall, Tod durch …) Es gäbe doch gar kein unbeschwertes Leben mehr, wenn ich permanent solche Gedanken hätte!

    Auch als meine Frau im Krankenhaus bzw. im Hospiz war, habe ich mich mit: „Bis später!“ verabschiedet. Wenn sie nicht morgens um 7 Uhr gestorben wäre, wäre ich sicherlich auch für ein oder zwei Stunden weggegangen (und wenn ich für 10 Minuten auf die Toilette gegangen wäre) mit den Worten „Bis gleich!“ Sie hätte auch in dieser Zeit sterben können und ich wäre nicht dabei gewesen. Hätte, hätte, ….!

    Die eigentlichen Abschiede haben ja schon viel vorher stattgefunden, weil wir WUSSTEN, dass sie in sehr absehbarer Zeit sterben würde und da kann ich keine bestimmten Situationen nennen.

    Und ich bin mir sehr sicher, dass meine Frau – und auch Dein Mann – wusste, was sie mir bedeutete und umgekehrt!

    Ich hasse Abschiede übrigens auch: Ich stehe auch auf eher „kurz und schmerzlos“!

    Was ich und andere hier beschrieben haben, war kein Abschied, sondern eher Sterbebegleitung.

    Ich hoffe, ich habe mich einigermaßen verständlich ausgedrückt.

    Viele Grüße
    everest

Beitrag von PatriziaB (67 Beiträge) am Samstag, 9.Februar.2019, 14:39.

  Re: sich verabschieden

    Hallo
    während der Herzkatheter Untersuchung am Herzen
    hatte mein Mann einen Herzstillstand . Er wurde reaniemiert.Ich wurde dann ins Krankenhaus gebeten. Dort wurde mir gesagt das er sofort in ein Herzcentrum muss.Mein Mann und ich haben dann den nachmittig und den Abend noch miteinander berbracht.Was sehr schön war wir haben noch zusammen Abendbraot gegessen.Ich habe ihm sein Brot geschmiert und wir haben uns so liebevoll unterhalten.Am späten Abend ist er dann mit dem Rettungswagen ins Herzcentrum nach Kiel gebracht worden. Die Nacht und auch am vormittag wurden noch sehr viele Untersuchungen gemacht. Vor der OP habe ich ihm gesagt wie sehr ich ihn liebe und wir schaffen das. Er schaute mich nur an und küsst mich ein letztes Mal. Nach der OP wurde er nur noch einmal ein wenig wach . Durch Augenzwingern teilte er meinem Sohn und mir mit das er uns versteht. Danach lang er fast 7 Wochen in Koma. Am Tag als er starb waren mein Sohn und ich bei ihm. Jeder von uns nahm eine Hand meines Mannes und ich sagte zu ihm es ist okay wenn er jezt geht und das sein Körper so krank ist dass es keine Heilung mehr gibt.Das iich ihm danke für die wunderbaren 34 Jahre und das ich ihn immer lieben würde .Auch das er ein wudervoller Vater war. Dort im Krankenhaus wurde er dann in ein Zimmer des Abschiedes gebracht . Dieses Zimmer waren mit Bildern und Kerzen und sehr sehr liebevoll eingerichtet auch konnte man dort ein Fenster öffnen. Dort habe ich noch einige Stunden mit meinem toten Mann verbracht . Habe ihn nocmal in den Arm genommen und sah ihn einfach nur an. Und dann hörte ich seine Stimme die mir sagte : Du musst nun gehen und dich um Tim kümmern. Tim ist mein Sohn. Er saß vor dem Krankenhaus auf dem Kantstein und weinte wie ich noch nie jemanden weinen hörte .Ich setzte mich zu ihm und es war als ob mein Mann da bei uns war. Er fehlt mir so sehr.


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  Re: Möchte mich zurückhaben...   Oeht 16.9.19, 01:19
  Re: Möchte mich zurückhaben...   rose2 16.9.19, 21:54
  Re: Möchte mich zurückhaben...   Oeht 16.9.19, 00:24
  Re: Möchte mich zurückhaben...   rose2 16.9.19, 22:05
  Frage   Treviris 28.8.19, 11:42
  Re: Frage   Petra28 28.8.19, 12:26
  Re: Frage   rose2 28.8.19, 12:38
  Re: Frage   everest 28.8.19, 13:53
  Re: Frage   Treviris 29.8.19, 13:35
  Erinnerungstage   Nafets 31.7.19, 09:45
  Re: Erinnerungstage   Sansibar 31.7.19, 11:57
  Re: Erinnerungstage   blackeyes 31.7.19, 13:34
  Re: Erinnerungstage   conny2 31.7.19, 14:32
  Re: Erinnerungstage   blackeyes 31.7.19, 14:56
  Re: Erinnerungstage   Nafets 31.7.19, 16:01
  Re: Erinnerungstage   Sansibar 31.7.19, 16:49
  Re: Erinnerungstage   conny2 31.7.19, 21:36
  Re: Erinnerungstage   Nafets 31.7.19, 22:35
  Re: Erinnerungstage   blackeyes 1.8.19, 00:21
  Re: Erinnerungstage   conny2 1.8.19, 12:39
  Re: Erinnerungstage   Sammy2009 1.8.19, 15:19
  Re: Erinnerungstage   Jasmin2 5.8.19, 11:07
  Re: Erinnerungstage   Sammy2009 5.8.19, 11:49
  Re: Erinnerungstage   Molly8 5.8.19, 12:55
  Re: Erinnerungstage   Stippi 6.8.19, 21:39
  Re: Erinnerungstage   goldfisch 9.8.19, 15:28
  Re: Erinnerungstage   Sammy2009 31.7.19, 22:02
  Re: Erinnerungstage   Carlchen65 1.8.19, 12:13
  Re: Erinnerungstage   Holzkopf 31.7.19, 13:50
  Re: Erinnerungstage   RehTse 31.7.19, 13:51
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  Sch.... Ferien   Stippi 26.7.19, 20:40
  Re: Sch.... Ferien   Sansibar 28.7.19, 13:08
  Re: Sch.... Ferien   everest 28.7.19, 13:46
  Wie finde ich in mein neues Leben?   Yhona 20.7.19, 13:26



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