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In Gedanken an meinen lieben Opa!

Ich widme diese Seite meinem lieben Opa,der mit 83 Jahren von uns gegangen ist.
Er war der beste Opa den es auf der ganzen weiten Welt gab. Ich hatte meine ganze Kindheit mit ihm verbracht und bin stolz darüber so einen Opa gehabt haben zu dürfen. Er hat mir sehr vieles beigebracht und auch vieles von sich selber erzählt,wie z. B. vom Krieg ,Hausbau u.v.m. Ich habe ihm gerne Nachmittags oder Abends zugehört,wenn er mir davon erzählt hat.
Aber letztes Jahr im Herbst erfuhren wir,dass er Krebs hätte und da ist eine Welt für mich zusammen gebrochen. Er hat sehr gelitten und ist nun von seinem Leiden erlöst worden. Auch wenn es mir sehr schwer fällt ,ich vermisse ihn sehr.

Ich danke dir für alles was du mir beigebracht und für mich getan hast,ich werde dich nie vergessen und dich weiterhin so lieb haben wie vorher auch, Danke für alles,Opa!



Mein Opa

Es gibt so viel über dich zu erzählen,
über dein Leben,
ich kann mir nichts erwählen
aus so vielem, was dir widerfahren.
So vieles ist unentdeckt geblieben,
von dir - für mich,
über dein Leben, - von verlieren und siegen.

So vieles bleibt ein Geheimnis,
was ich je wissen wollte,
es ist vieles ungesagt,
was ich hören sollte.

So vieles habe ich vergessen,
was du mir einst erzähltest,
so wenig ist mir vermittelt,
was du aus deinem Wissen wähltest.

Deine Erfahrungen sind mit dir gegangen,
nichts kann dich je ersetzten.
Ich habe an dir so sehr gehangen,
du konntest mich nie verletzten.
Du warst ein so guter Mensch
du hattest so viel Geduld,
selbst wenn mir etwas passierte,
gabst du mir nie die Schuld.

Du hast mir so viel geholfen,
wenn ich nicht weiter wusste,
du ermuntertest mich,
wenn ich watete im Fruste.

Du hattest eine unglaubliche Persönlichkeit,
du warst etwas so besonderes,
warst für Alles und Jeden bereit.
Hast jedem deine Hilfe entgegengebracht,
manchmal zu gutmütig,
hast dir so viel Arbeit gemacht.

Du warst strebsam, tüchtig
dein Leben lang.
Mutig und treu,
dir ward vor nichts bang.

Du hattest Erfolg,
setztest was daran,
warst ein gesunder Mensch,
bis der Krieg begann.

Doch auch durch diese Erlebnisse,
die ich nicht zu beschreiben weiß,
verlorest du nicht an Sorgsamkeit und Fleiß,
an Gutmütig- und Liebenswürdigkeit,
an Frohsinn, Humor und Heiterkeit.

Du hast eine Frau ein Kind und drei Enkelinnen die dich lieben
Und deiner Gedenken.
Dich vermissen.
Wir können nichts mehr zurücklenken.


Es ist alles so schnell gekommen,
Hoffnungen auf Genesung, waren in mir bald verronnen.
Als ich dich besuchte,
im Krankenhaus,
war ich hilflos und geschockt.
Mein letztes Licht der Hoffnung – erlosch sobald darauf.

Ich resignierte.
Ich sah dass es keine Zukunft gab,
Ich wollte nicht, dass du so sterben würdest.
Wie so mancher dem schlimmsten Tod erlag.

Ich wollte überhaupt nicht dass du gehst,
wollte dich nicht verlieren,
dass du wie ein Blatt verwehst.
Doch ich wusste dass es mit der Zeit
nur schlimmer werden würde,
und wünschte sobald,
-in mir brach die Hürde,
du schliefest friedlich ein.
In dieser Nacht lag ich wach,
- ganz allein.

Der Schock saß so tief,
so tief die Trauer.
In mir hatte sich errichtet,
eine feste Mauer.

Die Trauerfeier,
dein Anblick im Tode,
hüllte mich ein einen schwarzen Schleier.

Ich musste diese Traurigkeit
nicht alleine erleben,
die, die dich liebten,
teilten mit mir mein Leid.

Als deine Beerdigung,
ward hinter mir,
meine Gedanken oft zu dir kehrten,
ich legte eine rote Rose zu dir
-in dein Grabe,
darauf eine Träne ward gefallen,
es war meine letzte Gabe.

Ich brauche es dir nicht zu versprechen,
wir beide wissen,
wir werden einander nicht vergessen.





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